Donnerstag, 19. Mai 2011

Die Marionetz - Mein Studienbeginn



Bitte bedenken Sie, wenn Sie mich für etwas seltsam halten, dass all diese Typen, die Sie in diesem Video sehen, zum Beginn meines Studiums in meiner WG aus und ein gingen. Sie gehören zu den wichtigen Elementen, die bis heute bedeutsam für das sind, was ich als Kultur empfinde. Sparte: Kultur muss auch schrill sein dürfen.

Vor allem Günther Beyer, den Gitarristen, haben wir gerne mit durchgefüttert. Leider weilt er nicht mehr unter uns. Er gab uns mehr, als er uns kostete. Das ist sicher!

Krasse Zeit. Gute Zeit!

[Bitte nicht mit der Schmarotzerband verwechseln, die ab 2007 unter dem gleichem Namen auftrat.]

Trackback URL:
http://joernborchert.twoday.net/stories/die-marionetz/modTrackback

Anke von Heyl (Gast) - 2011-05-19 16:39

Haha! Wie geil, wie geil! Und an solchen Videos merkt man, dass die Jugend schon ziemlich lange her - also die eigene auch! Jetzt muss man sich von der Tochter auslachen lassen, weil man "chillig" sagt - tja, wie heißt es so schön: tempus fugit!

Joern Borchert - 2011-05-19 20:13

Unbedacht gelacht

Ja, das war eine geile Zeit. Zum Umfeld der Band gehörte - nebenbei - ein Schnösel aus reichem Haus, der im Arabella-Hochhaus residierte, wo neben Queen ab und an auch andere Rockgrößen jener Tage abstiegen. Toll, das mal erlebt zu haben.

Zu den schönsten Eigenheiten der Jugend gehört sicher, die Welt vor sich zu haben und sich so zu fühlen, als ob man alles erreichen könnte. Das ist ein saugeiles Gefühl. Noch schöner als das Gefühl, über die alten Kerle mit den dicken Bäuchen und die ollen Breitarschdamen unbedacht lachen zu können, weil man glaubt, dass man selber nie so wird. Welch ein Irrtum!
Joern Borchert - 2011-05-19 22:13

Marionetzens Vergangenheit

Ich vergaß zu erwähnen, dass auch einige Bandmitglieder der Münchener Freiheit (http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchener_Freiheit_%28Band%29) nicht selten bei uns in der Küche saßen und die eine oder andere Droge dort konsumierten. Ich glaube die Freundin (?) von Zauner machte damals das Marketing für die Marionetz.
- Da kommste als 21-jähriger Ostwestfale nach München, um Kunstgeschichte zu studieren und hängst plötzlich mitten zwischen Fun-Punk, Soft-Pop, Hardcore-Kunsthistorikern und den Miezen der reichen Gesellschaft. Nicht einfach!

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Kommentare

;-)
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Joern Borchert - 2012-05-02 22:40
Es ist heute der erste...
Da kann man Heinrich Heine zum Glück auch viel...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-05-01 11:06
Pardon, Herr Eschershausen
es hat etwas gebraucht, bis ich begriffen habe, dass...
Joern Borchert - 2012-03-15 03:43
Zitronenfalter
Und da man mit Schutzhandschuhen schlecht schreiben...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-03-13 14:27

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