Berditschew - ein Film und eine Ausstellung gegen das Vergessen
2007 bereiste Thomas Wernicke erstmals die Ukraine. In Berditschew, einer Provinzstadt 140 Kilometer westlich von Kiew, berichteten ihm Menschen von der Ermordung der jüdischen Bevölkerung durch die deutsche Wehrmacht.
"Berditschew war in den Jahren vor 1941 das Zentrum der jiddischen Kultur in der Ukraine. 20000 Juden lebten mit Beginn der Besetzung durch deutsche Truppen noch in der Stadt. Bei der Befreiung Berditschews im Januar 1944 lebten dort noch 15 Juden. Auf einem abgelegenen Flughafengelände wurden die Menschen zu Tausenden erschossen und verscharrt."
Thomas Wernicke berührte dieses Schicksal so, dass er eine Videokamera kaufte, um festzuhalten, was ihm vier der Überlebenden zu erzählen hatten.
Herausgekommen sind dabei ein höchst einfühlsamer Film und eine Ausstellung, die mit bewegten Bildern, Geräuschen und Fotos den Besuchern auch einen emotionalen Zugang zum Thema vermitteln möchte.
Beide sind vom 23. bis zum 25. Januar 2010, jeweils ab 19:00 Uhr, im Haus der Sinne/Berlin(U-Bahn: Schönhauser Allee) zu betrachten, zu erleben, zu erleiden.
Wer mehr wissen will, dem sei die gut gemachte Homepage zum Berditschew-Projekt empfohlen.
Eintritt:7 Euro. Nicht zu viel für eine privat finanzierte Ausstellung, wie ich finde.
[Dank an Thomas Kaiser]
"Berditschew war in den Jahren vor 1941 das Zentrum der jiddischen Kultur in der Ukraine. 20000 Juden lebten mit Beginn der Besetzung durch deutsche Truppen noch in der Stadt. Bei der Befreiung Berditschews im Januar 1944 lebten dort noch 15 Juden. Auf einem abgelegenen Flughafengelände wurden die Menschen zu Tausenden erschossen und verscharrt."
Thomas Wernicke berührte dieses Schicksal so, dass er eine Videokamera kaufte, um festzuhalten, was ihm vier der Überlebenden zu erzählen hatten.
Herausgekommen sind dabei ein höchst einfühlsamer Film und eine Ausstellung, die mit bewegten Bildern, Geräuschen und Fotos den Besuchern auch einen emotionalen Zugang zum Thema vermitteln möchte.
Beide sind vom 23. bis zum 25. Januar 2010, jeweils ab 19:00 Uhr, im Haus der Sinne/Berlin(U-Bahn: Schönhauser Allee) zu betrachten, zu erleben, zu erleiden.
Wer mehr wissen will, dem sei die gut gemachte Homepage zum Berditschew-Projekt empfohlen.
Eintritt:7 Euro. Nicht zu viel für eine privat finanzierte Ausstellung, wie ich finde.
[Dank an Thomas Kaiser]
Joern Borchert - 2010-01-15 20:52 + 1661
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