Auferstanden aus Ruinen - das Kölner Erstversorgungszentrum

Wenn alles in Köln so transparent gemacht würde, wie die Erstversorgung der aus dem Schutt des Historischen Archivs geborgenen Archivalien, dann wäre es vielleicht zu diesem katastrophalen Unfall erst gar nicht gekommen.
Obiges Foto (Rheinisches Bildarchiv/Köln) habe ich gewählt, weil es sicher bald in einem der zahlreichen Seminare zur Visuellen Kommunikation behandelt werden wird. Ebenso wie andere. Schutzanzüge und Atemmasken sollen wohl Professionalität zum Ausdruck bringen. Vielleicht auch Sorge um die Mitarbeiter und Helfer im Erstversorgungszentrum (was für ein Wort). Warum braucht der junge Mann im Vordergrund keine Maske? Ist er der einzige Helfer, der keine Staub- oder Schimmelallergie hat? Oder ist er der einzige, der als Kind im Garten spielen durfte?
Übrigens: "Aus versicherungsrechtlichen Gründen sind Aufnahmen von Dritten im „Erstversorgungszentrum" nicht zugelassen." Lesen wir ebenfalls in der oben genannten Pressemitteilung. Was soll das denn bedeuten? Müssen die künftigen Besucher des Historischen Archivs mit Warnhinweisen auf den Archivalien rechnen? "Diese Archivalien lagen einige Tage in feuchtem Schutt. Ihre Benutzung kann der Gesundheit schweren Schaden zufügen und Zeitgenossen schwer belasten." Oder heißt das einfach nur, dass man befürchtet, dass "Dritte" Archivalien entwenden könnten? Kann mir das einer erklären? Zum Beispiel Herr Graf von Archivalia.
Joern Borchert - 2009-03-17 22:12 + 873
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