Dies & Das

Sonntag, 22. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!

weihnachtsgruss-blog

Samstag, 17. August 2013

Ameland 2013

Ich bin wieder da. Ameland war wunderbar: gute Luft, viel Sonne, kilometerlange, fast menschenleere Sandstrände und genügend Einsiedlerkrebse in den Prielen, um Tom und Anton gut zu beschäftigen.

Der Himmel auf Erden

Und von Windhosen keine Spur...

(Ich lebe am falschen Ort.)

Donnerstag, 16. Mai 2013

Jos Stelling: Der Illusionist

Jahrelang schwirrte in meinem Kopf ein Film umher, den ich in meinen zwanziger Jahren mal gesehen hatte. Ein höchst skurriler Film, der mich mal eingefangen hat, von dem ich aber anscheinend alle Daten vergessen hatte, um ihn jemals wiederfinden zu können. Alles, was ich noch wußte, war, dass ziemlich Anfang eine seltsame Familie in einer Windmühle saß, mit Fliegen kämpfte und der Film von einem niederländischen Regisseur stammte. Ein Film mit vielen Tönen, aber ohne Worte.

Endlich habe ich mich mal daran gemacht, diesen Film zu suchen. Wie schön, dass ich ihn wieder gefunden habe. Auf vielen Umwegen und verschlungenen Pfaden kam ich darauf, dass er sogar bei youtube zu sehen ist. So kann ich meine Begeisterung für diesen Film mit Ihnen teilen.

Es handelt sich um den Film "Der Illusionist" (NL 1984) von Jos Stelling. Dummerweise ist der Film im Handel nicht mehr erhältlich.

Dankenswerterweise hat aber "GrisGris Daumenkino" ihn auf youtube hochgeladen.
In drei Teilen, die ich gerne weitergebe:

Teil 1


Teil 2



Teil 3



Obwohl Jos Stelling international zahlreiche Preise gewonnen hat, ist er in Deutschland fast unbekannt. Verstehe das, wer kann.

Möge dieser Blogartikel dazu beitragen, ihn auch hierzulande etwas bekannter zu machen und deutsche Filmemacher dazu anregen, etwas wagemutiger zu werden.

Das ist ganz großes Kino. Versprochen!

Also los! Ein paar Flaschen Heineken bereit stellen. Den liebsten Menschen in den Arm nehmen, Fullscreen einschalten und dann abtauchen: In die wundersamen Welten des Jos Stelling und seines Illusionisten.

Auch Ihnen wird dieser Film nie wieder aus dem Hirn gehen, wenn Sie ihn - in Ruhe - gesehen haben.

Mehr:
Homepage von Jos Stelling

Alle Filme von Jos Stelling (kompiliert, 4:27 min):
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Montag, 8. April 2013

Im Vorbeilaufen gesehen

So soll das sein

Sehr sympathisch!

Samstag, 23. März 2013

Neulich in Bonn: „Die Zeit läuft – und ich immer hinter her“

Ein Stück, das sehr viel mehr ist als bloß Theater.

„Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt - Läuft die Zeit; wir laufen mit.“ Als Wilhelm Busch vor mehr als 100 Jahren diese Zeilen zu Papier brachte, ahnte er wohl kaum, dass die Zeit noch an Tempo zulegen würde. Mehr und mehr wird die Zeit zu einem wertvollen Gut. Wo man meint, sie einsparen zu können, da tut man das. Mit immer schnelleren Fortbewegungsmitteln und smarteren Kommunikationsmedien, die sich im ICE oder PKW ebenso nutzen lassen, wie im Freibad, auf dem Campingplatz oder im Ferienhotel. Im Büro und in den Nahverkehrsmitteln sowieso. Wer nicht dauernd online ist, muss um seine Existenz fürchten.

Zumindest meinen das die, die auf der Höhe der Zeit sind und nicht gnadenlos rückständig wirken wollen.
Je besser das Zeitmanagement, je mehr man in einen Tag packt, umso größer die gesellschaftliche Anerkennung. Nach einem langen Arbeitstag soll auch die Freizeit so ausgestaltet sein, dass die Familie oder der Freundeskreis aktiv gepflegt werden und Kultur und Sport nicht zu kurz kommen. Die To-Do-Listen werden lang und länger. Das Leben immer stressiger, die Zeit zusehends knapper.

