Randbemerkungen

Mittwoch, 30. Mai 2012

Nebenbei

Endlich ist es mir gelungen, die Kommentarfunktion wieder ans Laufen zu bekommen. Ich bitte um Entschuldigung. Alles wird gut! Wie man sieht.

Sonntag, 18. März 2012

Die große Kulturklatsche

gegen den "Kulturinfarkt" ist u.a. hier in der Nachtkritik versammelt.

Bevor man sich in aller Ruhe Gedanken zu Gemüte führt, ja, und sie auch zu verstehen versucht, unterstellt man den Autoren erst einmal eine senile Harley-Davidson-Mentalität, das Schielen auf Umsätze und andere Gemütslagen, die immer herangezogen werden, wenn es darum geht, unbequeme und daher unbeliebte Kritik schlecht zu machen.

Bloss nicht den etablierten Kulturbetrieb kritisieren. Wer das tut, muss doof sein. Bloss nicht darüber nachdenken, was alles Kultur ist und wie sie so gefördert werden könnte, dass sie mehr Menschen zu gute käme. Bloss das nicht!

Was ist das für eine Kultur, die die Auseinandersetzung scheut und sich nicht bewegen mag? Ist das überhaupt noch Kultur - oder kommt darin der Starsinn von "Kulturträgern" zum Ausdruck, die zu alt oder zu bequem geworden sind, um noch einen Beitrag zur kulturellen Entwicklung leisten zu können, die auch Veränderungen Raum geben könnte?

Schauen Sie mal in die Nachtkritik ! Ist das noch das, was Sie für Kultur halten, was und wie dort diskutiert wird oder brauchen wir eine neue Kultur der Auseinandersetzung? Wenigstens die!

Freitag, 28. November 2008

Platz 96: Kulturelle Welten

Wikio-Ranking Kulturblogs

Wow, ich bin unter den Top 100 der Kulturblogs bei Wikio gelistet.

Montag, 31. März 2008

Kommentarfunktion vereinfacht

Seit etwa zwei Wochen können Sie Kommentare verfassen, ohne bei twoday angemeldet zu sein.

Ihre Kommentare helfen mir, das Blog so zu gestalten, dass es Ihnen noch mehr Freude und Nutzen bringt. Also los!

Donnerstag, 6. März 2008

Zu meinem Blog: Kommentare

Um den Lesern, die mehr wissen oder eine andere Meinung haben als ich, Gelegenheit zu geben, leichter als bisher ihre Anmerkungen hier loszuwerden, habe ich die Kommentarfunktion komfortabler gemacht. Nun können auch alle, die nicht bei twoday registriert sind, Kommentare verfassen. Na endlich... Ich freu mich, wen Sie etwas zu sagen haben!

Dienstag, 6. November 2007

Zur Künstlersozialkasse...

...erschien heute ein Beitrag in der Frankfurter Rundschau. Darüber, dass es den dort Versicherten oft schadet, dass ihre Auftraggeber einen Aufschlag an die KSK abführen müssen, lesen wir allerdings nichts.

Dienstag, 14. August 2007

JB's Yellow Press

Langsam bekomme ich den Eindruck, dass mein Blog sich zu so etwas wie dem "Güldenen Blatt der Museologie" entwickelt. Das gibt mir zu denken. Mach ich weiter wie gehabt oder will ich fortan versuchen, etwas klüger zu wirken?

By the way: Ich war noch nicht auf der bürgeldocumenta. Mag aber Heinz Erhardt, der sagte: "Wenn ich schon so bin, dann will ich auch so sein"

Samstag, 14. Juli 2007

Radio Nostalgie

Was waren das für Zeiten als ich meine heutige Frau in Paris kennenlernte? Radio Nostalgie lieferte die Hintergrundmusik, die zahlreiche Frühstücke und andere Aktivitäten noch angenehmer machte. Schön, dass es den Sender auch online gibt.

Hier gibt es Radio Nostalgie online. [Rubrik La Radio > Ecoutez Nostalgie] Wunderbar!

