Das Treffen der Ehemaligen der Internationalen Film-Union (IFU) 2010

Die Internationale Film-Union (IFU). In den 1950er und 1960er Jahren einer der großen Namen der Filmbranche in der jungen Bundesrepublik. Ganz großes Kino! Mit vielen Stars und tollen Filmen. Und vielen Mitarbeitern, die nach der IFU mal mehr, mal weniger prominent in der Filmbranche tätig waren.
Bernd R. und Jörg B. ist es zu verdanken, dass sich nach vielen, vielen Jahren fast 50 der ehemaligen Mitarbeiter in Remagen zusammen fanden, um ihre alte Wirkungsstätte wieder sehen und Erinnerungen austauschen zu können.

Ohne die Mitarbeiter der IFU würden Dick & Doof, Don Camillo & Peppone nicht die Bedeutung haben, die sie in unserer Erinnerung haben. Auch wenn sie nur "backstage" wirkten, den roten Teppich haben sie sich allemal verdient.

[HIER klicken die, die das Bild ausdrucken möchten.]
Zu den Highlights des Tages gehörte sicher der Ausflug auf die Calmuth. Die Erinnerungen an die wilden jungen Jahre machte den Teilnehmern offensichtlich Freude.

Frank H. Asbeck ließ es sich nicht nehmen, die Ehemaligen übers Gelände und durch die Gebäude zu führen und ihnen dabei humorvoll nahe zu bringen, was nun ihm an der Calmuth Freude macht.
Wenn die Renovierungsarbeiten am Haupthaus und der Ökonomie beendet sein werden, würde er sich freuen, alle noch einmal auf der Calmuth begrüßen zu dürfen. Zu einer geselligen, Runde mit großem Abendessen.
Mit dieser netten Verabschiedung bestiegen die hungrigen EX-IFUs den Bus und fuhren zurück nach Remagen, um im Brauhaus ihren Hunger und Durst zu stillen, weiter Erinnerungen auszutauschen und vor allem die Bilder und Filme auszusehen, die "Römi" und Jörg zusammengetragen hatten.

Großartig, was sie zeigten. Bilder von vielen hübschen Mädchen, lustigen Zusammenkünften auf dem Dachboden, vor allem aber den jungen deutschen Film "Wer den Tod nicht scheut..."
Auch als Externer fiel es nicht schwer, nachvollziehen zu können, warum sich die ehemaligen Mitarbeiter der IFU gerne an die Zeiten auf der Calmuth erinnern.

Einigen fiel dabei ein, dass sie doch auch noch Fotos haben. Andere legten ihre Souvenirs auf den Tisch. Autogramme. Fotoalben. Einige können sich an private Filme erinnern, wissen nur noch nicht, wo sie liegen.
Bestimmt werden sie bis zum nächsten Treffen gefunden sein. Andere konnten Hinweise darauf geben, warum es Ex-IFUs gibt, die an einer Aufarbeitung der Geschichte der Internationalen Film-Union eher weniger interessiert sind.

Jim Oster hielt das Treffen auf Video fest. Bin sehr gespannt, was er aus diesem Tag filmerisch machen wird. Wir werden sehen...
Der Tag war so interessant und schön, dass ich mich schon auf das nächste Treffen freue. Mit noch mehr Bildern, weiteren Filmen und noch mehr Ex-IFUs.
Danke!
Joern Borchert - 2010-10-31 10:38 + 1140
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks



