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    <title>Kulturelle Welten</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Joern Borchert</dc:publisher>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:date>2013-05-22T11:27:26Z</dc:date>
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    <title>Kulturelle Welten</title>
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  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/ein-freiraum-der-platz-zwischen-der-kah-und-dem-kunstmuseum-bonn/">
    <title>Ein Freiraum: Der Platz zwischen der KAH und dem Kunstmuseum Bonn</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/ein-freiraum-der-platz-zwischen-der-kah-und-dem-kunstmuseum-bonn/</link>
    <description>Dieser Tage erschien im &lt;a href=&quot;http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/kultur/Rein-Wolfs-schliesst-Open-Air-Konzerte-und-Eisbahn-kategorisch-aus-article1049420.html?&amp;i=1&quot;&gt;General-Anzeiger Bonn&lt;/a&gt; ein Artikel zur Frage, wie denn eigentlich zukünftig der Platz zwischen der Kunst- und Ausstellungshalle (KAH) und dem Kunstmuseum (KUMU) genutzt werden sollte. Um das konservative Bonner Publikum anzusprechen, werden in diesem Artikel keine Visionen entwickelt, sondern eher bedauert, dass es erst einmal kein Zeltdach mehr auf dem Platz geben wird, unter dem man Schlittschuh laufen oder Konzerte hören kann. &lt;br /&gt;
Kein Wort dazu, wie gut dieser Platz zwischen Kunstmuseum und KAH als Kulturort geeignet ist. Als eine Chance, eine Attraktion für Bonn zu schaffen, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus wirken könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit gefällt mir die trockene Art von Rein Wolfs, mit der er dem GA begegnet, immer mehr: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt;&gt;&quot;Der Platz wird auch in Zukunft belebt sein, es muss aber zur Museumskultur passen&quot;, machte Wolfs deutlich. Ein Konzept hat der Intendant noch nicht zur Hand.&lt;&lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein naheliegender Gedanke für aufmerksame Menschen mit Gefühl. Aber ein offenbar großer Schritt für Bonner Lokaljournalisten. Dass Rein Wolfs erst einmal nachdenkt, bevor er entscheidet, spricht mehr für als gegen ihn. Das quält die Journalisten. Rein Wolfs ist allem Anschein nach kein Populist, der Wünsche befriedigt, die auf den den ersten Blick gut aussehen, aber auf Dauer in die Hose gehen. Mich freut, dass er so sperrig ist. Schon seit Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihn nicht ganz allein im Mairegen dastehen zu lassen, möchte ich meinen Senf zum Museumsplatz abgeben. Nicht zuletzt, weil nun endlich mal die Chance besteht, diesen Platz als Kunstort lebendig werden zu lassen. Wenn Sie wollen als dritte Ausstellungsfläche zwischen den beiden Häusern. Eine Fläche, die tags und nachts, ganzjährig als Attraktion fungieren könnte. Mit Formen der Kunst, die dafür geeignet sind. Formen, die den Architekturen der angrenzenden Häuser angepasst sind und ihre Ausstellungsaktivitäten auf die Straße tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgesetzt: Alle Verantwortlichen wollen etwas bewegen. Die der Stadt, die des Bundes und alle ihre Angestellten. Auch extra muros. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz zwischen KAH und Kunstmuseum bietet eine Fläche, die der Fantasie fast keine Grenzen setzt. Ebenso alle Mauern der angrenzenden Museumsgebäude. Auch sie bieten Möglichkeiten, die noch nie genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Gedanken dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, eine Million Euro oder 1/16 des Jahresetats der KAH zu investieren, um eine Attraktion zu schaffen. Für Bonn, Deutschland, vor allem aber für Menschen, die in Bonn etwas sehen wollen, was einzigartig ist. Einwohner und Touristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Here we go:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Warum wurde niemals daran gedacht, auf dem Museumsplatz eine Brunnenfläche einzurichten, die ähnliche Funktionen wie der Tinguely-Brunnen neben dem Centre Pompidou in Paris erfüllen könnte?  