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    <title>Kulturelle Welten (Dies und das aus der Welt der Kulturvermittlung: etwas über Museen und Ausstellungen, Lichter in der Nacht und was Jörn Borchert sonst noch so ge-, miss- und auffällt. Ein Klick auf den Header bringt Sie zu den neuesten Meldungen. Eine mail an museologie[at]gmx[Punkt]de direkt zu mir.) : Rubrik:Historisches</title>
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    <description>Dies und das aus der Welt der Kulturvermittlung: etwas über Museen und Ausstellungen, Lichter in der Nacht und was Jörn Borchert sonst noch so ge-, miss- und auffällt. Ein Klick auf den Header bringt Sie zu den neuesten Meldungen. Eine mail an museologie[at]gmx[Punkt]de direkt zu mir.</description>
    <dc:publisher>Joern Borchert</dc:publisher>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-07T22:30:37Z</dc:date>
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    <title>Kulturelle Welten</title>
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  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/4918584/">
    <title>Dark Tourism: Gruseln als touristisches Ziel</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/4918584/</link>
    <description>Dark Tourism. Können Sie sich etwas darunter vorstellen? Ich jetzt schon, denn eben gerade bin ich über eine Seite mit dem Namen &quot;Dark Tourism Forum&quot; gestolpert, von der ich zuerst annahm, sie sei nicht ganz ernst gemeint. Bei näherem Hinschauen bemerkte ich, dass es sich um eine Website der University of Central Lancashire handelt und sie deshalb wohl durchaus als seriös einzustufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dark-tourism.org.uk/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Grusel-Tourismus&quot; height=&quot;108&quot; alt=&quot;Grusel-Tourismus&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/dark-tourism-university-of-central-lancashire.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also um KZs, Friedhöfe, Schlachtfelder, Orte der Sklaven, Gefängnisse etc., die nicht nur Orte der Aufklärung über vergangene Verbrechen und zurückliegendes Leid sind, sondern eben auch touristische Ziele. Ziele, die vermarktet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Website finden Sie ein breites Spektrum von Informationen, Materialien und eine unüberschaubare Fülle von Links zum Thema sowie einschlägiger Literatur. Für Tourismus-Unternehmen dürfte interessant sein, dass sie dort auch professionelle Unterstützung zu den behandelten Grusel-Touren bekommen können. Nicht dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pragmatismus englischer Wissenschaftler begeistert mich immer wieder. Unbedingt ansehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie zum Dark Tourism-Forum gelangen wollen, dann klicken Sie &lt;a href=&quot;http://www.dark-tourism.org.uk/&quot;&gt;HIER&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T19:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/4603590/">
    <title>Fußball und Nationalsozialismus</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/4603590/</link>
    <description>Auf den Seiten der Stadt Greven fand ich jüngst einen interessanten Vortrag von Dr. Andreas von Seggern mit dem Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Doppelpass zwischen Fußball und Diktatur?  Ein Volkssport im Nationalsozialismus.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(Ansprache in der Gedenkstunde für den Frieden im Rathaus der Stadt Greven am Volkstrauertag, 18. November 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.greven.net/bilkul/kultur/bindata/Vortrag_Fussball_Nationalsozialismus_vonSeggern.pdf&quot;&gt;Hier ist er online zu lesen&lt;/a&gt; (pdf, 6 Seiten).</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-11T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/4554453/">
    <title>Vogelsang - Nun geht es los!</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/4554453/</link>
    <description>10 Millionen vom Bund. 17 Millionen vom Land (mit Hilfe der EU). Drei Millionen aus der Region. Nun stehen also genügend Euro zu Verfügung, um die nationalsozialistische Ordensburg Vogelsang einer zivileren Nutzung zuzuführen. Zukünftig sollen dort&lt;br /&gt;
ein Nationalparkzentrum, ein Informations- und Bildungszentrum mit Gastronomie, eine regionalgeschichtliche Ausstellung sowie ein Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus und zur &lt;br /&gt;
Nachkriegsgeschichte Besucher auf die Höhen der Eifel locken. Darüber hinaus soll in Vogelsang die Nationalparkverwaltung untergebracht und eine Jugendherberge geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald soll ein internationaler Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden, um das Gelände mit seinen historischen Gebäuden einer zeitgemäßeren Nutzung zuzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann es ja jetzt losgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr:&lt;br /&gt;
KStA: &lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/html/artikel/1195816970786.shtml&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pr-inside.com/de/kabinett-beschliesst-entwicklungskonzept-fuer-r353817.htm&quot;&gt;PR-Inside &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.vogelsang-ip.de/&quot;&gt;Homepage von Vogelsang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-21T22:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/4245341/">
    <title>Warum ich Bücher liebe</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/4245341/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/curiousexpeditions/1304080426/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Strahov Theological Hall - Original Baroque Cabinets&quot; height=&quot;266&quot; alt=&quot;Strahov Theological Hall - Original Baroque Cabinets&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/by-Curious-Expeditions.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Curious Expeditions/Flickr (click on pic for more)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na auch, weil viele von ihnen in solch wunderbaren Bibliotheken wie denen stehen, von denen &lt;a href=&quot;http://www.curiousexpeditions.org/2007/09/a_librophiliacs_love_letter_1.html&quot;&gt;Curious Expeditions&lt;/a&gt; eine Vielzahl von Fotos veröffentlicht hat. Worth a visit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[via &lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/stories/4242411/&quot;&gt;Archivalia&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-09T20:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/4196833/">
    <title>Immanuel Kant  online - in Bonn</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/4196833/</link>
    <description>Wo wir uns schon seit Tagen durch die Region bloggen, sei auch noch der Hinweis auf ein Angebot erlaubt, das nicht nur Philosophen Freude bereiten dürfte.

