Bravo! Die Ausstellung im Grand Palais öffnet ein Tor, durch das "Nachhaltigkeit" (oder etwas altmodischer: Das Prinzip Verantwortung) wieder in die Kunst, vor allem aber auch in unser alltägliches Denken zurückkehren kann. Ist der Weg bis zur Vollendung auch noch weit, so ist es jedenfalls ermutigend, wie eine kleine Gruppe von Künstlern dem Zeitgeist wieder einmal erfolgreich die Nase dreht. Bleibt nur die Frage, wann sich der erste deutsche Kunstwissenschaftler die Mühe macht, "La Figuration narrative" ins Deutsche zu übersetzen - nicht wörtlich, aber programmatisch!
Warum sollte man die FN ins Deutsche übersetzen? "Narrative Figuration"? Wem hilft das? Was macht das besser? Medientechnisch würde sich zur Zeit vielleicht anbieten: "Kunst der 68er".
Mich würde eher interessieren, was die Gründe dafür waren, dass die FN von der Pop Art überrollt wurde.
Es geht um Dies und Das aus der Welt der Kulturvermittlung: über Museen und Ausstellungen, Lichter in der Nacht und was Jörn Borchert sonst noch so ge-, miss- und auffällt. Gerne schaue ich dabei nach Frankreich.
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Mich würde eher interessieren, was die Gründe dafür waren, dass die FN von der Pop Art überrollt wurde.