Montag, 15. April 2013

Paris mit Kindern? Nur, wenn's sein muss!

Alle Leser dieses Blogs wissen, dass ich Paris liebe. Nirgendwo sonst in Europa kann man so viel auf einmal sehen wie in Paris. Viel Kunst und noch viel mehr Kultur(en).

Paris-stoffe-IMG_1741

Jedes Stadtviertenel hat seine Eigenheiten und seine Atmosphäre. Östlich vom Gare du Nord die Inder. Westlich davon die Afrikaner. Am Place d'Italie die Asiaten. Zwischendrin Viertel, deren Erscheinungsbild von Textilhändlern, Auktionshäusern oder anderen Gewerben geprägt ist. Die Vielzahl der gastronomischen Betriebe muss nicht extra erwähnt werden. Tagsüber Gewimmel. Nachts wunderbare Lichtstimmungen. Paris ist eine Stadt, in der man sich niemals langweilen wird. Erwachsene lieben diese Vielfalt der Eindrücke.

Doch wie (üb)erleben Kinder Paris?

Das Versuchskaninchen war unser Sohn. 11 Jahre alt. Aufgewachsen in einem Dorf vor den Toren von Bonn. Ein wacher Kerl, der so ist, wie viele kleine Kerle halt heute so sind, die Fußball mehr mögen als Museen.

In der Cite des Sciences

Da meine Frau mehr als acht Jahre in Paris lebte, ich sie dort kennen und lieben lernte, dachten wir, dass es eine gut Idee wäre, unseren Sohn nun mal mit Paris bekannt zu machen. Mit den Orten, wo wir uns ineinander verliebten und mit den Orten, die Paris ausmachen.

Fangen wir mit dem Ergebnis an:

Ein Paris-Besuch mit kleinen Jungs seiner Art, und sicher auch mit anderen Kindern, sollte sehr sorgfältig vorbereitet werden. Sehr viel sorgfältiger als wir das getan haben.

Die Vielfalt der Eindrücke, die auf Kinder in einer Stadt wie Paris einprasseln, werden von Erwachsenen sehr unterschätzt. Das fängt damit an, dass Kinder ganz real eine andere Perspektive als Erwachsene haben. In der meist überfüllten Metro sehen Kinder nur die unteren Teile der Rücken vieler Menschen, wo Erwachsene einen Überblick über die Situation haben und in Gesichter sehen. Darüber hinaus verstehen sie kein Wort und können auch nicht verstehen, was sie lesen. Das irritiert sie weiter. Alles ist neu. Alles ist anders. Sorgen Sie also dafür, diese Irritationen zu minimieren. Etwa, indem sie statt der Metro eher mit Bussen fahren und in Bars einkehren, die jenseits der touristischen Flugschneisen liegen. Ein Sandwich an der Seine oder im Jardin du Luxembourg ist allemal besser als ein Hamburger in den Galeries du Louvre.

Das muss auch mal sein!

Tipp 1: Lassen Sie keine Gelegenheit aus, für Entspannung zu sorgen! Entwickeln sie einen Blick für ruhige Orte.

Wir kennen uns ziemlich gut in Paris aus und dachten also, dass wir ihm schon genug zeigen könnten, was ihn potentiell begeistern könnte und im Falle des Falles auch gut improvisieren könnten. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass einige seiner Kumpels da schon waren und solche Städtereisen gut für's Image sind, konnten wir davon ausgehen, dass er bestens motiviert war, die Mühen der großen Stadt auf sich zu nehmen.

Neben den Eindrücken gehören zu den Mühen in einer großen Stadt die langen Wege. Man latscht sich halt die Füße platt. Ob auf dem Weg zu Museen oder anderen Sehenswürdigkeiten, man läuft den ganzen Tag. Ich glaube kaum, dass es jemals einen Paris-Besucher gab, der am Abend nicht um schmerzende Füße oder Beine klagte. Erwachsene können sich das erklären. Kinder sind davon erst einmal negativ überrascht.
Einen Tag, nicht mal an dem anstrengendsten, lief bei uns auf dem iPhone eine App mit. Am Ende des Tages hatten wir auf Straßen und in Museen knapp 16 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht in etwa der Strecke von Bonn nach Meckenheim. Ein Vielfaches von dem, was wir gewohnt sind. Vergessen Sie dabei nicht, dass ein Kind seine Beine fast doppelt so oft bewegen muss wie ein Erwachsener, um die gleiche Strecke zurückzulegen.

