Der Papst ist da. Der Kopf fliegt weg?
Da geben unsere Volksvertreter im Bundestag dem Papst stehend Ovationen. Schwule wie Geschiedene und Wiederverheiratete. Menschen, die denken können (sollten). Dem Oberhaupt einer Religionsgemeinschaft, die wohl mehr Tote auf dem Gewissen hat, als alle weltlichen Potentaten der Vergangenheit zusammen. Eine skurrile, ja surreale Veranstaltung im Bundestag.
Da wird einem zugejubelt, der heute dafür verantwortlich ist, dass täglich Tausende von Menschen mit HIV infiziert werden und täglich Tausende von Kindern sterben müssen, weil sie gezeugt, aber nicht ernährt werden können. Weil er seinen Untertanen das Kondom verbietet.
Für Verbrechen gegen die Menschheit kommen andere für geringere Vergehen - gleichwohl ebenso verachtenswerte - vor den Internationalen Gerichtshof.
Der Papst nicht. Warum nicht?
Die Auflösung dieses Rätsels werde ich nicht mehr erleben. Da bin ich mir sicher. Ich wünsche aber meinem Sohn, dass er noch erleben darf, dass der Papst, dessen Anhänger unter seiner Ägide bis heute Beihilfe zum Tod unzähliger Menschenleben leisten, einer gerechten Strafe zugeführt wird. Die Kreuzigung wäre eine Option. Der Internationale Gerichtshof eine andere. Da ich nicht die brutale Ethik des Papstes teile, würde ich - nolens volens - letztere bevorzugen.
Für ein wenig Hoffnung auf ein Leben in einer Welt, die den Menschen das Leben ein wenig erträglicher machen könnte, trägt vielleicht der Kirchen- und Religionskritiker Karlheinz Deschner bei.
Dem Betonblog verdanke ich den Hinweis auf dieses Video:
Solange es Menschen gibt, die am Wohlergehen der Menschheit mehr interessiert sind, als an ihrem eigenen Vorteil, besteht Hoffnung.
Das Gros der Menschen hängt mehr am Leben als der Papst. Das gibt mir die Hoffnung, das in 100 Jahren niemand mehr sterben muss, weil der Papst es so wollte.
Mehr:
Homepage von Karlheinz Deschner.
Mutter im Glück
Da wird einem zugejubelt, der heute dafür verantwortlich ist, dass täglich Tausende von Menschen mit HIV infiziert werden und täglich Tausende von Kindern sterben müssen, weil sie gezeugt, aber nicht ernährt werden können. Weil er seinen Untertanen das Kondom verbietet.
Für Verbrechen gegen die Menschheit kommen andere für geringere Vergehen - gleichwohl ebenso verachtenswerte - vor den Internationalen Gerichtshof.
Der Papst nicht. Warum nicht?
Die Auflösung dieses Rätsels werde ich nicht mehr erleben. Da bin ich mir sicher. Ich wünsche aber meinem Sohn, dass er noch erleben darf, dass der Papst, dessen Anhänger unter seiner Ägide bis heute Beihilfe zum Tod unzähliger Menschenleben leisten, einer gerechten Strafe zugeführt wird. Die Kreuzigung wäre eine Option. Der Internationale Gerichtshof eine andere. Da ich nicht die brutale Ethik des Papstes teile, würde ich - nolens volens - letztere bevorzugen.
Für ein wenig Hoffnung auf ein Leben in einer Welt, die den Menschen das Leben ein wenig erträglicher machen könnte, trägt vielleicht der Kirchen- und Religionskritiker Karlheinz Deschner bei.
Dem Betonblog verdanke ich den Hinweis auf dieses Video:
Solange es Menschen gibt, die am Wohlergehen der Menschheit mehr interessiert sind, als an ihrem eigenen Vorteil, besteht Hoffnung.
Das Gros der Menschen hängt mehr am Leben als der Papst. Das gibt mir die Hoffnung, das in 100 Jahren niemand mehr sterben muss, weil der Papst es so wollte.
Mehr:
Homepage von Karlheinz Deschner.
Mutter im Glück
Joern Borchert - 2011-09-23 21:08 + 376
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