Kleinkunsttheaterkurzweil in Bonn Bad Godesberg
Vor Tagen machte ich ja schon auf die Premiere des Theaterstücks "Wettlauf mit der Zeit" (Regie: Sylvia Oltmanns) aufmerksam.
Heute Abend hatten wir nun endlich das Vergnügen in der Cirkusschule Don Mehloni der Uraufführung des Stücks beizuwohnen. Noch dazu wurde uns die Vorpremiere des Stücks "“Halb drei im Park” der Bonner Compagnie "Circontraire" geboten.
Axel Becker und Veronika Prühs, stets begleitet von der Akrobatin Inga Birr, legten ein Wettlauf mit der Zeit hin, der sich gewaschen hatte. Alle verstanden es auf ihre Weise, uns in den Bann zu ziehen. Schauspielerisch, sängerisch, akrobatisch. Dieses Mashup der Ausdrucksformen ließen keine Sekunde der fast einstündigen Vorstellung langweilig werden. Klasse.

So soll Theater sein! Ohne intellektuelle Verrenkungen, mit Verve und Esprit auf die Bühne gebracht, zum Nachdenken anregend und einfach nur beeindruckend. Ohne Frage, das Bühnenbild (zwei Leitern, ein Brett, ein Stuhl, eine Sanduhr und eine Leinwand) von Franziska Smolarek sowie das Farbenspiel der Kostüme (grau, weiß, rot) trugen gewichtig einen Teil zum Genuss bei. Fein!
Der zweite Teil der Veranstaltung, das Stück "Halb drei im Park" von Circontraire, setzte unser Vergnügen fort. Juliane Urmes und Ursula Fehse, beide scheinen wie geschaffen für die Rollen, die sie spielen: Clownin/Lebensmensch trifft ausgetrocknete Lehrerin, deren emotionales Leben in Büchern stattfindet. Mit Charme und Tricks holt sie sie zurück ins reale Leben. Eine Geschichte, die besticht, gerade weil sie so simpel ist. Und so berührend...

Schöne Geschichte, von den Akteurinnen grandios umgesetzt und ebenso wunderbar in Szene gesetzt von Georg Pelzer.
Was für ein schöner Abend! Herzlichen Dank an alle, die uns dieses schöne Erlebnis möglich gemacht und Hunger auf Mehr geschaffen haben!
Und das alles in Bad Godesberg. Wer hätte das gedacht?
Kultur ist machbar, Herr Nachbar!
Weitere Infos:
Wettlauf mit der Zeit
Circontraire
Heute Abend hatten wir nun endlich das Vergnügen in der Cirkusschule Don Mehloni der Uraufführung des Stücks beizuwohnen. Noch dazu wurde uns die Vorpremiere des Stücks "“Halb drei im Park” der Bonner Compagnie "Circontraire" geboten.
Axel Becker und Veronika Prühs, stets begleitet von der Akrobatin Inga Birr, legten ein Wettlauf mit der Zeit hin, der sich gewaschen hatte. Alle verstanden es auf ihre Weise, uns in den Bann zu ziehen. Schauspielerisch, sängerisch, akrobatisch. Dieses Mashup der Ausdrucksformen ließen keine Sekunde der fast einstündigen Vorstellung langweilig werden. Klasse.

So soll Theater sein! Ohne intellektuelle Verrenkungen, mit Verve und Esprit auf die Bühne gebracht, zum Nachdenken anregend und einfach nur beeindruckend. Ohne Frage, das Bühnenbild (zwei Leitern, ein Brett, ein Stuhl, eine Sanduhr und eine Leinwand) von Franziska Smolarek sowie das Farbenspiel der Kostüme (grau, weiß, rot) trugen gewichtig einen Teil zum Genuss bei. Fein!
Der zweite Teil der Veranstaltung, das Stück "Halb drei im Park" von Circontraire, setzte unser Vergnügen fort. Juliane Urmes und Ursula Fehse, beide scheinen wie geschaffen für die Rollen, die sie spielen: Clownin/Lebensmensch trifft ausgetrocknete Lehrerin, deren emotionales Leben in Büchern stattfindet. Mit Charme und Tricks holt sie sie zurück ins reale Leben. Eine Geschichte, die besticht, gerade weil sie so simpel ist. Und so berührend...

Schöne Geschichte, von den Akteurinnen grandios umgesetzt und ebenso wunderbar in Szene gesetzt von Georg Pelzer.
Was für ein schöner Abend! Herzlichen Dank an alle, die uns dieses schöne Erlebnis möglich gemacht und Hunger auf Mehr geschaffen haben!
Und das alles in Bad Godesberg. Wer hätte das gedacht?
Kultur ist machbar, Herr Nachbar!
Weitere Infos:
Wettlauf mit der Zeit
Circontraire
Joern Borchert - 2010-05-08 22:21 + 1224
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