&lt;blockquote&gt;&quot;Am Institut für Kommunikationsforschung und Phonetik der Universität Bonn sind die Werke, der Briefwechsel und der handschriftliche Nachlass Immanuel Kants als elektronisch gespeicherter Datensatz vorhanden. Die Daten entsprechen weitgehend den ersten drei Abteilungen, also den Bänden 1-23, der Akademie-Ausgabe von Kants Schriften. Sie sind in standardisierter Form mit Unicode und XML kodiert und können über die vorliegende Webseite gelesen und durchsucht werden.&quot;

&lt;/blockquote&gt;Da gib es viel zu entdecken. Auch für Kulturhistoriker und andere Geisteswissenschaftler. Also los! Und zwar &lt;a href=&quot;http://www.ikp.uni-bonn.de/kant/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viel Vergnügen!</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-27T09:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/4171555/">
    <title>Zum Sportplatz...</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/4171555/</link>
    <description>&lt;img height=&quot;470&quot; alt=&quot;zum sportplatz bengen&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/zumsportplatzbengen.jpg&quot; width=&quot;400&quot; vspace=&quot;4&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesehen im August 2007 in 53501 Grafschaft-Bengen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für&apos;s &lt;a href=&quot;http://www.deutsches-fussball-museum.de/&quot;&gt;Deutsche  Fußballmuseum&lt;/a&gt; c/o Martin Wörner</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-17T06:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/3729649/">
    <title>Und er bewegt sich: der Teppich von Bayeux</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/3729649/</link>
    <description>&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/bDaB-NNyM8o&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/bDaB-NNyM8o&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
[by avidavid62]&lt;br /&gt;
[Lautsprecher an?]&lt;br /&gt;
[via &lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/stories/3715290/&quot;&gt;http://archiv.twoday.net/stories/3715290/&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Mehr bei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Teppich_von_Bayeux&quot;&gt;wikipedia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht schlecht, oder?</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-14T19:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/3490984/">
    <title>Zur Urgeschichte des Fernsehens</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/3490984/</link>
    <description>Da diesen Blog ja nur gebildete Menschen lesen, die sich unter anderem dadurch als solche darstellen, dass sie das Fernsehen als Medium grundsätzlich ablehnen und daher auch keines besitzen, interessiert dieser Hinweis mein Stammpublikum vermutlich also überhaupt nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vielleicht gewinne ich ja neue Leser, zum Beispiel Technikhistoriker, Volkskundler oder Fachleute für visuelle Kommunikation, indem ich auf eine Dissertation hinweise, die der Urgeschichte des Fernsehens nachspürt? Da dabei natürlich auch allerlei Begleitumstände beleuchtet werden, macht mein kleiner Hinweis auf die nachstehende Dissertation vielleicht wenigstens den neuen Lesern Freude, die sich für Technikgeschichte, Kulturgeschichte der visuellen Medien oder einfach nur fürs Glotzen als Solches interessieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da isse, die Disse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=978431529&amp;dok_var=d1&amp;dok_ext=pdf&amp;filename=978431529.pdf&quot;&gt;Die technische und kulturelle Erfindung des Fernsehens in den Jahren 1877  1882.&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inaugural-Dissertation&lt;br /&gt;
zur Erlangung des Doktorgrades der Philosophie (Dr. phil.)&lt;br /&gt;
durch die Philosophische Fakultät &lt;br /&gt;
der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf &lt;br /&gt;
vorgelegt von &lt;br /&gt;
Heinrich Raatschen&lt;br /&gt;
aus Münster/Westfalen&lt;br /&gt;
Hauptgutachter: Prof. Dr. Hans Theo Siepe&lt;br /&gt;
Zweitgutachterin: Prof. Dr. Vittoria Borsò&lt;br /&gt;
Mündliche Prüfung: 20. Dezember 2005&lt;br /&gt;
Düsseldorf 2005&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt; (pdf, 310 Seiten, Abbildungen verstreut im Text)</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-28T14:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/3400095/">
