Das Handy als kulturelles Artefakt
und als Vehikel, einen Job zu finden. Keine blöde Idee, seine Magisterarbeit über etwas zu schreiben, was fast alle täglich in den Händen und am Ohr haben. In der Tat: das Dingens sollte von vielen analysiert und bewertet werden. Und so ist es nur zu begrüßen, wenn diese Arbeit auch im Internet veröffentlicht wird. So weckt man Interesse. Auch bei potentiellen Arbeitgebern? Vielleicht.
Fabian Klenk hat eine solche Magisterarbeit geschrieben und ihr den Titel "Ethnologie der modernen Technologien. Das Mobiltelefon als kulturelles Artefakt" gegeben. Entstanden ist sie 2007 am Institut für Ethnologie und Afrikanistik der LMU München.
Bewertung: Also ich würde heute auch noch mal gerne meine Magisterarbeit schreiben, wenn smarte 96 Seiten (incl. Bibliographie) ausreichend sind. OK, heute scheint das Tempo die Grundlage der Bewertung zu sein. Je schneller, je knapper, umso besser. Klenk benötigt 44 Seiten für das Vorgeplänkel, die den Forschungsgegenstand umschreiben. Danach folgen 44 Seiten, die einen ethnologischen und geographischen Rundumschlag darstellen, die mein anthropologisches Erkenntnisinteresse zum Handy nur wenig befriedigen, aber wohl den Hauptteil der Arbeit darstellen sollen.
Insgesamt erweckt die Arbeit den Eindruck, dass sie lediglich das Vorspiel zu einer Dissertation sein soll. Das macht sie nicht besser. Klenk hätte seinen Claim, seinen Forschungsgegenstand besser abstecken sollen.
Ich bin enttäuscht. Vor allem von seinen Dozenten, die ihm das nicht beigebracht haben.
Hier geht es zu Fabian Klenks Website
und hier
zu seiner Magisterarbeit.
Fabian Klenk hat eine solche Magisterarbeit geschrieben und ihr den Titel "Ethnologie der modernen Technologien. Das Mobiltelefon als kulturelles Artefakt" gegeben. Entstanden ist sie 2007 am Institut für Ethnologie und Afrikanistik der LMU München.
Bewertung: Also ich würde heute auch noch mal gerne meine Magisterarbeit schreiben, wenn smarte 96 Seiten (incl. Bibliographie) ausreichend sind. OK, heute scheint das Tempo die Grundlage der Bewertung zu sein. Je schneller, je knapper, umso besser. Klenk benötigt 44 Seiten für das Vorgeplänkel, die den Forschungsgegenstand umschreiben. Danach folgen 44 Seiten, die einen ethnologischen und geographischen Rundumschlag darstellen, die mein anthropologisches Erkenntnisinteresse zum Handy nur wenig befriedigen, aber wohl den Hauptteil der Arbeit darstellen sollen.
Insgesamt erweckt die Arbeit den Eindruck, dass sie lediglich das Vorspiel zu einer Dissertation sein soll. Das macht sie nicht besser. Klenk hätte seinen Claim, seinen Forschungsgegenstand besser abstecken sollen.
Ich bin enttäuscht. Vor allem von seinen Dozenten, die ihm das nicht beigebracht haben.
Hier geht es zu Fabian Klenks Website
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zu seiner Magisterarbeit.
Joern Borchert - 2008-04-26 00:07 + 284




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