Das und mehr beobachtete auch die Bonner Theaterregisseurin Sylvia Oltmanns und inszenierte ein Stück, das sehr viel mehr ist als ein Theaterstück, so wie wir es kennen. So lange sie schon im Theater zu Hause ist, so sehr ist sie sich bewusst, dass das Theater von heute mehr bieten muss, als ein Bühnenbild und ein paar wohl gedrechselte Dialoge. So entwarf sie ein Bühnenstück zur Zeit(versch-)wendung, das so kurzweilig ist, dass es sogar die begeistern dürfte, die meinen, Theater sei nichts für sie. Da wird Schauspiel mit Tanztheater verbunden, Musik mit Artistik, Show mit seriösem Vortrag. Ja, sie haben richtig gelesen, mit einem Vortrag zum Zeitmanagement. Keine Angst, auch der lässt keine Langeweile aufkommen. Zwischendurch ist das Publikum aufgerufen, Schlagworte zum Thema auf die Bühne zu werfen, die im Stil eines Improvisationstheaters sofort szenisch umgesetzt werden. Manchmal schräg, manchmal direkt und kompromisslos, zuweilen lustig, immer aber unterhaltsam.

Wo andere Regisseure mit Marmor arbeiten, liefert Oltmanns nicht mehr und nicht weniger als Luft und Liebe. Liebe zum Publikum und frische Luft zum Nachdenken. Jede Minute dieser bunt schillernden Inszenierung des ernsten Themas „Zeit“ macht Freude. Spaß beim Hingucken und Freude beim Gewinnen neuer Erkenntnisse.

So geht unverkrampftes Theater. Theater, das etwas bewirken kann, weil es einfach lebens- lustig ist. Keine Minute dieser Aufführung ist verschenkt. Besser kann man seine Zeit nicht verbringen.

Das Beste zum Schluss! Sie können etwas mit nach Hause nehmen: Ideen zum Zeitgewinn!

P.S.: Ich freue mich auf die nächsten Themen, die Sylvia Oltmanns künstlerisch ausloten wird. Nicht unwahrscheinlich, dass das aktuell brennende Thema „Solidarität“ dabei eine Rolle spielen könnte: alt-jung, arm-reich, schnell-langsam, krank-gesund …. Auch da geht was!

Homepage von Sylvia Oltmanns

Montag, 18. Februar 2013

Augmented Reality: Ein Blick von oben auf die Kultur in London

The Guardian bietet uns hier einen wundervollen Blick auf London. Und noch mehr. Denn von hier aus finden Sie Musiker, Künstler und Literaten, die sie noch nicht kannten - und viele bekannte Orte sowieso.

"To mark the opening of the Shard, we've produced a 360-degree, augmented-reality panorama of London's newest view, from the building's public observation deck." [Guardian]

Und so sieht das aus:

augmented reality

Direkt auf die Aussichtsplattform.

That rocks!

Montag, 21. Januar 2013

Überraschungsgewinner: 3=5

Ich freue mich, dass in so kurzer Zeit, mehr als drei Menschen auf meinen Überraschungsbeitrag reagierten (s. Kommentare)

Im Laufe des Jahres, werde ich sie überraschen. Die hier:

#1: Hermann Schäfer (via Facebook) >Neumagener Weinschiff/Rheinisches Landesmuseum Trier

#2: Nina Gorgus >Mammut/Schloss Rosenstein/Stuttgart

#3: Tanja Praske > Kutschen/Marstallmuseum Nymphenburg/München

Sonderpreise gehen an:

#4: Sebastian Völtz (Currywurst-Museum?) > Glasfrau/DHMD/Dresden

#5: Sebastian Hartmann >Mumien etc. /Ägyptisches Museum/Kairo

Ich bedanke mich ganz herzlich bei diesen fünf Kommentatoren für ihre Beiträge und den kleinen Erkenntnisgewinn, den ich daraus zu gewinnen wage:

Interessanterweise schickte - abgesehen von Sebastian Hartmann - keiner dieser Fünf einen Kommentar, der auf ein Museum in toto hinwies, obwohl das die Fragestellung durchaus möglich machte. Entweder waren es einzelne Exponate oder es waren Ensembles aus weit zrückliegenden Zeiten, die die kindliche Neugier weckten und dazu führten, die weiteren Bildungsaktivitäten darauf auszurichten, später einmal im musealen Umfeld wirken zu können. Erwartungsgemäß nannte auch niemand ein Gemälde oder ein anderes Kunstwerk. Weder eines aus älterer, noch eines aus jüngerer Zeit.

