Mittwoch, 23. Juni 2010

Filmriss: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Die Präsentation von Lannerts Fotoserie "Filmriss - Die letzten Tage der Internationalen Film-Union" im April diesen Jahres war ein klares 4:0 zu unseren Gunsten. Ich berichtete darüber.

Da einige Leute höchst gespannt den Fortgang unseres Ausstellungsexperimentes beobachten, will ich nun ein kleines Resümee des zweiten Spiels liefern, das auf dem Lebenskunstmarkt in Remagen statt fand.

Ok, das war eher ein Unentschieden.

Was wir als positiv empfanden:

Schon vor dem Spiel hatten wir viel Freude bei der Hängung der Bilder und der atmosphärischen Ausgestaltung des Raumes. Mal ganz abgesehen davon, dass uns dabei das kleine Städtchen Remagen sympathisch wurde.

Schätzungsweise 700 Besucher sahen die Bilder der letzten Tage der IFU. Mit den meisten von ihnen führten wir Gespräche. Um ihnen den historischen Hintergrund zu schildern, vor allem aber auch um herauszubekommen, wie die Bilder wahrgenommen werden.

Die einen fühlten sich eher von den dokumentarischen Inhalten angesprochen, die anderen mehr von den künstlerischen Qualitäten der Aufnahmen. Kein Wunder, dass sie bei den meisten Gästen gut ankamen! Die Fotos erzeugen Emotionen.

Aus den Gesprächen ergaben sich interessante Kontakte zu Künstlern der Region, zu ehemaligen Mitarbeitern der IFU (darunter sogar einer, der von Teningen nach der Calmuth gewechselt war!) und natürlich auch Menschen, die ein generelles Interesse an der Geschichte ihres Sprengels haben.

Ganz besonders haben wir uns über eine junge Frau gefreut, die ohne Zweifel nicht zu denen gehört, die regelmäßig ein Museum besuchen. Zwei Tage schlich die Altenpflegerin in Ausbildung um die Bilder herum und konnte ihrer Begeisterung kaum Einhalt gebieten. So lange, bis wir ihr einen Preis anboten, der ihr entgegen kam. [Wir freuten uns über sie. Sie sich über das Foto - und alle waren glücklich. Schöner kann es eigentlich nicht sein!]

Bis heute trudeln bei uns e-mails ein. Hinweise mit Bezug auf die Geschichte der IFU, auf Foto-Locations, um die Volker Lannert mal sich mal kümmern sollte, auf dies und das und jenes.
Toll! Danke!

Was wir als negativ empfanden:

Da kann ich mich recht kurz fassen.
Von der Bonner April-Sonne verwöhnt, hatten wir nicht erwartet, dass wir in Remagen nicht einmal unsere Unkosten würden decken können. Shit!

Fazit:

a) Wir haben wieder einmal viel gelernt. [So gesehen ist das Unentschieden vielleicht sogar ein Sieg.]

b) Nächstes Jahr wollen wir wieder beim Kunstturnier in Remagen dabei sein. Nicht zuletzt deshalb, weil uns die Publikumsnähe sehr gefallen hat. Dann allerdings mit gänzlich anderen Fotos. Mal schauen...


Zum Schluss ein paar Impressionen aus Remagen:

Der Laden

Im Laden

Unter der Laterne vom Eingang zum Tonstudio

Freunde des Projekts: Anke und Richard

Der Künstler präsentiert fremde Werke

[Dummerweise konnten wir nicht fotografieren, wenn der Laden voll war, da wir dann mit der Gästebetreuung vollauf beschäftigt waren.]

Bis demnächst!

Um über den Fortgang des Projekts auf dem Laufenden gehalten zu werden, genügt ein Kommentar an dieser Stelle, um in unseren Verteiler aufgenommen zu werden.

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Kommentare

;-)
;-)
Joern Borchert - 2012-05-02 22:40
Es ist heute der erste...
Da kann man Heinrich Heine zum Glück auch viel...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-05-01 11:06
Pardon, Herr Eschershausen
es hat etwas gebraucht, bis ich begriffen habe, dass...
Joern Borchert - 2012-03-15 03:43
Zitronenfalter
Und da man mit Schutzhandschuhen schlecht schreiben...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-03-13 14:27

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