Vielleicht eine Brunnenanlage, die große Kunst repräsentiert und zum Verweilen einlädt. Vielleicht eine andere interaktiv nutzbare Installation, die schön anzusehen ist und Gedanken erzeugt, die man andernorts nicht bekommt. Keine Ahnung, wie das aussehen sollte. Aber dafür gibt es ja das Mittel der öffentlichen Ausschreibung, die etwa auf eine Attraktion abzielen könnte, ein Wahrzeichen für Bonn zu schaffen. Auf dem Museumsplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die Architekturen, die den Museumplatz umgeben, eignen sich hervorragend für Präsentationen, die in Frankreich unter der der Bezeichnung &quot;son et lumière&quot; laufen, nun aber international wohl eher als &quot;&lt;b&gt;3D-Videomapping&lt;/b&gt;&quot; bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach ausgedrückt: Videos bespielen Wände mit Kunst. Transformieren sie, bringen die Wände zum Wackeln oder ins Schwingen und unser bisheriges Kunstverständnis in Unordnung. Wenn sie gut gemacht sind, dann machen sie klar, dass Kunst nicht nur an Wänden hängen muss, sondern uns auch bewegen kann. Sogar die, die behaupten, sie würden keine Kunst mögen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sollten diese Projektionen  etwas mit den Ausstellungen zu tun tun haben, die jeweils in der KAH oder im KuMu gezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;332&quot; alt=&quot;Test-Macke&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Test-Macke.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;290&quot; alt=&quot;seiltaenzer-imagination-b_4&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/seiltaenzer-imagination-b_4.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dauerhaft nachts präsentiert, würden Sie nicht nur die Besuchszeiten erweitern sondern national sowieso, höchstwahrscheinlich aber auch international Aufmerksamkeit erregen. Oder wo gibt es in Deutschland Museen, die auch nachtaktiv sind? In so großem Stil, dass sich eine Übernachtung lohnt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein der Ausstellungsetat der KAH gäbe das locker her, diese Licht-Kunst auf den Platz  zu bringen. Und warum muss Kunst in Museen eingesperrt bleiben? ich kenne keinen guten Grund dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. An diese Idee anschliessend: Ein international ausgeschriebener Wettbewerb, der Künstler dazu aufruft, Werke zu entwerfen, die aus nichts als Luft, Liebe und Licht bestehen. Hier auf diesem Platz mit kulturell-bewegendem Anspruch. &lt;b&gt;Die deutsche Biennale der Lichtkunst in der Nacht&lt;/b&gt;. Gerne auch in den kalten Monaten. Das Bonner Winterlichtkunstwunder würde sicher auch vom GA positiv bewertet werden. In jedem Fall würde es dafür sorgen, Touristen auch in touristisch schwachen Zeiten anzuziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ähnlich, aber tagsüber: Warum nicht eine Million des Budgets in die Hand nehmen, um den Platz tagsüber zu bespielen?  Von Straßenküstlern aller Arten. Vom kleinen Jongleur, Guitarrenspieler bis zur großen Compagnie. Um darauf aufmerksam zu machen, dass Kunst mehr ist als das, was wir in Museen sehen. Es gibt in Europa so viele Straßenkünstler, dass der Platz zum Streetartzentrum  Deutschlands werden könnte. Wenn man es denn wagte. Am besten mit ebenfalls vorgeschaltetem Wettbewerb, auch um das Projekt schon im Vorfeld international bekannt zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal grob nachgerechnet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Budget: 1 Mio. Euro (nur aus dem Etat der KAH, s.u.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Es braucht einen, der das organisiert. Der kostest ca. 80.000 Euro im Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben 920.000 Euro für die Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
920.000 Euro geteilt durch 360 Tage macht gut 2.500 Euro, die man jeden Tag für Straßenkünstler ausgeben könnte, wenn man den Platz ganzjährig bespielen wollte. &lt;br /&gt;
Nehmen wir mal nur 300 Tage (ohne Januar/Februar) an, dann stünden pro Tag mehr als 3.000 Euro zur Verfügung. Damit geht schon was. Sogar was Gutes!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man sich geschickt an, dann  schafft man eine Dramaturgie, die neben den normalen Tagen, wo nur Kleinstraßenkunst geboten wird, Ereignisse, bei denen international bedeutsame Compagnien auftreten, die auch Besucher aus dem weiterem Umkreis anziehen. Die großen Nummern. Zwei im Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine höchst primitive Rechnung. Doch selbst die macht schon klar, dass man den Platz mit eingekauften Straßenkünstlern fast ganzjährig beleben könnte, selbst wenn man nur den Etat der KAH anzapfen würde. &lt;br /&gt;
