Besser als sie glauben: Das Orangenpapiermuseum

Noch schöner als nackte Orangen sind verhüllte Orangen.

Dachte sich vor Jahren Dr. Dirik von Oettingen und machte sich auf, die Papierquadrate zu sammeln, mit denen einige Orangen in ambionierten Obstgeschäften bis heute eingewickelt sind. Bislang hat er mindestens 40.000 davon zusammengetragen. Nun mag er nicht mehr zählen, weil ihm das zu albern wäre.
Stattdessen hegt und pflegt er sein virtuelles Orangenpapiermuseum. Ein "Museum", das Freude macht, wenn man das kleine Augenzwinkern richtig interpretiert, das sein Kurator in die Welt schickt. Jedenfalls zeigt er uns, das auch in kleinen Dingen ein Zauber wohnt, wenn man sich ihnen nur ernsthaft genug nähert. Und das tut er wahrhaftig. Ja, er zeigt uns sogar, dass Orangenpapiere Türen zu Wissenssphären aufstoßen können, die man bei ihnen nicht erwartet hat. Klasse!
Wenn Sie mehr über ihn und seine Leidenschaft erfahren wollen, dann sollten Sie mal bei Anne Haeming vorbeischauen, die ihn für die TAZ interviewt hat.
Oder Sie kaufen gleich sein Buch über Orangenpapiere: "Verhüllt, um zu verführen." Gibts für 28 Euro im Buchhandel.
Und alle die, die von eingewickelten Zitrusfrüchten nicht genug bekommen können, sollten mal bei der "citrus label society" vorbeischauen.
Joern Borchert - 2009-04-25 12:38 + 1161
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