Besuchszahlen in deutschen Museen 2008 leicht rückläufig
Insgesamt sind 2008 etwa 104,9 Millionen Besuche registriert worden. 2,3 Prozent weniger als 2007. In den Berliner Museen betrug der Rückgang sogar 4,4 % .
Zu entnehmen ist das der Pressemitteilung des Deutschen Museumsbundes und des Instituts für Museumsforschung (IfM), die Sie hier finden. Wenn Sie etwas mehr wissen wollen, dann schauen Sie sich den Kurzbericht des IfM an.
Mit 8% ist der Besucherrückgang in der Sparte der Kunstmuseen besonders gravierend. Wer regelmäßig Kunstmuseen besucht, den wundert das angesichts des Alters der dort vorherrschenden Klientel kaum. Da sich die die Besuchszahlen noch immer auf hohem Niveau bewegen, wolle wir hoffen, dass dieser Warnschuss vor den Bug die Kunstmuseen dazu bewegt, über ihren Duktus nachzudenken. Vielleicht tun sie ja nun etwas mehr für jüngere Besucher und Familien. Vielleicht suchen sie nun endlich nach Anknüpfungspunkten, die etwas mit dem realen Leben ihrer Besucher zu tun haben. Heute! Nicht 1900.
Die Zeit, wo es ausreichte, Bilder an die Wand zu nageln und wortreich zu umnebeln, ist vorbei. Besucher wollen Inhalte, Geschichten, Hintergrundinformationen, die sie für ihr Leben verwerten können. Gebt Sie ihnen!
Gute Ausgangspunkte, um zu sehen, in welche Richtung man sich verändern sollte, um heute attraktiv zu sein, sind nach wie vor etwa das Städel in Frankfurt oder das Walraff in Köln. Sicher gibt es noch andere. Doch wo?

Zu entnehmen ist das der Pressemitteilung des Deutschen Museumsbundes und des Instituts für Museumsforschung (IfM), die Sie hier finden. Wenn Sie etwas mehr wissen wollen, dann schauen Sie sich den Kurzbericht des IfM an.
Mit 8% ist der Besucherrückgang in der Sparte der Kunstmuseen besonders gravierend. Wer regelmäßig Kunstmuseen besucht, den wundert das angesichts des Alters der dort vorherrschenden Klientel kaum. Da sich die die Besuchszahlen noch immer auf hohem Niveau bewegen, wolle wir hoffen, dass dieser Warnschuss vor den Bug die Kunstmuseen dazu bewegt, über ihren Duktus nachzudenken. Vielleicht tun sie ja nun etwas mehr für jüngere Besucher und Familien. Vielleicht suchen sie nun endlich nach Anknüpfungspunkten, die etwas mit dem realen Leben ihrer Besucher zu tun haben. Heute! Nicht 1900.
Die Zeit, wo es ausreichte, Bilder an die Wand zu nageln und wortreich zu umnebeln, ist vorbei. Besucher wollen Inhalte, Geschichten, Hintergrundinformationen, die sie für ihr Leben verwerten können. Gebt Sie ihnen!
Gute Ausgangspunkte, um zu sehen, in welche Richtung man sich verändern sollte, um heute attraktiv zu sein, sind nach wie vor etwa das Städel in Frankfurt oder das Walraff in Köln. Sicher gibt es noch andere. Doch wo?

Joern Borchert - 2009-11-13 21:30 + 174
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