    <title>&quot;Die Flucht&quot;: Geschichte wird gemacht</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/3400095/</link>
    <description>Als Ethnologe, Kulturwissenschaftler und Kind von Flüchtlingen, das seit es denken kann, sich immer und immer wieder Geschichten von der Flucht anhören musste, konnte ich natürlich nicht widerstehen und schaute mir zumindest den zweiten Teil des ARD-Epos &lt;a href=&quot;http://www.daserste.de/dieflucht/&quot;&gt;&quot;Die Flucht&quot;&lt;/a&gt; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine Kritik:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
So wird Geschichte gemacht. Ob wir es wollen oder nicht, so wird sich die Geschichte der Flucht in den Köpfen festsetzen. Nicht in allen  - einige wissen es besser - aber in den Köpfen der meisten.   Dieser Film wird von nicht unerheblichem Einfluss auf die öffentliche Diskussion um das &quot;Zentrum gegen Vertreibungen&quot; bleiben.  Selten bewusst, häufiger unbewusst wird er Entscheidungen beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch: es gab nicht DIE Flucht. Es gab sehr viele &quot;Fluchten&quot;. Millionen unterschiedlicher menschlicher Schicksale. Der Film ist Science Fiction. Das kann gar nicht genug betont werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es spielte schon eine Rolle, ob man aus Ostpreußen, aus Pommern oder aus Breslau flüchtete. Nebenbei: Wer heute nach Oberschlesien reist, der wird überrascht sein, wie viele Deutschstämmige dort noch leben, deren Eltern eben nicht geflüchtet sind. Nicht immer war die Flucht so spektakulär, wie die der Flüchtlinge, die im Winter über&apos;s Haff flohen. Ein nicht unbeträchtlicher Teil floh in überfüllten Zügen gen Westen. Das war in wenigen Tagen, manchmal auch nur Stunden erledigt. Auch eine solche Flucht war alles andere als ein Vergnügen. Allerdings auch weniger telegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich als Historiker und mittelbar Betroffener an diesem Film stört, ist vor allem die Tatsache, dass all die bekannten &quot;Highlights&quot; der dramatischen Flüchtlingsgeschichten zusammengerührt wurden und so eine reißerische Story entstand, die so wohl kaum einer oder eine erlebt haben kann. Politisch korrekte ostpreußische Adelige verliebt sich in französischen Zwangsarbeiter, während zeitnah ihre Freundin von Russen vergewaltigt wird. Der Flüchtlingstreck zieht an aufgehängten Deserteuren vorbei. Auf dem zugefrorenen Haff wird in einem Leiterwagen ein Kind geboren, nachdem eines stirbt, das nicht beerdigt werden kann, weil der Boden zu sehr gefroren ist. Zwischendurch greifen Tiefflieger den Flüchtlingstreck an. Der heimliche Lover der Gräfin versinkt bei einer Rettungsaktion im eisigen Wasser. Ein Ruf aus dem Munde der spröd-gefühlvollen Gräfin und er taucht wieder auf, was ihrem Mann offensichtlich nicht gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will das Leid der Flüchtlinge nicht schmälern, aber  so war es nicht. Denn der Film stellt eine Synopse der bekannten Flucht-Topoi dar, die seit dem Kalten Krieg  Historikern nur allzu bekannt sein dürften, vor allem wenn Sie Interviews zur Thematik durchgeführt haben. Insofern bin ich etwas verwundert darüber, dass die im Abspann genannten Historiker - allesamt anerkannte - nicht für mehr historische Korrektheit gesorgt haben. Doch, auch Historiker sollten sich ihrer politischen Verantwortung bewusst sein .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war aber auch nicht die Flucht als solche, die den Flüchtlingen wirklich zu schaffen machte. Es war eher der Verlust der Heimat, die Notwendigkeit, das Leben von Null an wieder neu aufbauen zu müssen, sich in eine fremde Landschaft und vor allem eine neue soziale Umgebung integrieren zu müssen.  