Straßenkunst

Sonntag, 31. März 2013

Überraschung #1 für Sebastian Hartmann

Im Januar versprach ich den Ersten die diesen Beitrag kommentieren würden, eine Überraschung in diesem Jahr.

Die erste Überraschung geht an Sebastian Hartmann, den Initiator dieser Idee. Eigentlich sollte er ja eine hübsche Ausgabe von "Götter, Gräber und Gelehrte" bekommen, weil er in Ägypten seine Liebe zur Geschichte entdeckte.

Doch als ich dieser Tage durch Paris lief, sah ich Mimi.
Und sofort musste ich an Sebastian und sein streetartmag denken. Zum einen wegen seiner Ähnlichkeit mit Mimi, zum anderen wegen seines Interesses an der Straßenkunst.

Paris, Montmartre 3_2013
(Mimi hat übrigens eine eigene Seite: http://www.mimitheclown.com/)

Also investierte ich etwas Zeit und suchte am Montmartre nach Kunst an öffentlichen Wänden, die Sebastian Freude machen könnte. Was ich gefunden habe, schickte ich im per mail. Falls ihm etwas davon gefiel, dann sehen wir das demnächst im streetartmag.

Als Schenkender danke ich dem Beschenkten für die Idee! Ganz herzlich! Und hoffe, dass er ebenso viel Freude mit meinen Bildern hat, wie ich beim Finden der Bilder.

P.S.: Schade, dass Sebastian nun zum Museumsheld a.D. geworden ist. Wir werden ihn vermissen.

P.P.S: kaum geschenkt - schon veröffentlicht. He's a nice guy!

Montag, 10. September 2012

Teatro de Autómatas (Spanien)

Ein mechanisches Theater auf Reisen.



Wunderbar, dass es das noch gibt!

[Dank an den Kugelbahn-Blog, der immer gute Laune macht. Herzlichen Dank dafür!]

Donnerstag, 26. Januar 2012

Die StraßenKunstGalerie

Mal ehrlich: Die Kunstwerke unserer Museen sind schön und wertvoll, langweilen aber immer dann, wenn man sie oder ähnliche schon einmal gesehen hat. Wie viel Freude macht es da, wenn man etwas sieht, was irritiert, überrascht oder neue Sichtweisen erlaubt.

Kölner Kollegen machten mich heute bei Facebook auf Meisterwerke der Straßenkunst aufmerksam.

gemalt von Pavel Puhov
[work by Pavel Puhov]

Zahlreiche Werke dieser Form der Kunst, die immer für Überraschungen im urbanen Raum gut ist, sind in der ständig aktualisierten virtuellen Galerie "Street Art Utopia" zu sehen.

Wer die nicht gesehen hat, hat was verpasst.

P.S.: Rheinländer werden sich über die Werke freuen, die im Rahmen des Cityleaks-Festival entstanden sind.

Wer sich schnell freuen will, der wird HIER gut bedient.

Samstag, 8. Mai 2010

Kleinkunsttheaterkurzweil in Bonn Bad Godesberg

Vor Tagen machte ich ja schon auf die Premiere des Theaterstücks "Wettlauf mit der Zeit" (Regie: Sylvia Oltmanns) aufmerksam.

Heute Abend hatten wir nun endlich das Vergnügen in der Cirkusschule Don Mehloni der Uraufführung des Stücks beizuwohnen. Noch dazu wurde uns die Vorpremiere des Stücks "“Halb drei im Park” der Bonner Compagnie "Circontraire" geboten.

Axel Becker und Veronika Prühs, stets begleitet von der Akrobatin Inga Birr, legten ein Wettlauf mit der Zeit hin, der sich gewaschen hatte. Alle verstanden es auf ihre Weise, uns in den Bann zu ziehen. Schauspielerisch, sängerisch, akrobatisch. Dieses Mashup der Ausdrucksformen ließen keine Sekunde der fast einstündigen Vorstellung langweilig werden. Klasse.

