Einmal pro Jahrzehnt: Dinosaurier in Bonn

Alle Jahre wieder gibt es Plastik-Dinos im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn.
Infos zur Ausstellung HIER.
Joern Borchert - 2009-12-11 20:43 + 1186
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Ulli (Gast) - 2010-03-02 13:04
Alle Jahre?
Keine Ahnung, woher Du Dein ach so fundiertes Wissen hast. Die letzte Saurier-Ausstellung ist 15 Jahre her, ganze Skelette von Saurier gibt es gar nicht (sind immer ergänzt) und da sind mehr Originalfunde als anderswo. Schlaf weiter....
Joern Borchert - 2010-03-02 19:41
Alle Jahre! Alle 15 Jahre ;-)
Ja, die letzte Dino-Ausstellung ist schon 15 Jahre her. Und die war auch nicht von Pappe, sondern von Elaste. Zwischendurch gab es viele Ausstellungen. Gab es im ZFMK zwischendurch auch eine, die annähernd die Besucherzahlen brachte, die die Ausstellung von vor 15 Jahren generierte? Ich kann mich nicht erinnern, bin aber für Erinnerungsstützen dankbar.
Wahrscheinlich ist es unmöglich eine aufsehenserregende Dino-Ausstellung ohne Plaste zu machen. Klar! Doch wenn das so ist, dann soll man dem Publikum auch nicht vorgaukeln, dass alles wissenschaftlich korrekt ist, was es da sieht. Allein die Größe des Argentinosaurus (Vollplaste!) variiert von Ausstellungsort zu Ausstellungsort. Jeweils um einige Meter! Je größer umso besser, weil das dem örtlichen Käseblättchen Freude macht. Und was die Faszination der Originale angeht: Die Dino-Eier sind in etwa so instruktiv und begeisternd wie zerdepperte Hühnereier in einem Glassarg. Und welche Farbe die Haut der Dinos hatte, dürfte ebenfalls reine Spekulation sein.
Die Dino-Ausstellung im ZFMK zielt auf Kinder ab und hat allein im Sinn qua Familien, Besuchermassen anzuziehen, um damit die seit einigen Jahren in Planung befindliche Abteilung "Regenwald" des Museum Koenig zu finanzieren. Daraus macht das ZFMK ja auch keinen Hehl. Warum auch?
Was mich allerdings etwas nachdenklich macht, ist das Faktum, dass einem so renommierten Museum wie dem Museum Alexander Koenig niemals selbst eine faszinierende Ausstellung einfällt, die es mit eigenen Exponaten, Gedanken und Kräften und in einem nachvollziehbarem Zeitrahmen selber produzieren könnte. Eine, die Faszination für die hauseigenen Forschungsthemen erzeugen könnte.
Das, was geeignet ist, Kasse zu machen, wird eingekauft. Ja, hat es denn selbst nichts zu bieten, was Besucher anlocken könnte? Anscheinend nicht. Anscheinend ist es eine Forschungseinrichtung, die sich einen Deubel darum schert, seine Finanziers bei der Stange zu halten: Die steuerzahlenden Besucher.
Und nun kuschele ich mich wieder in mein Kissen, schlafe weiter und träume davon, dass aus dem Museum Koenig mal irgendwann ein wirklich faszinierendes Museum wird. Eines, dass sich nicht immer damit herausredet, dass es ja eigentlich eine Forschungseinrichtung ist....
Wahrscheinlich ist es unmöglich eine aufsehenserregende Dino-Ausstellung ohne Plaste zu machen. Klar! Doch wenn das so ist, dann soll man dem Publikum auch nicht vorgaukeln, dass alles wissenschaftlich korrekt ist, was es da sieht. Allein die Größe des Argentinosaurus (Vollplaste!) variiert von Ausstellungsort zu Ausstellungsort. Jeweils um einige Meter! Je größer umso besser, weil das dem örtlichen Käseblättchen Freude macht. Und was die Faszination der Originale angeht: Die Dino-Eier sind in etwa so instruktiv und begeisternd wie zerdepperte Hühnereier in einem Glassarg. Und welche Farbe die Haut der Dinos hatte, dürfte ebenfalls reine Spekulation sein.
Die Dino-Ausstellung im ZFMK zielt auf Kinder ab und hat allein im Sinn qua Familien, Besuchermassen anzuziehen, um damit die seit einigen Jahren in Planung befindliche Abteilung "Regenwald" des Museum Koenig zu finanzieren. Daraus macht das ZFMK ja auch keinen Hehl. Warum auch?
Was mich allerdings etwas nachdenklich macht, ist das Faktum, dass einem so renommierten Museum wie dem Museum Alexander Koenig niemals selbst eine faszinierende Ausstellung einfällt, die es mit eigenen Exponaten, Gedanken und Kräften und in einem nachvollziehbarem Zeitrahmen selber produzieren könnte. Eine, die Faszination für die hauseigenen Forschungsthemen erzeugen könnte.
Das, was geeignet ist, Kasse zu machen, wird eingekauft. Ja, hat es denn selbst nichts zu bieten, was Besucher anlocken könnte? Anscheinend nicht. Anscheinend ist es eine Forschungseinrichtung, die sich einen Deubel darum schert, seine Finanziers bei der Stange zu halten: Die steuerzahlenden Besucher.
Und nun kuschele ich mich wieder in mein Kissen, schlafe weiter und träume davon, dass aus dem Museum Koenig mal irgendwann ein wirklich faszinierendes Museum wird. Eines, dass sich nicht immer damit herausredet, dass es ja eigentlich eine Forschungseinrichtung ist....




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