Jörg Böhler ist tot
Erst gestern erfuhr ich, dass Jörg Böhler am 5. März die Bühne des Lebens verlassen hat. Einen Tag zu spät, um bei seiner Beerdigung anwesend zu sein. Schade, ich hätte ihm gerne noch einmal Tschüss gesagt.

Viel weiß ich nicht über ihn. Kein Wunder. Er gehörte nicht zu denen, die mehr aus sich machen, als sie sind. Das mochte ich besonders an ihm.
Ich kam in Kontakt mit ihm, weil er als einer der Ersten auf meine Blogbeiträge zur Internationalen Film-Union (IFU) reagierte. Bald darauf besuchte er mit seinem Kumpel "Römi" die Calmuth. Dabei entstand die die Idee, ein Treffen der ehemaligen IFU-Mitarbeiter zu organisieren.
Es folgten viele Telefonate - auch vertrauliche - und ein reger Austausch per Mail, um das Treffen zu organisieren. Trotz angeschlagener Gesundheit suchte er unermüdlich im Internet nach Ehemaligen der IFU, was ja nicht selbstverständlich für einen Angehörigen seiner Generation ist.
Ich werde seine Art und Ausdrucksweise, seinen Humor und seine Offenheit vermissen. Nicht zuletzt seine Stimme und den feinen (!) Schnodderton, der ihm eigen war.
Ich bin traurig, dass er von uns gegangen ist, freue mich aber darüber, dass ich Gelegenheit hatte, diesen "Brocken" kennenlernen zu dürfen. Von dieser Sorte Mensch kann es gar nicht genug geben. Ich meine die ehrliche Sorte. Die, die sich dagegen wehren, zu lügen und zu betrügen, um voran zu kommen. Jörg Böhler gehörte zu dieser Sorte Mensch.
Ich vermisse ihn. Sehr!
Last Call:"Tschüss, Herr Böhler! In meinem Kopf und meinem Herzen leben Sie weiter."
Mögliche Antwort von Jörg Böhler: "Nun übertreiben'se mal nich. Ich erzähl Ihnen da mal was zur Vergänglichkeit..."
Schade, dass ich diesen Tipp zum Leben von ihm kaum noch hören kann. Nur ganz leise. Dann höre ich ihn noch. Wenn ich den ollen Böhler in Erinnerung rufe, mir sein Bild vor Augen führe, seine Stimme höre und mir vorstelle, was er mir wohl sagen würde.
Gut, dass er da war! Er hat die Welt ein klein wenig besser gemacht. Sicher nicht nur meine kleine Welt.
[PS: Sollten irgendwann seine Kinder das hier lesen, würde ich mich sehr freuen, wenn sie Kontakt mit mir aufnähmen. >>>museologie[öt]gmx.de]

Viel weiß ich nicht über ihn. Kein Wunder. Er gehörte nicht zu denen, die mehr aus sich machen, als sie sind. Das mochte ich besonders an ihm.
Ich kam in Kontakt mit ihm, weil er als einer der Ersten auf meine Blogbeiträge zur Internationalen Film-Union (IFU) reagierte. Bald darauf besuchte er mit seinem Kumpel "Römi" die Calmuth. Dabei entstand die die Idee, ein Treffen der ehemaligen IFU-Mitarbeiter zu organisieren.
Es folgten viele Telefonate - auch vertrauliche - und ein reger Austausch per Mail, um das Treffen zu organisieren. Trotz angeschlagener Gesundheit suchte er unermüdlich im Internet nach Ehemaligen der IFU, was ja nicht selbstverständlich für einen Angehörigen seiner Generation ist.
Ich werde seine Art und Ausdrucksweise, seinen Humor und seine Offenheit vermissen. Nicht zuletzt seine Stimme und den feinen (!) Schnodderton, der ihm eigen war.
Ich bin traurig, dass er von uns gegangen ist, freue mich aber darüber, dass ich Gelegenheit hatte, diesen "Brocken" kennenlernen zu dürfen. Von dieser Sorte Mensch kann es gar nicht genug geben. Ich meine die ehrliche Sorte. Die, die sich dagegen wehren, zu lügen und zu betrügen, um voran zu kommen. Jörg Böhler gehörte zu dieser Sorte Mensch.
Ich vermisse ihn. Sehr!
Last Call:"Tschüss, Herr Böhler! In meinem Kopf und meinem Herzen leben Sie weiter."
Mögliche Antwort von Jörg Böhler: "Nun übertreiben'se mal nich. Ich erzähl Ihnen da mal was zur Vergänglichkeit..."
Schade, dass ich diesen Tipp zum Leben von ihm kaum noch hören kann. Nur ganz leise. Dann höre ich ihn noch. Wenn ich den ollen Böhler in Erinnerung rufe, mir sein Bild vor Augen führe, seine Stimme höre und mir vorstelle, was er mir wohl sagen würde.
Gut, dass er da war! Er hat die Welt ein klein wenig besser gemacht. Sicher nicht nur meine kleine Welt.
[PS: Sollten irgendwann seine Kinder das hier lesen, würde ich mich sehr freuen, wenn sie Kontakt mit mir aufnähmen. >>>museologie[öt]gmx.de]
Joern Borchert - 2011-03-15 18:22 + 776
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