Tipp 2: Wenden Sie alle Tricks an, ihr Kind davon zu überzeugen, dass die uncoolen Wanderschuhe viel besser geeignet sind, Fußschmerzen zu reduzieren, als die coolen "All-Stars". machen Sie ihren Kindern klar, dass auch die, die in Paris wohnen, über die langen Wege klagen.


Nun aber zu dem wichtigen Punkt: Was kann ich mit Kindern in Paris anschauen?

Dazu gibt es hunderte Webseiten und tausende Einträge in entsprechenden Foren, selbst wenn man das Disneyland unberücksichtigt lässt. Ich habe bislang keine Website zum Thema gefunden, die ich besonders empfehlen möchte. Alle ignorieren, was Kinder leisten können und wollen.

Tipp 3: Googeln sie erst gar nicht nach "Paris mit Kindern". Kostet viel Zeit und bringt gar nichts, um ihren Familienaufenthalt in Paris angenehm werden zu lassen. Sie müssen ihren eigenen Weg finden. Sorry.

Klar! Eltern, die Kinder haben, die nichts schöner finden, als Museen zu besuchen, haben in Paris das Paradies gefunden. Da gibt es so viele Museen, die etwas für Kinder anbieten, das museumsbegeisterte Eltern sich vor Freude eigentlich überschlagen sollten.

Hauptflugschneise....

Unser Sohn gehört, wie wohl die meisten Kinder seines Alters, nicht in diese Kategorie. Er steht Museen eher skeptisch gegenüber. Wenn die Atmo stimmt, es gute Computerspiele oder eindrucksstarke Räume dort gibt, findet er sie auch gut. Doch die meisten Museen findet er reichlich überflüssig, weil sie nichts mit seinem Leben und seinen Interessen zu tun haben. Weil ich ebenfalls Probleme mit Museen habe, die lebensfern sind oder nur dazu dienen, die Plattform dafür abzugeben, kultürlich zu erscheinen und soziale Schranken aufzubauen, kann ich ihn gut verstehen.

Dooferweise ist in Frankreich offensichtlich angeordnet worden, dass alle Museumstexte der nationalen Museen nur in Französisch, Englisch und Spanisch verfasst sein dürfen. Das macht Museumsbesuche mit deutschen Kindern nicht einfach. Die Eltern müssen dauernd übersetzen, wenn sie wollen, dass ihre Kinder etwas verstehen. Es dauert meist nicht lange, und die Kinder sind ebenso entnervt wie ihre Eltern.

Ich schreibe das übrigens aus der Perspektive eines ICOM-Mitglieds, der in alle öffentlichen Museen kommt, ohne stundenlang in Schlangen vor dem Eingang anstehen zu müssen. Wir laufen quasi direkt ins Museum. Wer die ICOM-Card nicht hat, muss sich sehr genau überlegen, in welcher Schlange vor welchem Museum er seine Kinder quälen will, damit sie etwas sehen können, was sie meist nicht oder nur kaum interessiert. Bevor man den Louvre oder den Gare d'Orsay besucht, sollte man mit Kindern eher die Cité des Sciences, das Naturkundemuseum oder das Musée des Art et Métiers besuchen. Sicher auch die Rolltreppen des Centre Pompidou. Nur die!

Pompidou

Tipp 4: Je weniger Museen ihre Kinder besuchen müssen, umso mehr werden ihre Kinder Paris lieben lernen. Mit Jugendlichen wird das nicht viel anders sein. Bleiben Sie entspannt. Mit 17/18 Jahren, wenn Sie nicht dabei sind, werden ihre Kinder Paris lieben.

Wie oben schon angedeutet: Paris ist eine Stadt, die alle paar hundert Meter Überraschungen bereit hält, die Kindern Gedanken in den Kopf setzen, die sie bisher noch nicht hatten. Wer Paris mit Kindern besuchen will, der sollte sich auf das konzentrieren, was Kinder interessiert. Das Leben!

Da können sie mal darüber nachdenken, warum es in manchen Straßen rund um die Metro-Station "Château-Rouge" Frisöre gibt, die auf Haare von Menschen afrikanischer Herkunft spezialiert sind. In der Passage Brady können sie mal einen kleinen Ausflug nach Indien unternehmen. Ein asiatischer Supermarkt in der Nähe des Place d'Italie ist auch eine Reise wert. Da riecht und sieht man was, was man bisher noch nie roch oder sah.

