Lesen schadet dem Denken
"Reading, after a certain age, diverts the mind too much from its creative pursuits. Any man who reads too much and uses his own brain too little falls into lazy habits of thinking."
Albert Einstein
Deswegen kaufe ich meist auch nur Bücher mit Bildern...
Albert Einstein
Deswegen kaufe ich meist auch nur Bücher mit Bildern...
Joern Borchert - 2008-02-29 11:30 + 876
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tinius - 2008-02-29 12:44
Da ist mir der werte Herr Einstein denn doch zu apodiktisch. Ich meine, es hängt von der gewählten Lektüre und den eigenen Umgangsmechanismen ab. Wer nur konsumiert oder reine Konsumware oder Schlimmeres liest, der wird so enden. Wer bemüht ist, qualitative Ansprüche zu wahren und (kritische) Auseinandersetzung mit Form und / oder Inhalt nicht scheut, kann durchaus seine geistige und kreative Eigenständigkeit bewahren. (Ein Physiker wird ja auch regelrecht aufschreien, wenn er eine seiner Meinung nach hirnrissige These in einer Arbeit / einem Buch findet, und vielleicht sogar daran gehen, diese faktisch oder in schriftlicher Entgegnung zu widerlegen.
Joern Borchert - 2008-02-29 21:02
Bücher und Bilder
Aber mit der Vermutung, dass sie zwar schon bei der Lektüre eines Buches eingeschlafen sind, nicht aber bei der Betrachtung eines Bildes, damit liege ich doch richtig, oder?
tinius - 2008-02-29 22:26
Nein, ich begreife Lesen als eine hochkonzentrierte Tätigkeit, die ich ausschließlich im Sitzen und unter angemessener Beleuchtung vornehme. Wenn ich denn müde werde, schließe ich das Buch und begebe mich zu Bett. Ich gebe zu, ich bin privilegiert, weil ich nicht erst nach acht, neun Stunden harter Arbeit zum Lesen komme, sondern recht ausgeruht darangehen kann. Einschlafen ist eher vor dem Fernseher möglich - also vor Bildern. Und dann selbst im Sitzen. ;)
Joern Borchert - 2008-02-29 23:20
Da unterscheiden wir uns halt. Sie lesen. Ich sehe.
Muss am Beruf liegen.
Muss am Beruf liegen.
tinius - 2008-03-01 00:41
Ich habe meinen Beruf nach meiner Lieblingstätigkeit seit Kindheit gewählt (Buchhändler). ;) Ist doch aber in Ordnung, wäre schlimm, wenn alle die gleichen Vorlieben und Wahrnehmungsmuster hätten. Nicht falsch verstehen das mit den Fernsehbildern. Ich mag Bildende Kunst, bzw. die Malerei gern, insbesondere das frühe 20. Jahrhundert bis zu dessen Mitte. Und ich würde vermutlich auch Kunsbände im Dutzend kaufen, hätte ich auch nur annähernd den nötigen Platz und das Kleingeld (bis auf Bände vom Taschen Verlag bewegt sich ja alles - verständlicherweise - in den etwas gehobeneren Preisregionen).




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