Begrüßung der Besucher im Mauritshuis/Den Haag
Neulich schenkte uns Gottfried Fliedl die Abbildung einer Tafel, mit der die Besucher im Victoria&Albert Museum/London um das Jahr 2000 (heute noch?) empfangen wurden. Einer Tafel, die wohl allen Besuchern sofort klar machte, dass sie nicht nur willkommen sind, sondern auch einen Anspruch auf besondere Leistungen haben.
10 Jahre danach, letzte Woche, wurde mir im Mauritshuis in Den Haag dieses Zettelchen in die Hand gedrückt.

Schlägt man es auf, wird man auch begrüßt. Allerdings sehr viel weniger freundlich als im V&A. Denn da gibt es das "Kleingedruckte". Das, was man im Museum alles nicht tun darf.

Nur die englischsprachige Hälfte:

Klar, die wirklich sensationellen Kunstwerke, die dort gezeigt werden, bedürfen besonderer Schutzmaßnahmen. Dennoch fände ich es angenehmer, wenn diese Regeln im Kassenbereich deutlich sicht- und lesbar ausgehängt würden und mir nicht mit einem Zettelchen, dass wohl niemand liest, untergejubelt würden. Und bestimmt könnte man all die Regeln, die beim Besuch des Mauritshuis zu beachten sind, auch freundlicher formulieren.
Bei einem Eintrittspreis von nun 13,50 Euro könnte man das schon wünschen dürfen, oder?
Und wenn man beim Shopping nach dem Kunstgenuss dann noch mitbekommt, dass auch einzelne Produkte im Museumsshop im Vergleich zum Vorjahr um etwa 30% verteuert wurden, dann gewinnt man den Eindruck, dass man zwar als Melkkuh aber nicht als Gast begrüßt wurde.
Auch finde ich ich, dass ein Museums wie dieses, wenigstens eine Homepage haben könnte, die neben Niederländisch und Englisch, auch noch die eine oder andere Sprache ihrer wichtigsten Besuchergruppen anbieten könnte. Allein schon, damit auch ältere Besucher das Kleingedruckte verstehen können.
Die Kommunikation mit dem Publikum ginge besser. Da bin ich mir sicher. Aber vielleicht hat eine so respektable Einrichtung wie das Mauritshuis das ja gar nicht nötig.
10 Jahre danach, letzte Woche, wurde mir im Mauritshuis in Den Haag dieses Zettelchen in die Hand gedrückt.

Schlägt man es auf, wird man auch begrüßt. Allerdings sehr viel weniger freundlich als im V&A. Denn da gibt es das "Kleingedruckte". Das, was man im Museum alles nicht tun darf.

Nur die englischsprachige Hälfte:

Klar, die wirklich sensationellen Kunstwerke, die dort gezeigt werden, bedürfen besonderer Schutzmaßnahmen. Dennoch fände ich es angenehmer, wenn diese Regeln im Kassenbereich deutlich sicht- und lesbar ausgehängt würden und mir nicht mit einem Zettelchen, dass wohl niemand liest, untergejubelt würden. Und bestimmt könnte man all die Regeln, die beim Besuch des Mauritshuis zu beachten sind, auch freundlicher formulieren.
Bei einem Eintrittspreis von nun 13,50 Euro könnte man das schon wünschen dürfen, oder?
Und wenn man beim Shopping nach dem Kunstgenuss dann noch mitbekommt, dass auch einzelne Produkte im Museumsshop im Vergleich zum Vorjahr um etwa 30% verteuert wurden, dann gewinnt man den Eindruck, dass man zwar als Melkkuh aber nicht als Gast begrüßt wurde.
Auch finde ich ich, dass ein Museums wie dieses, wenigstens eine Homepage haben könnte, die neben Niederländisch und Englisch, auch noch die eine oder andere Sprache ihrer wichtigsten Besuchergruppen anbieten könnte. Allein schon, damit auch ältere Besucher das Kleingedruckte verstehen können.
Die Kommunikation mit dem Publikum ginge besser. Da bin ich mir sicher. Aber vielleicht hat eine so respektable Einrichtung wie das Mauritshuis das ja gar nicht nötig.
Joern Borchert - 2010-02-19 19:52 + 814
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