Ja, sogar Sacre Coeur kann gut sein. Vorausgesetzt man spart sich seine Kräfte und benutzt die Funiculaire und hat das Glück den Fußballkünstler Iya Traore dort anzutreffen.



Ja, die Aussicht ist bei klarem Wetter auch schön. Die Kirche selbst wird Kindern allerdings keine Freude machen. Erwachsenen auch nicht. Rund um die Metrostationen der Umgebung sind die Pickpockets besonders aktiv. Ebenso die Hütchenspieler-Banden. Jungs, die Freude an Detektivspielen haben, bekommen da also viel geboten.

Werbung, die ich nicht vergessen werde.

Übrigens auf Platz 2 der persönlichen Hitliste unseres Sohnes landete das Shoppen. Nee, damit war nicht nur Abercrombie& Fitch gemeint, sondern alle Geschäfte überhaupt. Und tatsächlich gibt es ja auch unzählige Geschäfte in Paris, die spannender als die sind, die wir in Deutschland haben. Auch die "Arabs" gehörten wegen ihrer ungewöhnlichen Öffnungszeiten und ihres Ambientes zu den Shops, die seine Neugier weckten. Ich ärgere mich, dass wir ihm keinen der faszinierenden, bunten und sinnesfrohen Wochenmärkte gezeigt haben. Tun wenigstens Sie das, wenn Sie ihren Kindern das Pariser Leben nahe bringen wollen. [Special-Tipp für Väter nahe an einem Markt: Le Baron Rouge.]

Platz 3 nahmen dann die Rinnsteine bzw. die Praktiken der Straßenreinigung in Paris ein. Er fand es höchst interessant, dass man in Paris, von Zeit zu Zeit, Wasser durch die Rinnsteine laufen lässt, um sie zu reinigen. Auch die hübschen grünen Plastik-Besen, die Reisig-Besen nachempfunden sind, gefielen ihm. Ebenso die Fahrzeuge, die Wasser verspritzten, um die Straßen zu reinigen.

Tipp 5: Vergessen Sie mal das, was Ihnen als "Must" in Paris erscheint und suchen sie mit Ihren Kindern jenseits der Sehenswürdigkeiten nach all dem, was für sie ungewöhnlich ist. Da gibt es so viel zu entdecken. Viel mehr, als Sie sich jetzt vorstellen können. Lassen Sie sich von ihren Kindern überraschen und gewinnen Sie einen neuen Blick auf Paris! Einen jenseits der Sehenswürdigkeiten. Die sind viel langweiliger als das echte Leben.

Nachdem ich Ihnen schon Platz 2 und 3 der Hitliste unseres Sohnes genannt habe, erraten Sie Platz 1 ohne Mühe. Klaro! Der Eiffelturm.
Bevor Sie hier auf meiner Seite gelandet sind, haben sie sicher schon herausgefunden, dass man dafür Tickets online buchen kann. Tun Sie das!!! Allerdings klappt das nur, drei bis vier Monate im Voraus. Wenn sie zu denen gehören, die in kleineren Zeiträumen planen, dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als auf das nächtliche Paris zu schauen. So ab etwa 21 Uhr sind die Wartezeiten für die Fahrstühle noch erträglich. Wer das Schlange stehen verkürzen will, der muss Treppen steigen. Der eine steigt, der andere wartet. Am Ende sind sie zur gleichen Zeit auf der zweiten Etage.

Diesen Blick wird er wahrscheinlich nie vergessen,

Egal! Paris ohne Eiffelturm ist wie Spaghetti-Eis ohne Erdbeersauce.

Tipp 6: Sie machen den Besuch des Eiffelturms wesentlich spannender, wenn Sie nicht direkt zur Station "Champ de Mars / Tour Eiffel" fahren. Wählen Sie stattdessen die Metro-Station "Trocadéro". Dort bekommen Sie einen Blick auf den Turm, den Sie nie vergessen werden. Kleine fliegende "Untertassen" oder mechanische Vögel werden ihren Kindern sehr viel Freude machen. Alles Nepp! Aber Nepp, der Freude macht!