Mein Resümee?

Vielleicht wäre es gar nicht dumm, einmal bundesweit alle Verantwortlichen/Kuratoren in Museen zu befragen, was ihr erstes Museumerlebnis war. Womöglich erinnern sie sich noch an die Faszination der Exponate, die sie als Kinder begeisterten. Falls dem so sein sollte, bräuchte es kaum noch öffentliche Programme, um Museen besser zu machen. Denn dann müssten sie sich nur noch an ihr erstes Museumerlebnis erinnern und das in Bilder umsetzen, die das widergeben, was sie damals empfanden. Weit jenseits aller Studieninhalte und politischer Vorgaben. Ganz weit jenseits....

So einfach ist das! Ja, so einfach! Und so kompliziert... - Weil es immer die geben wird, deren Größe daraus resultiert, andere klein zu halten.

Freitag, 11. Januar 2013

Überraschung gewünscht?

Heute versprach der Düsseldorfer Museumsheld Sebastian Hartmann, den ersten Fünf, die einen Beitrag von ihm in Facebook kommentierten, eine kleine Überraschung für 2013. Eine schöne Idee von einem sympathischen Museumsenthusiasten, die ich hier gerne aufgreife.

fliegenpilz-mit-Zwerg-300-framed

Wer wird überrascht?

Die ersten Drei, die mir auf diesen Beitrag hier mit mehr als 30 Worten per Kommentar (s.u.) schreiben, was ihr wirklich erstes Museumserlebnis war, werde ich im Laufe des Jahres 2013 mit etwas überraschen, das aus meiner Sicht zu ihnen passt.
(Die Kommentare sind moderiert. Also haben Sie Geduld und vertrauen Sie auf meine Fairness.)

Womit werden Sie überrascht?


Was das sein wird, weiß ich noch nicht. Ich mach das davon abhängig, wer zu den ersten Drei gehört. Überraschungen machen ja nur Freude, wenn sie zum Empfänger passen. Vielleicht ist das eine von mir, sehr persönlich geführte Tour zu einer oder mehreren Sehenswürdigkeiten/Museen in Bonn und Umgebung. Vielleicht ein Stück aus meinem privaten Archiv. Eventuell ein Treffen der ersten Drei. Womöglich auch nur eine Flasche Wein, ein Satz oder ein Bild. In jedem Fall etwas, was Ihren Alltag unterbrechen wird.
Lassen Sie sich überraschen!

[Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Kommentar nicht sofort erscheint. Ich muss ihn erst freischalten.]

Montag, 12. November 2012

Als die Tickets noch Fahrkarten hießen

Fahrkarte Mehlem Ahrweiler

[Bahnfahrkarte von 1967; Fundstück aus einem Müllcontainer vor dem Bahnhof Bonn-Mehlem]

Wer hätte gedacht, dass die Deutsche Bundesbahn mal abgefahrene Fahrkarten sammelte und sogar archivierte?

Donnerstag, 20. September 2012

100 Movie Insults oder Was ich über ihn denke

Wer damit gemeint ist? Na der, der rot wird, wenn er das hier sieht und sich ausmalt, wie sein Tun bei mir ankommen musste.... Wen zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Ich hoffe also, dass Ihnen diese Zusammenstellung von Beschimpfungen gefällt.

Futterkiste

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museologie(at)gmx.de

Kommentare

Danke sehr!
Danke sehr!
Joern Borchert - 2015-01-14 00:42
Toller Artikel!
Hallo Herr Borchert, ich fand den Artikel sehr interessant. Herzlichen...
Perfectrix - 2014-11-20 09:37
Einladung an Nina
Danke Dir für die netten Worte. So wie ich Dir...
Joern Borchert - 2014-06-20 23:47
Feuerlöscher
Lieber Jörn, super, dass Du die Serie startest...
nina gorgus - 2014-06-11 09:45
Richard lebt!
Schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen. Werde...
Joern Borchert - 2014-05-30 19:50

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