Café de Muffendorf: So geht Kultur, die einen Sitz im Leben hat!

Kultur ist stetem Wandel unterworfen. Ja, das gehört geradezu zum Wesen der Kultur in all ihren Ausprägungen. Morgen ist nur wenig noch so, wie es gestern oder vorgestern war.

Viele Theater, Museen und andere kulturelle Einrichtungen haben in den letzten Jahren den Anschluss an den Zug ihres Publikums verschlafen. Nun steht den öffentlich geförderten Institutionen der etablierten wie der freien Kulturszene vielerorts das Wasser bis zum Hals. Die Kultureinrichtungen, die nicht genügend Lobby-Arbeit betrieben haben werden ebenso verschwinden wie die, die es versäumt haben, sich den Interessen ihres Publikums anzunähern oder gar neue Besucherkreise zu erschließen.

Sie mögen davon halten, was Sie wollen: Mir gefällt es, dass die Kultur sich bewegt. Mir gefällt, dass Altes durch Neues ersetzt wird. Dass Kunstschaffende aller Sparten so immer wieder - und das seit Jahrtausenden! Ja, seit es Kunst und Kultur gibt - aufgerufen sind, Neues zu schaffen. Die Künstler und die Betreiber der Institutionen, wo sie in Erscheinung treten. Von der Bilderhöhle bis zum Museum, von Stonehenge bis zum Theater der Gegenwart.

Da treffen sich die Muffendorfer

Zu denen, die nicht jammern, sondern Neues schaffen, gehören die Betreiber des Café de Muffendorf in Bonn. Zwei Familien, die etwas für die Kultur in ihrem Sprengel tun und einen Ort schaffen wollen, wo die Kultur passiert, die die Muffendorfer mögen.

Das Spektrum ist breit. Neben Kaffee und Kuchen, incl. der damit verbundenen Gespräche, umfasst es musikalische Veranstaltungen, Filmvorführungen, Lesungen und alles, was man an Kultur in Muffendorf haben möchte. Lebenspraktisch kommt hinzu, dass man dort von Freitag bis Sonntag Bio-Brötchen und die wohl besten Croissants in ganz Bonn kaufen kann. Obwohl erst seit Oktober da, ist das Café schon jetzt DER Mittelpunkt dieses Bonner Stadtteils.

Ein Ort, der mir sehr gefällt, weil dort die Ortsgemeinschaft, die Kunstschaffenden der Gemeinde und nicht zuletzt die Betreiber des Cafés eine Kultur schaffen, die es nicht nötig hat, subventioniert zu werden. Die machen das, was sie wollen. Sicher auch das, was Sie (!) wollen. Und das richtig gut!

Das ist Kultur, die mir Freude macht!


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Café de Muffendorf

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Kommentare

;-)
;-)
Joern Borchert - 2012-05-02 22:40
Es ist heute der erste...
Da kann man Heinrich Heine zum Glück auch viel...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-05-01 11:06
Pardon, Herr Eschershausen
es hat etwas gebraucht, bis ich begriffen habe, dass...
Joern Borchert - 2012-03-15 03:43
Zitronenfalter
Und da man mit Schutzhandschuhen schlecht schreiben...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-03-13 14:27

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