Wettlauf mit der Zeit

So soll Theater sein! Ohne intellektuelle Verrenkungen, mit Verve und Esprit auf die Bühne gebracht, zum Nachdenken anregend und einfach nur beeindruckend. Ohne Frage, das Bühnenbild (zwei Leitern, ein Brett, ein Stuhl, eine Sanduhr und eine Leinwand) von Franziska Smolarek sowie das Farbenspiel der Kostüme (grau, weiß, rot) trugen gewichtig einen Teil zum Genuss bei. Fein!

Der zweite Teil der Veranstaltung, das Stück "Halb drei im Park" von Circontraire, setzte unser Vergnügen fort. Juliane Urmes und Ursula Fehse, beide scheinen wie geschaffen für die Rollen, die sie spielen: Clownin/Lebensmensch trifft ausgetrocknete Lehrerin, deren emotionales Leben in Büchern stattfindet. Mit Charme und Tricks holt sie sie zurück ins reale Leben. Eine Geschichte, die besticht, gerade weil sie so simpel ist. Und so berührend...

Juliane Urmes von Circontraire. Einfach bestechend!

Schöne Geschichte, von den Akteurinnen grandios umgesetzt und ebenso wunderbar in Szene gesetzt von Georg Pelzer.

Was für ein schöner Abend! Herzlichen Dank an alle, die uns dieses schöne Erlebnis möglich gemacht und Hunger auf Mehr geschaffen haben!

Und das alles in Bad Godesberg. Wer hätte das gedacht?
Kultur ist machbar, Herr Nachbar!

Weitere Infos:
Wettlauf mit der Zeit
Circontraire

Samstag, 17. April 2010

In Eile? Da haben wir was für Sie!

Mehr und mehr schafft sich die Kunst, die bildende wie die darstellende, Räume jenseits der etablierten Kultureinrichtungen. Offenbar sind nicht wenige Kulturinteressierte des offiziellen Angebots unserer Theater und Museen etwas überdrüssig und suchen nach Erlebnissen, die unkonventionellerer Natur sind. Es mag damit zusammenhängen, dass die "großen Häuser" sich in steigendem Maß an den Wünschen eines älteren Publikums orientieren und versäumen, nachhaltig zu arbeiten, indem sie auch den Jüngeren Aufmerksamkeit schenken. Die suchen überwiegend nach Kultur, die nicht weh tut, ja sogar Spaß machen kann. Nach der kulturellen Wundertüte, die mehr bietet als der Kanon der Ewiggestrigen.

Diese Lücke/diese Wünsche nutzt seit Jahren Sylvia Oltmanns, indem sie kleine Theaterstücke mit wechselnden Schauspielern auf Bühnen bringt, die nah am Volk sind. Dazu gehört auch Ihr neues Stück: "Wettlauf mit der Zeit", das bei Don Mehloni in Godesberg seine Uraufführung erleben wird, bevor es andere Orte mit quirligem Leben erfüllen soll.

Hingehen, wenn Du Zeit hast!

Sylvia Oltmanns, die Regisseurin: "Das Stück zeigt Szenen, Gesangseinlagen, Akrobatik und Geschichten , die sich um das Thema:" Zeit" drehen: Keine Zeit haben, auf der Suche nach Muße und mitten im Stress sein! 2 SchauspielerInnen, 1 Akrobatin, 2 Leitern, 1 Brett, 1 Stuhl und hoffentlich Zeit, um das Erlebnis zu genießen. Da das Stück "nur" 50 Minuten dauert, gibt es am 1. Abend noch eine "offene Bühne"dazu. Zwei Künstler präsentieren uns ihr Programm. Am 2. Abend zeigt die Gruppe "circontraire " im 2. Teil ihr neues Stück, eine Mischung aus Circus und Theater."

Mich macht das neugierig. Und ich hab auch Zeit...

Wer noch mehr wissen will, der sollte HIER mal kurz vorbei schauen. Geht schnell. Ein Klick genügt.

