Leni Riefenstahl und die "armen Kinder Frankreichs" - Teil 1
Bevor ich's vergesse:
Käthe Hart hat als Geschäftsführerin der Internationalen Film-Union (IFU) nur die Akten der Firma vernichten lassen, die im Hauptgebäude der Firma auf der Calmuth lagerten. Also etwa 98 % der Unterlagen, die es erlaubt hätten, die Geschichte der IFU nachzuzeichnen und so der Nachwelt zu überliefern, wie die Filmproduktion in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und den nachfolgenden Jahrzehnten unter französischer Ägide funktionierte. Sie wird ihre Gründe dafür gehabt haben. Sehr verständliche....
Einige Akten sind ihrem Vernichtungswahn und dem ihrer Komplizen nicht zum Opfer gefallen. Nämlich die, die im Tonstudio deponiert waren: Berichte und Gutachten zur IFU, die interessante Einblicke in die Geschäftstätigkeit dieser Firma und der Wochenschau "Blick in die Welt" ermöglichen.
Filmenthusiasten werden sich darüber freuen, dass außerdem die Produktionsunterlagen zu den Synchronisationen der IFU noch erhalten und gut untergebracht sind.
Und bestimmt gibt es immer noch Historiker, die sich darüber freuen, dass eine Akte erhalten wurde, die ein Lichtlein auf Leni Riefenstahls Situation um 1950 wirft, als sie versuchte via IFU nicht nur an Geld, sondern auch an das beschlagnahmte Filmmaterial von "Tiefland" zu kommen.

Was sie bewogen hat, so einen Brief zu schreiben, darüber lässt sich lange nachdenken. Oder auch nicht.
Sie wollen mehr darüber wissen? Demnächst gibt es hier mehr dazu.
PS: Geheimnisvolle und ebenso beeindruckende Fotos aus dem Tonstudio auf der Calmuth gibt es weiterhin hier zu sehen.
Käthe Hart hat als Geschäftsführerin der Internationalen Film-Union (IFU) nur die Akten der Firma vernichten lassen, die im Hauptgebäude der Firma auf der Calmuth lagerten. Also etwa 98 % der Unterlagen, die es erlaubt hätten, die Geschichte der IFU nachzuzeichnen und so der Nachwelt zu überliefern, wie die Filmproduktion in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und den nachfolgenden Jahrzehnten unter französischer Ägide funktionierte. Sie wird ihre Gründe dafür gehabt haben. Sehr verständliche....
Einige Akten sind ihrem Vernichtungswahn und dem ihrer Komplizen nicht zum Opfer gefallen. Nämlich die, die im Tonstudio deponiert waren: Berichte und Gutachten zur IFU, die interessante Einblicke in die Geschäftstätigkeit dieser Firma und der Wochenschau "Blick in die Welt" ermöglichen.
Filmenthusiasten werden sich darüber freuen, dass außerdem die Produktionsunterlagen zu den Synchronisationen der IFU noch erhalten und gut untergebracht sind.
Und bestimmt gibt es immer noch Historiker, die sich darüber freuen, dass eine Akte erhalten wurde, die ein Lichtlein auf Leni Riefenstahls Situation um 1950 wirft, als sie versuchte via IFU nicht nur an Geld, sondern auch an das beschlagnahmte Filmmaterial von "Tiefland" zu kommen.

Was sie bewogen hat, so einen Brief zu schreiben, darüber lässt sich lange nachdenken. Oder auch nicht.
Sie wollen mehr darüber wissen? Demnächst gibt es hier mehr dazu.
PS: Geheimnisvolle und ebenso beeindruckende Fotos aus dem Tonstudio auf der Calmuth gibt es weiterhin hier zu sehen.
Joern Borchert - 2011-06-24 22:29 + 628
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