Flüchtlinge waren nicht beliebt. Sie hatten nichts und jammerten nur. Was nach der Flucht kam, war für Flüchtlinge sehr viel schwerer zu ertragen als die Flucht selbst. Das machte ihren Mitmenschen keine Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber einen Film zu machen, dürfte sehr viel schwieriger sein und weniger Zustimmung von &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/nachrichten/200703041900/4&quot;&gt;Kulturstaatsminister Neumann&lt;/a&gt; erhalten. Denn da würde der Finger auf einen der wunden Punkte unserer Nachkriegsgeschichte gelegt werden müssen. Auf all die oft unnötigen Schwierigkeiten, die Flüchtlingen von denen bereitet wurden, die nicht geflohen sind und deshalb auch kaum Verständnis für die Sorgen und Nöte der Flüchtlinge aufbringen konnten. Ein solcher Film wäre sicher weniger larmoyant, würde uns aber vielleicht weitere Diskussionsanreize zu der Frage liefern, wie wir mit Fremden umgehen. Seien sie aus dem eigenen Land oder aus anderen. Schließlich fühlten sich das Gros der Flüchtlinge in Westdeutschland erst wohler, als in größerem Umfang Türken als sogenannte &quot;Gastarbeiter&quot; nach Deutschland kamen. Anfang der 60er Jahre.  15 Jahre nach Kriegsende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Filmkritiken:&lt;br /&gt;
+ &quot;Vertreibung als Drama.Die Flucht vor uns selbst.&quot;  Im &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/06.03.2007/3122473.asp&quot;&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
+ Peter Steinbach (einer der Filmberater) im &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/wissen-forschen/archiv/06.03.2007/3122933.asp&quot;&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
+  &quot;Wie die Flucht aus Schlesien wirklich war&quot; in der &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/fernsehen/article746233/Wie_die_Flucht_aus_Schlesien_wirklich_war.html&quot;&gt;Welt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
+ &quot;Das stimmt vorne und hinten nicht&quot; Der Historiker Heinrich Schwendemann über den Film im &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/600861/&quot;&gt;Deutschlandfunk&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
+ Der &lt;a href=&quot;http://www.betonblog.de/2007/03/07/reitende-graefinnen-neutral-betrachtet/&quot;&gt;Betonblog &lt;/a&gt;weist auf ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Peter Reichel im Deutschlandradio hin.</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Joern Borchert</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/3380770/">
    <title>Autobiographie: Johann Christoph Pickert (* 1787)</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/3380770/</link>
    <description>Da ich ein ausgeprägtes Faible für autobiographische Schriften habe, die einfache Bürger, Bauersleute oder meinethalben auch Soldaten  zwischen 1750 und 1850 geschrieben haben, freue ich mich sehr, mal wieder auf eine solche gestoßen zu sein. Die Rede ist von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Johann Christoph Pickert: &lt;br /&gt;
Die Lebensgeschichte des Johann Christoph Pickert. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Herausgegeben von Gotthardt Frühsorge und Christoph Schreckenberg. Göttingen 2006. (172 Seiten mit 2 Abbildungen&lt;br /&gt;
gebunden, Schutzumschlag; Format: 12,5 x 19,5 cm; 19 &#8364;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurztext des &lt;a href=&quot;http://www.wallstein-verlag.de/9783835300378.html&quot;&gt;Wallstein Verlag&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Ein sensationeller Fund einer Handschrift: der Bericht eines einfachen preußischen Soldaten aus den Napoleonischen Kriegen, ­ Geschichte »von unten«, hier erstmals gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christoph Pickert wurde 1787 in Haldensleben bei Magdeburg geboren und lernte erst den Beruf des Handschuhmachers, bevor er 20 Jahre als Soldat im preußischen Heer diente. Nach seiner Versetzung »zur siebenten Invaliden Compagnie« schrieb dieser einfache Mann seine Lebensgeschichte auf. Darin erzählt er von seiner Jugend- und Lehrzeit, von seiner Rekrutierung und vom harten Leben in der preußischen Armee: Er nahm an der Schlacht von Jena und Auerstedt teil und wurde als Gefangener zur Zwangsarbeit nach Frankreich geschickt.&lt;br /&gt;
Seine Erinnerungen sind zugleich eine »Körpergeschichte«, eine Geschichte der Freuden und Leiden seines Leibes ­ vom Kind über den Knaben bis zur martialischen Behandlung des Soldaten im Krieg.&lt;br /&gt;
Die Erzählperspektive und die stilistische Authentizität, die ausführlichen Detailschilderungen sowie das gänzlich unprätentiöse Schreiben stellen Pickerts Lebensbericht neben &lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/autoren/braeker.htm&quot;&gt;Ulrich Bräkers&lt;/a&gt; »Armen Mann im Toggenburg« aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Alles, was Pickert für erinnerungswürdig hält, betrifft im Detail nur ihn, zeigt den heutigen Lesern aber einen Ausschnitt aus der Lebenswelt einer sozialen Schicht, die selten zu Wort kommt.&lt;br /&gt;