Paris-tom-eiffel-IMG_1512

Wir waren im März 2013 in Paris. Im Nachhinein ist uns klar geworden, dass man mit Kindern nur in der wirklich warmen Jahreszeit Paris besuchen sollte. Einfach deshalb, weil man sich dann in den zahlreichen Parks oder an der Seine niederlassen kann, um sich zu entspannen. Schön auch, die kleinen Segelschiffchen im Jardin du Luxembourg oder in den Tuileries auf's Wasser setzen zu können oder sie einfach nur zu beobachten.

Wie auch immer: Machen Sie sich nichts vor! Wenn sie mit ihrer Familie nach Paris fahren, dann sind sie den ganzen Tag unterwegs. Es sei denn, sie haben ein Hotel mitten im Zentrum gebucht. Da hilft es sehr, sich mal auf eine Wiese legen zu können oder auf eine Parkbank zu setzen. Um die Seelen baumeln zu lassen oder aus entspannter Warte dem Metropolen-Leben zuzusehen.

Tipp 7: Nur mit Kindern nach Paris fahren, wenn's warm ist!

Zum Schluss ein Bitte: Wenn Sie nach Paris fahren wollen, um sich eine Freude zu machen, dann tun sie das!
Wenn Sie denken, dass Sie auch ihren Kindern damit eine Freude machen könnten, dann würde ich vorschlagen, einen Aufenthalt zu planen, der nicht länger als drei Tage dauert. Drei Tage mit Kindern in Paris reichen völlig, um den Eiffelturm zu erklimmen, die Pariser Atmosphäre einzufangen, ein bißchen zu shoppen und alles zu sehen, was die Pariser Straßenreinigung auszeichnet.

Tipp 8: Chocomel & Orangina. Vor allem aber alles ausprobieren, was die Bäckereien so anbieten.

An ein Croissant aux Amandes denkend, habe ich glatt vergessen, was ich noch schreiben wollte, um sie davon abzubringen, mit Kindern Paris besuchen zu wollen.

;-)

Trackback URL:
http://joernborchert.twoday.net/stories/paris/modTrackback

Tine (Gast) - 2013-04-16 17:14

gute Tipps!

schöner Text! Ich habe zwar keine Kinder, aber da ich auch schon in Paris gelebt habe, finde ich, dies klingt alles sehr praktikabel.

Was auch noch hübsch ist, das haben wir früher gemacht, wenn Kinder kommen: Eine Bootsfahrt, am besten auf dem Canal St. Martin, da kann man dann die Cité des Sciences anhängen.

Gruss, Tine

Joern Borchert - 2013-04-17 01:47

Canal St. Martin

Eine Tour darauf macht Sinn, wenn man sich entspannen will. Schön ist das aber nur nur im Sommer. Oder? Ansonsten ist die Tour ziemlich langweilig, finde ich. ---- Natürlich waren wir auch in der Cité des Sciences. >>> s. http://joernborchert.twoday.net/stories/paris-beobachtungen-zu-interaktiven-ausstellungsmedien/

Lieben Dank für den Kommentar!
Huberta Weigl (Gast) - 2013-04-16 21:55

Danke

Vielen Dank für den sehr persönlichen und gerade deshalb auch besonders hilfreichen Artikel.
Herzlichen Gruß
Huberta Weigl

Joern Borchert - 2013-04-17 01:55

Danke für die Blumen

und Dank zurück!
Anke von Heyl (Gast) - 2013-04-17 11:28

Toller Artikel, lieber Jörn,
und wieder einmal finde ich, dass man die Richtschnur für kulturelle Erlebnisse ruhig an der unverstellten Kinderwahrnehmung ausrichten kann - auch für Erwachsene.
Für mich war mein einschneidenstes Erlebnis eines Parisbesuches die Exkursion mit dem Seminar für Kunstgeschichte in den 80ern. Ich ging verloren, weil ich leider zwischendurch dringend mal musste ... das war im straffen Programm des Professors nun wirklich nicht eingeplant. Essen und Trinken war auch zu prosaisch. Es galt, alles, wirklich alles abzulaufen, was an Kunst in Paris zu besichtigen war. Diese Erfahrung hat mich bis heute bestärkt, nach Wegen zu suchen, wie man Kulturvermittlung mit entspannter Freude genießen kann!!

Heinz Gelking (Gast) - 2013-04-17 15:50

Paris mit Kindern

Um einen Punkt möchte ich die schöne Liste noch ergänzen: Unmittelbar an der Seine entlang lässt sich recht gut Fahrrad fahren, und überall in Paris gibt es diese günstigen Mietfahrräder ...

