Das Sensorama
1962 erfand der Filmemacher und Kameramann Morton Heilig eine Maschine, die nicht nur Vorläufer der aktuellen Motion Rides ist, sondern diesen durchaus das Wasser reichen kann: das Sensorama. Eine multisensorische Stereo-Filmkabine. Dem Betrachter wurden, während er sich einen Film anschaute, Sinneseindrücke vermittelt, die ein Film normalerweise nicht vermittelt: Wind wehte ihm aus verschiedenen Richtungen in unterschiedlicher Stärke um die Nase, Gerüche drangen in dieselbe und wenn sinnvoll, vibrierte der Sitz. Das Sensorama ist also ein Vorläufer der Motion Rides, die heute in vielen Erlebniswelten und wenigen Museen so beliebt sind. Allerdings ohne die soziale Komponente, da der Konsument allein im/vor'm Sensorama saß.
Obwohl er einige Filme dafür drehte (darunter “I’m a Coca Cola Bottle”) und noch einige Jahre diese Maschine weiter entwickelte, ging sie nie in die kommerzielle Produktion. Schade eigentlich!
BILDER (unbedingt ansehen!), weitere Informationen und den Hinweis auf die Magisterarbeit von Joseph Kaye: “Symbolic Olfactory Display" (Massachusetts Institute of Technology 1999) gibt es bei der Athanasius Kircher Society.
Etwas auch im Medienkunstnetz oder bei P.M.
Obwohl er einige Filme dafür drehte (darunter “I’m a Coca Cola Bottle”) und noch einige Jahre diese Maschine weiter entwickelte, ging sie nie in die kommerzielle Produktion. Schade eigentlich!
BILDER (unbedingt ansehen!), weitere Informationen und den Hinweis auf die Magisterarbeit von Joseph Kaye: “Symbolic Olfactory Display" (Massachusetts Institute of Technology 1999) gibt es bei der Athanasius Kircher Society.
Etwas auch im Medienkunstnetz oder bei P.M.
Joern Borchert - 2007-04-23 20:35 + 506




.