Dieses einzigartige autobiographische Dokument wurde zufällig in einem Antiquariat entdeckt und wird hier erstmals veröffentlicht. Der Text wird durch einen Stellenkommentar und ein Nachwort ergänzt.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
REZENSIONEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Winter in: &lt;a href=&quot;http://www.sehepunkte.de/2007/02/11928.html&quot;&gt;sehepunkte 7&lt;/a&gt; (2007), Nr. 2 [15.02.2007]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sven Thorsten Kilian in der &lt;a href=&quot;http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=13997&quot;&gt;Berliner Literaturkritik&lt;/a&gt; (21.2.2007)</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-01T09:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/2012877/">
    <title>&quot;Du bist Deutschland!&quot; - Ausgabe 1682!</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/2012877/</link>
    <description>In bin ganz begeistert von der &lt;a href=&quot;http://www.fh-augsburg.de/~harsch/augustana.html&quot;&gt;BIBLIOTHECA AUGUSTANA&lt;/a&gt;, die der Kommunikationsdesigner &lt;a href=&quot;http://www.fh-augsburg.de/~harsch/harsch/index.html&quot;&gt;Prof. Ulrich Harsch&lt;/a&gt;/Augsburg der Internetgemeinde zur Verfügung stellt. Hunderte von Texten europäischer Literatur, von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert sind da versammelt. Wohl fast alle sind zitierfähigen Ausgaben entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein die Bibliotheca Germanica verzeichnet aktuell  150 Autoren!&lt;br /&gt;
Darunter auch dieser nicht nur hinsichtlich der Rechtschreibung interessante Text von G. W. Leibniz aus den Jahren 1682/83, der stellenweise an die Kampagne &quot;Du bist Deutschland&quot; erinnert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fh-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/17Jh/Leibniz/lei_erma.html&quot;&gt;Ermahnung   an   die   Teutschen , ihren  verstand  und  sprache   beßer   zu   üben , [...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es ist gewiß, daß nächst der Ehre Gottes einem ieden tugendhafften Menschen die Wohlfahrt seines Vaterlandes billig am meisten zu gemüthe gehen solle, welches dann sowohl unsre eigne angelegenheit (nicht allein umb der erhaltung sondern auch umb der vergnügung willen), als auch die gemeine schuldigkeit mit sich bringet. Denn was die erhaltung betrifft so ist bekand, daß eines ieden sicherheit auf der gemeinen ruhe sich gründe, deren Verstörung einem großen erdbeben oder Orkan gleich, darinn alles über und über gehet, da keiner mehr mit rath oder that sich helffen kan, sondern wer nicht zu entfliehen vermag, welches denen wenigsten wiederfähret, sich mit geschloßenen armen darein geben, und alle augenblick des Verderbens erwarten muß, wie wir in diesen Kriegsläufften gnugsam erfahren. Gleichwie aber das gemeine Unglück Unsre gefahr, also ist hingegen des Vaterlandes Wohlstand unsre vergnügung. Denn dadurch haben wir überfluß von allen dingen so das Leben angenehm machen, wir wohnen unter unsern weinstock und feigenbaum; die frembden erkennen und rühmen unser glück, und weil ieder ein glied dieses bürgerlichen Cörpers ist, so empfinden wir Kräffte von deßen gesundheit und fühlen alles, was ihn angehet, durch eine sonderbare Verordnung Gottes.[...]</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-16T08:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/1957206/">
    <title>Alte Bücher zur Technikgeschichte online: CNUM</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/1957206/</link>
