ladislaus (anonym) - 2008-04-21 21:55
Dazu ein Zitat von Max Goldt, das mit seiner vielleicht allerbesten Sentenz schließt: "Chic, achte ich, das lese ich, die Obdachlosen werden sicher so bohrend fragen, dass die Ministerin knallharte Konzepte vom Stapel lässt. Doch was wurde Frau Hildebrandt gefragt? Folgendes: „Gehen Sie gerne ins Kino?“, „Schauen sie gerne Liebesfilme an?“, „Haben Sie einen Lieblingsschauspieler?“ [...] Ich frage mich, warum mich der Inhalt dieses Interviews so bass erstaunt. Dachte ich, dass das Interesse an „normalen Dingen“ schlagartig erstirbt, wenn man obdachlos wird? Vielleicht dachte ich das. Aber die Normalität bleibt wohl auch in Extremsituationen immer erhalten. Auch in der Nazizeit war zwölfmal Spargelzeit." (Max Goldt)




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