Brüche gehören zur Vita: Mein Sohn machte mich zum Fußball-Fan
Nee, das hätte ich nie gedacht, dass mich Fußball mal begeistern könnte. War nie meine präferierte Sportart. In Regen und Schnee, bei 35 Grad im Schatten über einen Platz zu rennen, das mochte ich nie.
Doch was tut man, wenn man plötzlich einen Sohn hat, der seit seinem zweiten Lebensjahr nichts anderes spannender findet, als Bälle zu knutschen (ja, sein erster Ball war sein Kuscheltier) und zu sammeln. Inzwischen dürften sich etwa 150 Bälle unterschiedlichen Durchmessers in unserer Wohnung befinden. Golfbälle, Football-Bälle, Flummies, von Fußbällen ganz zu schweigen.
Bei allen Betätigungen, die man mit diesen Kugeln anstellen kann, gewann das Treten rasch die Oberhand. Schon mit wenigen Monaten trat mein Sohn vor's Mobilé. Also war zu erwarten, dass er irgendwann Mitglied einer Fußball-Mannschaft werden wollte. Seit einigen Jahren ist er nun Mitglied des SV Niederbachem 1947. Mit wachsender Begeisterung.
Nun zu mir: Was soll man tun, wenn einem der Himmel einen solchen Sohn beschert? Man kann mit großer Mühe versuchen, ihn zu anderen Sportarten zu konvertieren - oder man macht einfach mit und freut sich an seiner Freude. Trotz aller Bedenken bin ich inzwischen ganz begeistert vom Geschehen auf dem Fußballplatz und sehe gern zu, wie die kleinen Kerle sich entwickeln. In spielerischer und -ja!- auch sozialer Hinsicht. Beim Fußball lernt man viel mehr als nur Fußball. Das habe ich bald begriffen.
Nun stehe ich fast jeden Samstag auf dem Platz, fiebere mit und rege mich auf und ab. Inzwischen habe ich akzeptiert, dass für ihn das runde Leder das zentrale Gestirn seines Himmels ist. Ob mir das gefällt oder nicht.

Nun macht es mir Freude, ihm und seinen Kumpels beim Training und den Spielen zuzusehen. Ab und an fahren wir zum FC Köln ins Müngersdorfer Stadion. Und ein Blog für seine Mannschaft habe ich auch eingerichtet: Wilde Kicker. Wer hätte den jemals für möglich gehalten? Ich nicht.
Danke Tom!
Doch was tut man, wenn man plötzlich einen Sohn hat, der seit seinem zweiten Lebensjahr nichts anderes spannender findet, als Bälle zu knutschen (ja, sein erster Ball war sein Kuscheltier) und zu sammeln. Inzwischen dürften sich etwa 150 Bälle unterschiedlichen Durchmessers in unserer Wohnung befinden. Golfbälle, Football-Bälle, Flummies, von Fußbällen ganz zu schweigen.
Bei allen Betätigungen, die man mit diesen Kugeln anstellen kann, gewann das Treten rasch die Oberhand. Schon mit wenigen Monaten trat mein Sohn vor's Mobilé. Also war zu erwarten, dass er irgendwann Mitglied einer Fußball-Mannschaft werden wollte. Seit einigen Jahren ist er nun Mitglied des SV Niederbachem 1947. Mit wachsender Begeisterung.
Nun zu mir: Was soll man tun, wenn einem der Himmel einen solchen Sohn beschert? Man kann mit großer Mühe versuchen, ihn zu anderen Sportarten zu konvertieren - oder man macht einfach mit und freut sich an seiner Freude. Trotz aller Bedenken bin ich inzwischen ganz begeistert vom Geschehen auf dem Fußballplatz und sehe gern zu, wie die kleinen Kerle sich entwickeln. In spielerischer und -ja!- auch sozialer Hinsicht. Beim Fußball lernt man viel mehr als nur Fußball. Das habe ich bald begriffen.
Nun stehe ich fast jeden Samstag auf dem Platz, fiebere mit und rege mich auf und ab. Inzwischen habe ich akzeptiert, dass für ihn das runde Leder das zentrale Gestirn seines Himmels ist. Ob mir das gefällt oder nicht.

Nun macht es mir Freude, ihm und seinen Kumpels beim Training und den Spielen zuzusehen. Ab und an fahren wir zum FC Köln ins Müngersdorfer Stadion. Und ein Blog für seine Mannschaft habe ich auch eingerichtet: Wilde Kicker. Wer hätte den jemals für möglich gehalten? Ich nicht.
Danke Tom!
Joern Borchert - 2010-08-25 12:32 + 389
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