    <description>Freunde des Campings, zu denen ich gehöre, werden sich über dieses Bild einer Luftmatratze aus dem Jahr 1535 freuen, wo sie offenbar als Ruhestatt für müde Krieger gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;559&quot; alt=&quot;luftmatratze-aus-Vergece-Kopie&quot; width=&quot;346&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/luftmatratze-aus-Vergece-Kopie.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus Flavius Vegetius Renatus:  &lt;a href=&quot;http://cnum.cnam.fr/fSYN/fY29.html&quot;&gt;Re militari libri quatuor, 1535&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch neben diesem Werk werden vom &lt;a href=&quot;http://cnum.cnam.fr/&quot;&gt;Conservatoire numérique des Arts et Métiers (CNUM)/Paris&lt;/a&gt; noch zahlreiche andere Werke zur Geschichte der Elektrizität (!), des Militärs, der Landwirtschaft und der Weltausstellungen in den Jahrzehnten vor 1900 angeboten. Doch auch in den Annales du Conservatoire national des arts et métiers (CNAM; 1861-1864, 25 vol.) und in  La Nature (1873-1905, 68 vol.) ist viel zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &lt;a href=&quot;http://cnum.cnam.fr/RUB/finfo.html&quot;&gt;Projekt&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&quot;Le Conservatoire numérique des Arts et Métiers (CNUM) ouvre au public le fonds patrimonial de la Bibliothèque du Conservatoire National des Arts et Métiers (CNAM) : une collection d&apos;ouvrages et de périodiques francophones significatifs, traitant des sciences et des techniques, de l&apos;économie et de la sociologie appliquées, est consultable sur l&apos;Internet. Le Conservatoire Numérique s&apos;adresse aux chercheurs et aux enseignants en histoire des sciences et des techniques, en épistémologie, en didactique, en offrant à la fois des textes et une documentation iconographique spécifiques. Le CNUM fait aussi acte de vulgarisation scientifique en remplissant l&apos;une des missions fondamentales du CNAM : la diffusion du savoir et la reconnaissance du patrimoine scientifique et technique francophone.&quot;</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-13T06:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/1373254/">
    <title>300. Geburtstag von Johann Heinrich Zedler</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/1373254/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Zedlers-Universal-Lexicon.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Zedlers-Universal-Lexicon&quot; width=&quot;61&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Zedlers-Universal-Lexicon.jpg&apos;,242,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Zedlers-Universal-Lexicon_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder, der zu einem Thema des 18. Jahrhunderts seriös wissenschaftlich arbeitet, kennt seinen Namen: Johann Heinrich Zedler.  Heute vor 300 Jahren wurde er in Breslau geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir ihm nicht mehr gratulieren können, gratulieren wir uns heute selber dafür, dass er uns sein &lt;i&gt;Universal-Lexicon&lt;/i&gt; geschenkt hat. Auf etwa 68.000 Seiten in 68 Folio Bänden (erschienen 1732-1754) verschaffen uns seine fast 290.000 Artikel einen unvergleichlichen Einblick in die Welt, wie sie  sich den Zeitgenossen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts darstellte. Es gibt praktisch nichts, was nicht im &quot;Zedler&quot; steht. Doch Vorsicht! Einmal in die Hand genommen, kommt man von dieser Droge nur mit Mühen wieder los. Nicht nur die Querverweise lassen einen immer tiefer in dieses Wunderreich des Wissens und des Lebens eintauchen und man braucht Stunden, um es wieder aus der Hand zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich es ein auch sinnlicher Genuss ist, die Folianten zu wälzen, so spart es doch eine Menge Zeit, dass die Bayerische Staatsbibliothek die &lt;a href=&quot;http://www.zedler-lexikon.de/index.html&quot;&gt;digitalisierte Ausgabe des  &quot;Zedler&quot;&lt;/a&gt; vollrecherchierbar im Internet anbietet. Hätte es diese Möglichkeit doch bloß schon während meines Studiums gegeben... Toll!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu schreibt Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig &lt;a href=&quot;http://idw-online.de/pages/de/news141734&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.deutsches-museum.de/bib/entdeckt/alt_buch/buch1200.htm&quot;&gt;Das&lt;/a&gt; schreibt das Deutsche Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch mehr erfährt man über Enzyklopädien und Zedler beim Besuch der Ausstellung  &lt;a href=&quot;http://www.seineweltwissen.de/&quot;&gt;&quot;SEINE WELT WISSEN. Enzyklopädien in der Frühen Neuzeit&quot;&lt;/a&gt;, die dieses Jahr erst in Leipzig und dann in Wolfenbüttel gezeigt wird.</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/topics/Historisches&quot;&gt;Historisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Joern Borchert</dc:rights>
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