Ausgeblendet wurde in dieser Rechnung, dass Mittel der Stadt Bonn, des Bundeslandes NRW, möglicherweise auch die einiger Sponsoren und Hilfen der EU ebenfalls in die Finanzierung eines solchen Projektes einfliessen könnten.  &lt;br /&gt;
------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein schöner, noch dazu großer Platz. So viele Möglichkeiten. Sicher noch viel mehr, als mir eingefallen sind. Ich hoffe sehr, dass Rein Wolfs der Erste ist, der erkennt, wie man diesen Platz bespielen kann, ohne ihn zu zerstören. Mit Kunst, die auch denen gefällt, die sich vor Museen scheuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach allem, was von zu ihm zu lesen war, haben wir Grund zur Hoffnung. Zur Hoffnung, dass Wolfs die Ketten kleinkarierten Denkens sprengen kann und Visionen hat, die wenigstens Bonner Kulturinteressierten die KAH wieder schmackhaft machen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Nachdem die Irokesen auch wieder suboptimal laufen, würde ich mich wundern, wenn das Ausstellungsdesign von &quot;Kleopatra&quot; nicht an das von Napoleon erinnerte. Was würde ich mich freuen, wenn ich mich täuschte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.P.S.: Ein paar Minuten mit einem Aufseher Im Langhaus geschnackt. Der würde sich auch freuen, wenn wieder etwas mehr Leben in die Bude käme... Auch er sah, dass es nicht gut ist, wenn man immer das Gleiche tut und dabei, wie die KAH in den letzten Jahren, langsam den Bach runtergeht. - Überhaupt: Direktoren, die wissen wollen, welche Ausstellungen gut gemacht sind, sollten immer zuerst die Publikumsexperten=Security-Guys befragen. Die träumen nicht vom Bildungsideal. Die sehen die Realität. Und wenn sie frustriert sind, dann ist es allerhöchste Zeit, die Ausstellungen attraktiver zu machen. Die überflüssigsten Museen sind die, wo das Personal nicht glücklich ist. Denn dort finden auch die Besucher keine Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.P.P.S: Rein Wolfs, sorgen Sie für Veränderungen! Es gibt viele, die Sie glücklich machen können. Nutzen Sie die Chancen! Am besten mit Überraschungen, die man von diesem Haus (KAH)  nicht mehr erwartet hat.</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Museen in Deutschland</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-17T20:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/jos-stelling-filme-ohne-worte/">
    <title>Jos Stelling: Der Illusionist</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/jos-stelling-filme-ohne-worte/</link>
    <description>Jahrelang schwirrte in meinem Kopf ein Film umher, den ich in meinen zwanziger Jahren mal gesehen hatte. Ein höchst skurriler Film, der mich mal eingefangen hat, von dem ich aber anscheinend alle Daten vergessen hatte, um ihn jemals wiederfinden zu können. Alles, was ich noch wußte, war, dass ziemlich Anfang eine seltsame Familie in einer Windmühle saß, mit Fliegen kämpfte und der Film von einem niederländischen Regisseur stammte. Ein Film mit vielen Tönen, aber ohne Worte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich habe ich mich mal daran gemacht, diesen Film zu suchen. Wie schön, dass ich ihn wieder gefunden habe. Auf vielen Umwegen und verschlungenen Pfaden kam ich darauf, dass er sogar bei youtube zu sehen ist. So kann ich meine Begeisterung für diesen Film mit Ihnen teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um den Film &quot;Der Illusionist&quot; (NL 1984) von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jos_Stelling&quot;&gt;Jos Stelling&lt;/a&gt;. Dummerweise ist der Film im Handel nicht mehr erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankenswerterweise hat aber &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/user/GrisGrisDaumenkino?feature=watch&quot;&gt;&quot;GrisGris Daumenkino&quot;&lt;/a&gt; ihn auf youtube hochgeladen.&lt;br /&gt;
