1742: David Hume über den Klimawandel
Im Blogbereich des Autorenkollektivs "Achse des Guten" von Michael Miersch liefert Eva Ziessler ein paar bedenkenswerte Anmerkungen zur Beschäftigung mit dem Klimawandel während der Aufklärung:
"Eine durch den Menschen verursachte Klimaerwärmung konstatierte auch schon der schottische Philosoph und Historiker David Hume im Jahre 1742. Der ausgewiesene Kenner antiker Quellen zeigte, dass sich ganz Westeuropa seit der Zeit der Alten Römer signifikant erwärmt hatte: So beschrieb der Dichter Juvenal (1. Jh. n. Chr.) eine abergläubische Magd, die im Winter jeden Morgen zum Tiber geht, ein Loch in das Eis schlägt, um dann zur Läuterung dreimal ins Wasser einzutauchen. Nach Horaz (1. Jh. v. Chr.) sind die Straßen Roms den ganzen Winter lang eis- und schneebedeckt. Heute dagegen, so zitiert Hume einen zeitgenössischen Franzosen, „friert der Tiber in Rom genauso wenig zu wie der Nil in Kairo“ und „die Römer sprechen von einem harten Winter, wenn der Schnee zwei Tage liegen bleibt und sich an einem dem Nordwind ausgesetzten Springbrunnen nachts ein paar kleine Eiszapfen bilden.“
Unbedingt Weiterlesen. Schöner Schluss!
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Ebenfalls in der "Achse des Guten" zum gleichen Thema:
Gleichschaltung des Wissens
(erschienen in die DIE WELTWOCHE Ausgabe 06/07)
"Wissenschaftler, die an der Rolle des Menschen bei der globalen Erwärmung zweifeln, werden neuerdings als «Klimaleugner» abgekanzelt. Die Temperaturbehörde der Uno gebärdet sich als eine Art Wissensministerium." Mehr...
"Eine durch den Menschen verursachte Klimaerwärmung konstatierte auch schon der schottische Philosoph und Historiker David Hume im Jahre 1742. Der ausgewiesene Kenner antiker Quellen zeigte, dass sich ganz Westeuropa seit der Zeit der Alten Römer signifikant erwärmt hatte: So beschrieb der Dichter Juvenal (1. Jh. n. Chr.) eine abergläubische Magd, die im Winter jeden Morgen zum Tiber geht, ein Loch in das Eis schlägt, um dann zur Läuterung dreimal ins Wasser einzutauchen. Nach Horaz (1. Jh. v. Chr.) sind die Straßen Roms den ganzen Winter lang eis- und schneebedeckt. Heute dagegen, so zitiert Hume einen zeitgenössischen Franzosen, „friert der Tiber in Rom genauso wenig zu wie der Nil in Kairo“ und „die Römer sprechen von einem harten Winter, wenn der Schnee zwei Tage liegen bleibt und sich an einem dem Nordwind ausgesetzten Springbrunnen nachts ein paar kleine Eiszapfen bilden.“
Unbedingt Weiterlesen. Schöner Schluss!
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Ebenfalls in der "Achse des Guten" zum gleichen Thema:
Gleichschaltung des Wissens
(erschienen in die DIE WELTWOCHE Ausgabe 06/07)
"Wissenschaftler, die an der Rolle des Menschen bei der globalen Erwärmung zweifeln, werden neuerdings als «Klimaleugner» abgekanzelt. Die Temperaturbehörde der Uno gebärdet sich als eine Art Wissensministerium." Mehr...
Joern Borchert - 2007-02-21 11:15 + 361




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