Joern Borchert - 2013-04-18 22:30

Fahrradfahren in Paris

Ja, Herr Gelking, das ist wahrscheinlich einer der besten Tipps, wenn man mit Kindern nach Paris fährt. Uns war's dafür nur zu kalt. Die Fahrradwege an der Seine erscheinen mir, soweit ich das gesehen habe, für größere Kinder gut geeignet. Doof, dass ich nicht mal ausprobiert habe, wie groß man sein muss, um mit den Vélibs fahren zu können. Beim nächsten Paris-Aufenthalt werden wir das sicher ausprobieren. Danke!
Tine (Gast) - 2013-04-17 20:11

klar, Schiff fahren nur bei schönem Wetter. Aber ich hatte den Eindruck, Schiff fahren geht immer bei Kindern. Und Eis essen.

Joern Borchert - 2013-04-18 22:36

Eis-Essen in Paris?

Ist nicht Ihr Ernst, oder? Wenn, dann nur bei Glacier Berthillon auf der Ile Saint Louis. Ist zwar teuer, wird aber nie an unsere Eisdiele in Mehlem heranreichen > http://bit.ly/ZAzkmT ;-)
Melanie (Gast) - 2013-05-05 02:20

Vielen Dank für ihren wunderbar lebendigen Erfahrungsbericht! Ich fahre nächste Woche mit meinen beiden Jungs (7 und 11) nach Paris und bin sehr gespannt auf deren Hitliste ...

Joern Borchert - 2013-05-15 23:53

Und? Wie war Paris?

Würde mich sehr interessieren, wie Sie mit Ihren Kindern Paris erlebt haben.
MariaBettina - 2013-09-11 12:41

Tun es immer wieder

Wer keine von den geschilderten Ermüdungserscheinungen erlebt hat, war nicht mit seinen Kindern in Paris. Wir fahren immer wieder mal mit unseren beiden Töchtern (inzwischen 8 und 12), und die mögen es sehr, obwohl wir viel Kultur machen. Unsere goldenen Regeln:
1. Ein verlängertes Wochenende reicht.
2. Routen planen: Man läuft immer viel zu Fuß in Paris, da hilft es, wenn man seine Pläne ein bisschen nach selbstgemachten Planquadraten ausrichtet.
3. Abwechseln: bisschen laufen, bisschen shoppen, was Nettes essen, bisschen Kultur.
4. Kunstmuseen: müssen für uns sein. Aber keine ausufernd langen Besuche, lieber auf bestimmte Punkte innerhalb eines Museums fokussieren. Und gut auswählen, wohin man geht. Man sollte den Kindern eine Idee liefern können, was an dem, was sie zu sehen bekommen, interessant für sie sein könnte. Meist beißen sie irgendwann an; wenn nicht, gibt es ja noch den Shop! Wie man welche Kunst gut mit Kindern anschauen kann, ist - neben Reisen mit Familie - Thema meines Blogs: http://mariabettina.twoday.net

Perfectrix - 2014-11-20 09:37

Toller Artikel!

Hallo Herr Borchert,
ich fand den Artikel sehr interessant.
Herzlichen Gruß,
Isabel Lang

Joern Borchert - 2015-01-14 00:42

Danke sehr!

Futterkiste

xml version of this page Follow Me on Pinterest
Ich bei Facebook: Facebook

Dieses Blog durchsuchen

 

Kontakt

museologie(at)gmx.de

Kommentare

Danke sehr!
Danke sehr!
Joern Borchert - 2015-01-14 00:42
Toller Artikel!
Hallo Herr Borchert, ich fand den Artikel sehr interessant. Herzlichen...
Perfectrix - 2014-11-20 09:37
Einladung an Nina
Danke Dir für die netten Worte. So wie ich Dir...
Joern Borchert - 2014-06-20 23:47
Feuerlöscher
Lieber Jörn, super, dass Du die Serie startest...
nina gorgus - 2014-06-11 09:45
Richard lebt!
Schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen. Werde...
Joern Borchert - 2014-05-30 19:50

Links in separatem Fenster

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Status

Online seit 4376 Tagen

Zufallsbild

Schläfer

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Zählwerk

Besuche werden mit StatCounter gezählt.

Rechtliches


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)

Impressum

Jörn Borchert
museologie [at] gmx [punkt]de

Jörn Borchert ist der Verantwortliche und Betreiber dieser Website sowie inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV.
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Haftungsausschluss