In drei Teilen, die ich gerne weitergebe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 1&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/JVU_rq6cajc?version=3&amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/JVU_rq6cajc?version=3&amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/NF26G1Y7JAs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/NF26G1Y7JAs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/mw-RO6zkNaA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/mw-RO6zkNaA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Jos Stelling international zahlreiche Preise gewonnen hat, ist er in Deutschland fast unbekannt. Verstehe das, wer kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge dieser Blogartikel dazu beitragen, ihn auch hierzulande etwas bekannter zu machen und deutsche Filmemacher dazu anregen, etwas wagemutiger zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz großes Kino. Versprochen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also los! Ein paar Flaschen Heineken bereit stellen. Den liebsten Menschen in den Arm nehmen, Fullscreen einschalten und dann abtauchen: In die wundersamen Welten des Jos Stelling und seines Illusionisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Ihnen wird dieser Film nie wieder aus dem Hirn gehen, wenn Sie ihn - in Ruhe - gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.stellingfilms.nl/&quot;&gt;Homepage von Jos Stelling&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Filme von Jos Stelling (kompiliert, 4:27 min):&lt;br /&gt;
&lt;&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/dGCm7GHfdQs?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/dGCm7GHfdQs?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&quot;&gt;</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Dies &amp; Das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-16T20:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/404099163/">
    <title>Zum erstem Mal: TweetUp im Kunstmuseum Bonn</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/404099163/</link>
    <description>Am Mittwoch, den 15.5. 2013, hatte ich die Gelegenheit und die Zeit an einem TweetUp in einem Museum teilzunehmen. Endlich mal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weiß, was das ist, dem hilft vielleicht das, was &lt;a href=&quot;http://openmuseum.de/twisit-the-museum-tweetup-im-kunstmuseum-bonn-heimsuchung/&quot;&gt;Helge David&lt;/a&gt; schrieb, als er zu dieser Veranstaltung einlud. Zur &lt;a href=&quot;http://www.kunstmuseum-bonn.de/nocache/ausstellungen/aktuell/info/ex/heimsuchung-1614/&quot;&gt;Heimsuchung im Bonner Kunstmuseum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war also höchst neugierig.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb nicht, dass Tweetups ein Deal sind. Warum auch? Ein Deal zwischen dem jeweiligen Museum und denen, die gerne twittern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Twitterer bekommen neben dem freien Eintritt ins Museum eine kostenlose Führung und die Erlaubnis, weitgehend hemmungsfrei fotografieren zu dürfen. Das ist in Museen ja nicht selbstverständlich. Vor allem dann, wenn sie zeitgenössische Kunst zeigen. Das allein dürfte manche Teilnehmer dieses Tweetups sehr gefreut haben. Zu Recht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Museen sind solche TweetUps interessant, weil sie ohne große Mühen, vor allem aber ohne nennenswerte Kosten binnen weniger Stunden  viel mehr Menschen erreichen können als etwa mit einer Werbeanzeige. Klar, eine Sendung im Regionalfernsehen sorgt für mehr eintrittszahlende Besucher. Aber die Teilnehmer eines solchen TweetUps beeinflussen die Stimmung im Netz. In einem Bereich, der so tief wie der Atlantik und so wenig erforscht ist, wie der Mond. Auch wenn die Social-Media-Vertreter schon alle Zweifel über Bord geworfen haben. Doch wer wird da wirklich erreicht? Wie wirkt sich das aus? Bringt das was? Und wenn ja, was? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen war ich heute dabei. Um ein Gespür dafür zu bekommen, was Twitter für Museen leisten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Heimfahrt rechnete ich mal kurz durch. Völlig grob. Mal angenommen, die 10 Top-Twitterer des Abends hätten im Durchschnitt nur 500 Follower - selbst ich hab ja mehr und manche mehr als 3.000 - , dann erreichte jeder Tweet schon 5000 Menschen.  Die restlichen 30 Teilnehmer und Kleintwitterer blende ich erstmal aus. Nun nehme ich mal an, dass diese Top Ten jeweil nur 10 Tweets abgesendet hätten, dann gelangten binnen einer Stunde 50.000 Tweets die Follower innerhalb der engen Grenzen der Stargemeinde. Pas mal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, die wurden nicht alle wahrgenommen. Wie Zeitungsanzeigen oder Werbebanner an Straßen auch nicht von allen wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