Donnerstag, 21. Dezember 2006

Frohe Weihnachten!... und für Ihre Kinder das Wunderkammer-Spiel

Lieber Leser dieses Blogs,

nun ist wieder ein Jahr vorbei. Ein Jahr, dass mir vor allem eine berufliche Veränderung und einen schmerzlichen Verlust beschert hat. Verloren habe ich meinen Vater. Das tut weh und reisst ein Loch ins Leben, das verunsichert. Wie sollte es anders sein? Manches denke und sehe ich nun anders. Nun verstehe ich nach und nach sehr viel besser, was es bedeutet, dass in jedem Ende auch ein Anfang verborgen ist.

Beruflich habe ich seit Sommer diesen Jahres die Chance, das Denken, Trachten und Fühlen von Biologen am Beispiel des weithin bekannten Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig/Bonn kennenlernen zu können. Auch das bedeutet eine profunde Umorientierung. Mit allen Dissonanzen und Faszinationen, die in einer solchen Situation entstehen.

Nach diesem Blick zurück, der Blick nach vorn.

Nicht nur im Museum werden immer mehr Interaktionsmöglichkeiten eingefordert. Im WWW sind sie schon lange en vogue. Und nun gibt es ein Spiel rund um eine Wunderkammer das für Kinder von 8 bis 12 konzipiert ist. Es handelt sich um die Wunderkammer des Marquis de Robien, der im 18. Jahrhundert mehr als 8000 Objekte zusammengetragen hat. Zum Spiel geht es hier.

Voraussetzung für das Spielvergnügen ist allerdings, dass man Französisch oder Englisch versteht. Denn das Spiel wurde im Rahmen des "French and American Regional Museum Exchange" (FRAME) entwickelt. Einem Projekt, das 1999 gegründet wurde und derzeit 18 amerikanische und französische Regionalmuseen dazu ermutigt, untereinander Exponate, Ideen, Informationen und Technologien auszutauschen. Gute Idee, oder?

Ich wünsche mir für das kommende Jahr, dass ich mehr fröhlich kreativen Menschen begegnen möge, die gegen alle wissenschaftlichen und verwaltungsbedingten Widerstände, und auch gegen alle Modetrends (Klimakatastrophe, Neophyten etc) Faszinationen erzeugen wollen. Die zeigen wollen, das Wissenschaft uns die Erkenntnis liefern kann, dass die Welt noch sehr viel wunderbarer ist, als wir es bisher glaubten.

Ihnen wünsche ich ein frohes Fest,
besinnliche Stunden zwischen den Jahren
und Vorsätze in der Neujahrsnacht,
die vielleicht dazu führen, dass unsere Museen fortwährend lebendiger werden.

Samstag, 2. September 2006

Erster Geburtstag

Nun ist dieser Blog schon ein Jahr alt.
Ein paar tausend Leute haben ihn bisher gefunden, aufgesucht, manche davon sogar gelesen. Immerhin bekomme ich regelmäßig unter meiner e-mail-Adresse museologie [at] gmx [punkt]de mails, die darauf hinweisen, dass es Menschen gibt, bei denen mein Geschreibsel eine Reaktion auslöst.

Weiterhin werde ich dem feigen Zeitgeist entgegenschreiben, Mut zur sinnvollen (!) Veränderung einfordern und das beschreiben, was ich denke und mir auffällt. Dem Einen wird es gefallen. Der anderen nicht. Immerhin wird es mehr bewegen, etwas zu publizieren, als nur zu schweigen und zu schauen, wie man sich dem Mainstream am besten anpasst. Die Drückebergerei ist genauso wenig mein Ding wie das auch in musealen Gefilden und Diskussionslisten verbreitete Gaffertum.

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museologie(at)gmx.de

Kommentare

Danke sehr!
Danke sehr!
Joern Borchert - 2015-01-14 00:42
Toller Artikel!
Hallo Herr Borchert, ich fand den Artikel sehr interessant. Herzlichen...
Perfectrix - 2014-11-20 09:37
Einladung an Nina
Danke Dir für die netten Worte. So wie ich Dir...
Joern Borchert - 2014-06-20 23:47
Feuerlöscher
Lieber Jörn, super, dass Du die Serie startest...
nina gorgus - 2014-06-11 09:45
Richard lebt!
Schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen. Werde...
Joern Borchert - 2014-05-30 19:50

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