Museen in GB

Montag, 2. April 2012

Titanic Belfast: Von ganz unten nach ganz oben?

Welche Museen kennen Sie in Irland? Wahrscheinlich keines.

Das soll sich ändern. Denn nun gibt es in Belfast ein Erlebniszentrum, dass sich technischen Meisterleistungen und einem Albtraum widmet. Der Titanic. Das Titanic Belfast.

In neun Ausstellungsbereichen können Sie da nun etwas über den Bau und die Konstruktion des Schiffes, die Inneneinrichtung der Kabinen, der Speisesäle und des Maschinenraums erfahren und - das ist naheliegend - über den Horror des Untergangs. Die virtuelle Tauchfahrt zum Wrack inklusive.



Das Titanic Belfast setzt offensichtlich auf den Bilbao-Effekt. Ob das gelingt, werden wir sehen.

Um es bekannt zu machen, gibt es erst einmal eine Party.


Ein Totentanz, der mir reichlich unpassend erscheint.

Architekten: "The concept architects were Eric Kuhne and Mark Evans of Civic Arts / Eric R. Kuhne & Associates with Todd Architects as the lead consultants. Concept interior design was led by Anne Lucas of Civic Arts, with final interior design by Kay Elliot Architects. Visitor attraction content was created by Event Communications." (Zitat homepage)

Fläche: 14.000 qm
Kosten: 117 Mio. Euro

Wer an diesem ambitionierten Projekt mitwirkte, erfahren wir hier:

Donal's Titanic folio:
http://www.donalmccann.com/signatureproject.html

Donal's photo blog:
http://blog.donalmccann.com/

Project Clients & Partners:

[Dank an CivicArts]

Donnerstag, 30. September 2010

Save the Arts in UK - und anderswo!

Nachdem die Banker die Wirtschaft ruiniert haben, drohen nun allerorten erhebliche Kürzungen der finanziellen Mittel, die die öffentliche Hand in Kultur investieren will. Nicht nur in Deutschland.

Im Vereinigten Königreich schlossen sich Kulturinstitutionen und Künstler zusammen, um das Schlimmste zu verhindern.

David Shrigley hat dieses Video entworfen, um die Aktion "Save the Arts" bekannt zu machen:



Mehr über die Aktion "Save the Arts" lesen Sie im entsprechenden Blog.

Freitag, 21. Mai 2010

Kunst in Google Street View

Man kann sich allerlei ausdenken, um Google Street View das Leben so schwer wie möglich zu machen. Eine nach der anderen Stadt in Deutschland tut das. Nun auch Bonn. Andere Länder, andere Städte, andere Menschen scheinen damit weniger Probleme zu haben und nutzen Street View für interessante Projekte.

So zum Beispiel die Tate, die das Projekt Art Map gestartet hat, in dem dazu aufgerufen wird, Kunstwerke zu lokalisieren, um sie mit Google Street View verbinden zu können.

Jede/r kann mitmachen.

So bekommen alte Bilder einen Bezug zur Gegenwart. Und diese Verknüpfung gefällt mir schon allein deshalb, weil es den Vermittlungsintentionen der Museen immer gut tut, wenn sie ihre Sammlungsobjekte so präsentieren, dass sie einen Bezug zur Gegenwart und unserem heutigen Leben haben.

tate

Ich bin sehr gespannt, was bei Art Map herauskommt. Schade, dass solche Projekte in Deutschland von kleingeistig denkenden Quadratköpfen verhindert werden. Sehr schade!


PS: Zu den Webaktivitäten der Tate kann man auch DAS mal lesen. Da gibts weitere Hinweise auf schöne Dinge.

Dienstag, 18. August 2009

100 Pfund aus Liverpool, wenn Sie eine Meinung haben

Tate Colour 2009: interessante Webpräsentation

Noch bis zum 13. September zeigt die Tate Liverpool die Ausstellung Colour Chart: Reinventing Colour, 1950 to Today.

Wenn Sie sich diese Website angesehen und eine Meinung dazu gebildet haben, dann haben sie noch zwei Chancen 100 ₤ zu gewinnen, wenn Sie an der Umfrage zur Bewertung dieser Website teilnehmen.

Why not? Lohnend ist ein Besuch der Website allemal.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Relaunch: National Gallery/London

National-Gallery-London


Die National Gallery in London hat jüngst ihre Website renoviert. Herausgekommen ist dabei ein Internetangebot, das nicht nur höchst informativ, sondern auch amüsant ist. Dem eiligen Besucher wird ebenso etwas geboten wie Familien oder Experten.

Als deutscher Besucher bin ich natürlich davon begeistert, dass man die meisten (fast alle?) bedeutenden Gemälde, auch online im Detail betrachten kann. In bester Auflösung.

Holbein im Detail

Und wer nicht nur sehen, sondern auch hören will, dem werden gut 30 Podcasts zum Download angeboten. Jeder mit einer Dauer von mindestens einer Viertelstunde.

Ja, so sieht die Website eines Museums aus, das sich um seine Kundschaft bemüht!

Viel Vergnügen! Mögen hiesige Verantwortliche davon lernen.

[Dank an Buzzeum]

Mittwoch, 2. Juli 2008

London: "Über Leichen gehen"

37.000 menschliche Überreste hat das Museum of London in London bisher lokalisieren können. Etwa 17.000 davon landeten im Depot des Museums.

In Kooperation mit TIMESONLINE wurden die meisten der Fundorte nun kartographisch auf Google Maps erfasst. Wenn Sie also das nächste Mal nach London fahren und über "Leichen gehen" wollen, können Sie sich hier darüber informieren, wo diese liegen. [Klick auf die Totenköpfe gibt mehr Informationen]

map

Wer noch mehr über die Toten wissen will, der kann vom 23. Juli bis zum 28. September die Ausstellung "Skeletons: London's buried bones" in der Wellcome Collection besuchen.

Futterkiste

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museologie(at)gmx.de

Kommentare

Danke sehr!
Danke sehr!
Joern Borchert - 2015-01-14 00:42
Toller Artikel!
Hallo Herr Borchert, ich fand den Artikel sehr interessant. Herzlichen...
Perfectrix - 2014-11-20 09:37
Einladung an Nina
Danke Dir für die netten Worte. So wie ich Dir...
Joern Borchert - 2014-06-20 23:47
Feuerlöscher
Lieber Jörn, super, dass Du die Serie startest...
nina gorgus - 2014-06-11 09:45
Richard lebt!
Schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen. Werde...
Joern Borchert - 2014-05-30 19:50

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