Sie merken aber auch, dass ich das sehr kleingerechnet habe. In meiner Grobrechnung blendete ich die aus, die auch twittern, aber noch nicht mit großen Follower-Zahlen glänzen. Alle  Teilnehmer des TweetUps zur Ausstellung &quot;Heimsuchung&quot; im Kunstmuseum Bonn werden die Ausstellung weiter empfehlen. Weitere Tweets senden, andere Kanäle wie etwa Facebook nutzen, um auf die Ausstellung aufmerksam zu machen oder einfach nur im Freundes- oder Familienkreis darüber berichten, wie nett sie im Kunstmuseum Bonn von Stephan Berg und Volker Adolphs empfangen worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichweite eines sochen TweetUps sollte man also nicht unterschätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, die Ausstellung. Die gab&apos;s ja auch noch. Eine großartige Ausstellung, die viel zu schnell an mir vorbeigerauscht ist. Hören, Sehen, Fotografieren und dann noch Twittern. Mit einem iPad, das der Frau gehört und nur selten von mir genutzt wird. Hard Stuff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich trotzdem mitgenommen habe, obwohl ich etwas überfordert war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Das Kunstmuseum Bonn ist ein Ort, der sich unter der Ägide von Stephan Berg so entwickelt, dass deutlich wird, was er leisten kann. Gerade im Zusammenspiel mit der KAH und Fantasien, die publikumstauglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.  Kunst kann, muss aber nicht an der Wand hängen. Je mehr man sinnlich und körperlich in sie einbezogen wird, um so mehr berührt und bewirkt sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Endlich! Eine Kunstausstellung in Bonn, die man auch mit Kindern besuchen kann. Eine Ausstellung ohne das Diktum, sie geniessen zu müssen. Da kann man in Höhlen krabbeln, sich verirren, seltsame Räume betreten, sich irritieren lassen oder mal über den Alltag nachdenken. Einfach mal nur so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überhaupt: Eine Ausstellung mit Zelt spricht mich immer an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;zelt&quot; width=&quot;388&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/zelt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kunstmuseum Bonn geht es &lt;a href=&quot;http://www.kunstmuseum-bonn.de&quot;&gt;HIER&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Social Media</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-16T09:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/amy-whitehouse-full-concert/">
    <title>Amy Whitehouse (full concert)</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/amy-whitehouse-full-concert/</link>
    <description>Auch diesen Sonntag gibt&apos;s was Schönes auf Ihre Ohren. &lt;br /&gt;
Ein komplettes Konzert von Amy Winehouse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/6R_1Y_v14I8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/6R_1Y_v14I8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen ihr viele nacheifern. Auch Ausstellungsmacher, die denken, alles müsste so gehen, wie es geht.</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-11T22:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/sonntagsmusik-manu-chao-live-france-2008/">
    <title>Sonntagsmusik: Manu Chao - Live @France 2008</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/sonntagsmusik-manu-chao-live-france-2008/</link>
    <description>Mehr als zwei  Stunden gute Laune: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-04T22:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/die-beste-ausstellungskritik-ist-5000-euro-wert/">
    <title>Die beste Ausstellungskritik ist 5.000 Euro wert</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/die-beste-ausstellungskritik-ist-5000-euro-wert/</link>