Sonntag, 21. September 2008

Paris: Les Pop's. Festival pour des arts turbulents



Wer in diesen Tagen Paris besucht und sich für eher unkonventionelle Ausprägungen der Kultur interessiert, der sollte unbedingt den Parc de La Villette besuchen. Denn dort findet gerade ein Festival der besonderen Art statt: "Les Pop's. Festival pour des arts turbulents". Wer neue Formen des Zirkus, pyrotechnische Spektakel, ungewöhnliche Musikmaschinen oder Straßentheater mag, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die "Groupe F" und "La Machine" sind auch dabei.

Wer nicht nach Paris kommt, der kann sich auf der Website immerhin ein paar Interviews anhören und -sehen.

PS: "La Machine" war Anfang des Monats in der Kulturhauptstadt Liverpool unterwegs. Dazu gab's sogar eine eigene Website. Mit vielen Informationen und schönen Bildern (>Gallery)
Schade, dass hierzulande solche Aktionen und Ereignisse kaum stattfinden.

Dienstag, 8. April 2008

Termine für Straßenkunst

Transe Express in Neuwied, 09.2006

Wer sich für Straßenkünstler, urbanes Theater (mit oder ohne Musiktruppe, mit oder ohne Feuer) begeistern kann, der freut sich vielleicht über eine Auflistung der Festivals, die in diesem Jahr stattfinden.

Dieser Link führt Sie zu einigen Terminen in Deutschland (und anderswo), die dankenswerterweise Jahr für Jahr von HorsLesMurs (Centre national de ressources des arts de la rue et des arts de la piste, France) zusammengestellt werden.

Samstag, 6. Oktober 2007

Der Elefant des Sultans

Letztes Jahr berichtete ich schon über ihn. Nun fand ich zwei Videos zu diesem faszinierenden Projekt der Compagnie Royal de Luxe aus Nantes.





Link zur Seite der Veranstaltung in London, 2006


Wunderbares aus dem Land der poetischen Techniker!

Samstag, 26. August 2006

Transe Express in Neuwied

Übrigens: am 2.9. 2006 um 21:30 Uhr ist Transe Express in Neuwied zu sehen und zu erleben. Mehr hier.

Freitag, 11. August 2006

Zwischen Himmel und Erde: Transe Express

Zu den französischen Gruppen, die ein Highlight der Straßenkunst-Szene darstellen, gehört ohne Zweifel Transe Express. Inspiriert durch Calders Mobiles gründete Gilles Rhode 1990 diese Gruppe. Ihre Spezialität sind gigantisch große menschliche Mobiles zu unterschiedlichen Themen. Begleitet von Musik, Paraden, Feuer und allerlei anderem TamTam. Transe Express ist ein atemberaubendes Spektakel für Jung und Alt. Eine echte Alternative zu den ewig gleichen Feuerwerken, die überall gezeigt werden.

Allerlei Informationen zu den Programmen finden sich auf der Homepage von Transe Express. (Allerdings ist der Kalender nicht immer auf dem neuesten Stand ist.)

In Deutschland wird Transe Express vom kulturbüro Bonn-Bad Godesberg vertreten. Einer Agentur, die auch einige andere Schmankerl der Straßenkunst im Angebot hat.

Mit ihrem Programm "Maudits Sonnants"
ist die Compagnie übrigens am 8. September 2006, 22 Uhr auf dem Domplatz in Erfurt zu sehen.

Wer in deutscher Sprache lesen möchte, was ihn dort in etwa erwartet, der lese das hier.

Futterkiste

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museologie(at)gmx.de

Kommentare

Danke sehr!
Danke sehr!
Joern Borchert - 2015-01-14 00:42
Toller Artikel!
Hallo Herr Borchert, ich fand den Artikel sehr interessant. Herzlichen...
Perfectrix - 2014-11-20 09:37
Einladung an Nina
Danke Dir für die netten Worte. So wie ich Dir...
Joern Borchert - 2014-06-20 23:47
Feuerlöscher
Lieber Jörn, super, dass Du die Serie startest...
nina gorgus - 2014-06-11 09:45
Richard lebt!
Schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen. Werde...
Joern Borchert - 2014-05-30 19:50

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