Kunst- und Ausstellungshalle: Was war da eigentlich los?
Vor acht Tagen konnten wir im General-Anzeiger lesen, dass die zum Ende 2007 ausgesprochene Kündigung WJ, Ex-Intendant der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn (KAH), zurückgenommen und dieser weiter beschäftigt werden müsse. Nicht unbedingt als Intendant, aber auf einer "angemessenen Position". Das hat jeweils das Oberlandesgericht Köln so entschieden. Die Urteilsbegründung gibt es am 30. Oktober.
Heute haben wir auch den General-Anzeiger gelesen. Dort berichtet der kaufmännische Geschäftsführer, Bernhard Spies, dass die KAH knapp an der Insolvenz durch Überschuldung vorbeigeschrammt sei, da man in den letzten Jahren offenbar auf ein Kosten-Controlling verzichtet habe. Als Spies Anfang des Jahres seinen Posten antrat, fand er etwa offene Rechnungen in Höhe von ungefähr 800.000 Euro vor, von denen mangels schriftlicher Unterlagen niemand sagen konnte, worauf sie sich gründeten. Andere Beträge seine falsch abgerechnet worden und auch Rückstellungen für Vorruhestandsregelungen in Höhe von 500.000 Euro waren nachträglich vorzunehmen. Alles in Allem geht die KAH nun mit einem Verlustvortrag von 2,5 Millionen Euro ins neue Geschäftsjahr. Der weitere Betrieb der KAH ist jedoch gewährleistet, weil der Bund zugestimmt hat, die aufgelaufenen Schulden über mehrere Jahre abzubauen. Mehr dazu lesen Sie im General-Anzeiger vom 17.10.2008.
Ende des Jahres soll das Haus einen neuen Intendanten bekommen. Ihn erwartet keine leichte Aufgabe. Denn außer den Schulden ist er auch mit einem erheblichen Besucherrückgang konfrontiert, der durch Ausstellungen hervorgerufen wurde, die noch WJ ins Haus geholt hat. Vorausgesetzt die Besucherstatistiken der J-Jahre kamen auf korrekte Weise zustande.
Es wird Jahre dauern, bis die KAH wieder auf soliden Beinen stehen und Besucher zurückgewonnen haben wird.
Heute haben wir auch den General-Anzeiger gelesen. Dort berichtet der kaufmännische Geschäftsführer, Bernhard Spies, dass die KAH knapp an der Insolvenz durch Überschuldung vorbeigeschrammt sei, da man in den letzten Jahren offenbar auf ein Kosten-Controlling verzichtet habe. Als Spies Anfang des Jahres seinen Posten antrat, fand er etwa offene Rechnungen in Höhe von ungefähr 800.000 Euro vor, von denen mangels schriftlicher Unterlagen niemand sagen konnte, worauf sie sich gründeten. Andere Beträge seine falsch abgerechnet worden und auch Rückstellungen für Vorruhestandsregelungen in Höhe von 500.000 Euro waren nachträglich vorzunehmen. Alles in Allem geht die KAH nun mit einem Verlustvortrag von 2,5 Millionen Euro ins neue Geschäftsjahr. Der weitere Betrieb der KAH ist jedoch gewährleistet, weil der Bund zugestimmt hat, die aufgelaufenen Schulden über mehrere Jahre abzubauen. Mehr dazu lesen Sie im General-Anzeiger vom 17.10.2008.
Ende des Jahres soll das Haus einen neuen Intendanten bekommen. Ihn erwartet keine leichte Aufgabe. Denn außer den Schulden ist er auch mit einem erheblichen Besucherrückgang konfrontiert, der durch Ausstellungen hervorgerufen wurde, die noch WJ ins Haus geholt hat. Vorausgesetzt die Besucherstatistiken der J-Jahre kamen auf korrekte Weise zustande.
Es wird Jahre dauern, bis die KAH wieder auf soliden Beinen stehen und Besucher zurückgewonnen haben wird.
Joern Borchert - 2008-10-17 10:30 + 824
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