    <description>Endlich gibt es einen Preis, der Ausstellungskritiken würdigt, die nicht nur konzeptionelle, sondern auch szenografische Aspekte berücksichtigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausschreibung lautet so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Die hbs Kulturstiftung lobt 2013 erstmals ihren Kritikerpreis aus. Mit diesem Preis werden Kritiker gewürdigt, denen es in ihren Besprechungen gelingt, Ausstellungen in Museen jeglicher Art in Bezug auf Inhalt und Gestaltung umfassend zu würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriterien für den Kritikerpreis der Kulturstiftung hbs sind:&lt;br /&gt;
· der Preisträger soll die von ihm besprochene Ausstellung nicht nur inhaltlich beurteilen, sondern auch gestalterische, konzeptionelle und szenografische Aspekte einbeziehen&lt;br /&gt;
· es wird ein umfassender kritischer Blick auf Ausstellungen gewürdigt; Kritiken, die den Eindruck erwecken, reine Katalogbesprechungen zu sein, sind nicht auszeichnungswürdig&lt;br /&gt;
· das Verhältnis der Ausstellung zum musealen Grundkonzept des Hauses sollte einbezogen werden&lt;br /&gt;
· weder die Größe der Ausstellung oder des Museums noch die überregionale Reichweite der Zeitung, in der die Kritik erschien, sind ausschlaggebend&lt;br /&gt;
· es sollen Kritiken bzw. Museumsbesprechungen aus allen Museumssparten und arten berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Kritikerpreis der Kulturstiftung hbs können sich Journalisten bewerben. Der Deutsche Museumsbund und die Landesverbände der Museen können Journalisten vorschlagen. Eine Jury entscheidet über den Preisträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzureichende Unterlagen:&lt;br /&gt;
· eine Kritik im Umfang bis 12.000 Zeichen&lt;br /&gt;
· Angaben zum Medium, in dem der Text veröffentlicht wurde&lt;br /&gt;
· max. 1 DIN A4-Seite Biografie&lt;br /&gt;
· max. 1 DIN A4-Seite Veröffentlichungsübersicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jury&lt;br /&gt;
· das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Kulturstiftung hbs, gleichzeitig Geschäftsführer der Niedersächsischen Sparkassenstiftung&lt;br /&gt;
· der Präsident des Deutschen Museumsbundes&lt;br /&gt;
· der Vorsitzende des Vorstandes des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen, gleichzeitig Vorstandsmitglied der Kulturstiftung hbs&lt;br /&gt;
· ein Journalist&lt;br /&gt;
· der Stifter (ohne Stimmrecht)&lt;br /&gt;
Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des geschäftsführenden&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieds der Kulturstiftung hbs zweifach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewerbung und Termine&lt;br /&gt;
Bewerbungen sind per E-mail einzureichen an: sparkassenstiftung@svn.de.&lt;br /&gt;
Einsendeschluss ist Freitag, der 31. Mai 2013. Alle Dokumente müssen in einem pdf mit max. 10 MB zusammengefasst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Auch wenn diese Ausschreibung ausschließlich die maskuline Form nutzt, sind&lt;br /&gt;
selbstverständlich Bewerbungen von Journalistinnen gleichermaßen erwünscht.]&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich großartig! Obwohl mir nicht klar ist, warum sich nur Journalisten bewerben dürfen. Egal! Gute Anfänge sollen nicht kleingeredet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstellungskritiker, die das hier lesen sollten sich schnell ins Zeug legen und bis zum 31. Mai eine Kritik verfassen, die auch für potentielle Besucher lesenswert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ausdrucken hier noch einmal all das, was wichtig ist: &lt;a href=&quot;http://bit.ly/11ZewZv&quot;&gt;http://bit.ly/11ZewZv&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Bülent, hau rein!</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Museologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-02T21:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/der-bildungsauftrag/">
    <title>Der Bildungsauftrag</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/der-bildungsauftrag/</link>
