Westfalen Culinarium: 3000 qm Genuss
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Hier offenbar auch die ostwestfälische Kleinstadt Nieheim. Nach jahrelangen Vorarbeiten unter reger Beteiligung der Bevölkerung wird hier am 29. April ein in Deutschland wohl einzigartiges Ensemble von "Erlebnismuseen" mit insgesamt 3000 qm Ausstellungsfläche eröffnet: das Westfalen Culinarium.
Auf der Seite des Culinariums lesen wir:
"Entlang der Nieheimer Lange Straße reihen sich die vier Erlebnismuseen. Jedes Museum dieser kulinarischen Meile widmet sich einer anderen westfälischen Spezialität: eines dem Brot, das nächste dem Käse, das dritte dem Schinken und das vierte dem Bier & Schnaps - ganz Westfalen von seiner leckersten Seite! Alle diese Nahrungsmittel werden nach regionalen Rezepten und in den traditionellen handwerklichen Verfahren produziert, wovon Sie sich vor Ort, aber auch in der Feindestillerie Bellersen vor den Toren Nieheims mit eigenen Augen überzeugen können. Das Geheimnis der hohen geschmacklichen Qualität von westfälischem Brot, Käse, Schinken Bier & Schnaps liegt in den ganz einfachen Dingen, die heute rar geworden sind: der Zeit, die natürliche Verarbeitungsprozesse erfordern, und der Hingabe der Handwerker an ihre Arbeit. Im Westfalen Culinarium Shop können Sie dann diese einzigartigen Kostbarkeiten (zahlreiche Top-Käsesorten, verschiedene Schinkensorten und Brotvariationen) natürlich auch gleich erwerben.
Alle Informationen rund um die verschiedenen regionalen Produkte, ihre Geschichte und Herstellung sind abwechslungsreich, anschaulich und immer auch kindgerecht verpackt. Kulinarisches Niveau, Genuss, Information und Spaß für die ganze Familie." (Hervorhebungen JB)
Für die professionelle Ausgestaltung des Museumskomplexes sorgte das renommierte Ausstellungbüro Impuls/Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Art Department Studio Babelsberg/ Potsdam.
Daneben gibt es natürlich weiterhin das Museum im Kornhaus/Heimat- & Deutsches Sackmuseum.
Alles in Allem ein sympathisch wirkendes Projekt, das allerdings ohne Mitwirkung von professionellen Museumsleuten - sieht man von den Gestaltern ab - realisiert wurde und wohl weiter betrieben wird. Positiv: Allem Anschein nach gibt es in jedem der Häuser auch ein spezielles Angebot für Kinder. Unschlagbar sind die Öffnungszeiten: Das Westfalen Culinarium ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Daran sollten sich professionell geführte Häuser mal ein Beispiel nehmen.
Das schrieb DIE ZEIT am 27.04.2006 zum WeCu.
Und das stand am 30.04.2006 in der WELT AM SONNTAG.
Das beim WDR.
Ich denke, Nieheim ist einen Ausflug wert. Und wer dort vorbeikommt, sollte auch einen Blick auf die Nieheimer Flechthecken werfen: 18 Kilometer lang ist die Strecke der fast überall in der Gemarkung Nieheim anzutreffenden einzigartigen Flechthecken; zwei- oder dreilagig verflochtene, zuweilen mit Dornensträuchern versetzte Haselnusssträucher werden zu lebendigen Zäunen. Sie dienen Fauna und Flora als Biotop und den Landwirten als Weidegrenze.
Auf der Seite des Culinariums lesen wir:
"Entlang der Nieheimer Lange Straße reihen sich die vier Erlebnismuseen. Jedes Museum dieser kulinarischen Meile widmet sich einer anderen westfälischen Spezialität: eines dem Brot, das nächste dem Käse, das dritte dem Schinken und das vierte dem Bier & Schnaps - ganz Westfalen von seiner leckersten Seite! Alle diese Nahrungsmittel werden nach regionalen Rezepten und in den traditionellen handwerklichen Verfahren produziert, wovon Sie sich vor Ort, aber auch in der Feindestillerie Bellersen vor den Toren Nieheims mit eigenen Augen überzeugen können. Das Geheimnis der hohen geschmacklichen Qualität von westfälischem Brot, Käse, Schinken Bier & Schnaps liegt in den ganz einfachen Dingen, die heute rar geworden sind: der Zeit, die natürliche Verarbeitungsprozesse erfordern, und der Hingabe der Handwerker an ihre Arbeit. Im Westfalen Culinarium Shop können Sie dann diese einzigartigen Kostbarkeiten (zahlreiche Top-Käsesorten, verschiedene Schinkensorten und Brotvariationen) natürlich auch gleich erwerben.
Alle Informationen rund um die verschiedenen regionalen Produkte, ihre Geschichte und Herstellung sind abwechslungsreich, anschaulich und immer auch kindgerecht verpackt. Kulinarisches Niveau, Genuss, Information und Spaß für die ganze Familie." (Hervorhebungen JB)
Für die professionelle Ausgestaltung des Museumskomplexes sorgte das renommierte Ausstellungbüro Impuls/Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Art Department Studio Babelsberg/ Potsdam.
Daneben gibt es natürlich weiterhin das Museum im Kornhaus/Heimat- & Deutsches Sackmuseum.
Alles in Allem ein sympathisch wirkendes Projekt, das allerdings ohne Mitwirkung von professionellen Museumsleuten - sieht man von den Gestaltern ab - realisiert wurde und wohl weiter betrieben wird. Positiv: Allem Anschein nach gibt es in jedem der Häuser auch ein spezielles Angebot für Kinder. Unschlagbar sind die Öffnungszeiten: Das Westfalen Culinarium ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Daran sollten sich professionell geführte Häuser mal ein Beispiel nehmen.
Das schrieb DIE ZEIT am 27.04.2006 zum WeCu.
Und das stand am 30.04.2006 in der WELT AM SONNTAG.
Das beim WDR.
Ich denke, Nieheim ist einen Ausflug wert. Und wer dort vorbeikommt, sollte auch einen Blick auf die Nieheimer Flechthecken werfen: 18 Kilometer lang ist die Strecke der fast überall in der Gemarkung Nieheim anzutreffenden einzigartigen Flechthecken; zwei- oder dreilagig verflochtene, zuweilen mit Dornensträuchern versetzte Haselnusssträucher werden zu lebendigen Zäunen. Sie dienen Fauna und Flora als Biotop und den Landwirten als Weidegrenze.
Joern Borchert - 2006-04-26 22:22 + 1004
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