    <description>Vor wenigen Minuten machte mich &lt;a href=&quot;https://twitter.com/kunstistscharf&quot;&gt;Ivana Scharf via Twitter&lt;/a&gt; auf den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsauftrag&quot;&gt;Bildungsauftrag&lt;/a&gt; aufmerksam. Den angeblichen Schlüssel zur Verbesserung der Museen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;179&quot; alt=&quot;Danger&quot; width=&quot;399&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Danger.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mußte erst einmal schlucken. Denn der Bildungsauftrag verfolgt mich, seit ich in Museen arbeite und wird mir seit Jahrzehnten als letztes Argument um die Ohren gehauen, wenn ich mal zaghaft nachfrage, ob man eine museale Ausstellung nicht vielleicht etwas mehr an den Interessen des potentiellen Publikums ausrichten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist dieser Bildungsauftrag? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft selbst &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsauftrag&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; nicht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuch&apos;s mal selbst. Wie schon angedeutet ist der Bildungsauftrag ein Totschlagargument, das die Hüter des Bildungsgrals dann einsetzen, wenn ihnen nichts Besseres einfällt. Der Bildungsauftrag wird immer dann eingesetzt, wenn ihnen das kuschelige Fell ihres schmalen Universitätswissens davonzuschwimmen scheint. &lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn ein Austellungsgestalter eine Idee hat, die wirklich gut ist, um Besucher an ein Thema heranzuführen. Zwar finden die Kuratoren die Idee eigentlich auch gut (mal so als Mensch), aber würden sie Ihr zustimmen, könnte es passieren, dass die Idee des Ausstellungsgestalters besser wirkt, als das, was sie mit all ihren Ausstellungs- oder Audioguidetexten zum Ausdruck bringen könnten. Also lehnen sie sie erst einmal ab. Damit sie weiterwurschteln können,  statt an Räumen und Erlebnissen zu arbeiten, brauchen sie den Bildungsauftrag. Er erlaubt es Ihnen, weiter schöne Texte zu schreiben. Solche Texte, die sie viele Jahre im Studium geübt haben. Sätze, die deutlich machen, wie klug sie sind. Sätze, Texte, Theorien, um in der Gesellschaft der Wissenschaftler Bedeutung zu erlangen oder zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An dieser Stelle stelle ich mir immer vor, was passieren würde, wenn ein Museumsdirektor, einer von der besten Sorte, seine MitarbeiterInnen mal dazu zwingen würde, allgemeinverständliche Texte zu schreiben. Texte, die man nicht nur verstehen, sondern auch noch gut finden kann, weil sie nur die wichtigen informationen liefern. Womöglich sogar solche mit Bezügen zur Lebenspraxis der Besucher.&lt;br /&gt;
In der Haut dieses Direktors möchte ich nicht stecken. Da würden vermutlich sogar mal Akademiker streiken und den Direktor dazu zwingen, den Verein zu wechseln und sich einen neuen Trainerposten zu suchen. Das kulturelle Leben im Museum ist sehr viel härter, als die meisten Gänseblümchen sich das vorstellen mögen. - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Bildungsauftrag. &lt;br /&gt;
Wurde er schon mal zum Unwort des Jahres nominiert? Verdient hätte er es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, das Wort &quot;Bildungsauftrag&quot; gehört zu den perfidesten in der unserer Bildungslandschaft. Es gaukelt vor, dass öffentliche Institutionen, wie Museen, darauf ausgerichtet sind, der ganzen Gesellschaft einen Nutzen zu bringen. Doch wer hat hier eigentlich wem den Auftrag erteilt, zu bilden? Niemand weiß das! Und was gehört in den Kanon des Auftrags? Ist auch unbekannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich schafft dieser Bildungsauftrag eher das Gegenteil von dem, wofür er angeblich gut sein soll. Er füttert die, die schon mehr als satt sind und grenzt die aus, die Hunger haben. Wer hochgebildet ist, bekommt noch mehr. Wer weniger gebildet ist, verhungert am ausgestreckten Arm. Vor allem aber wird immer dann der Bildungsauftrag auf den Besprechungstisch geworfen, wenn es darum geht, zu verhindern, Ausstellungsinhalte und deren Vermittlung der modernen Gesellschaft anzupassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &quot;Bildungsauftrag&quot; gehört also abgeschafft, weil er nur dazu dient, Pfründe zu wahren und Veränderungen zu vereiteln. Aber ganz schnell!</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Museologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-29T20:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/fanfare-ciocarlia-musik-fuer-ausstellungsmacher/">
    <title>Fanfare Ciocarlia: Musik für Ausstellungsmacher</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/fanfare-ciocarlia-musik-fuer-ausstellungsmacher/</link>
    <description>Mehr als eine Stunde Musik, um gute Austellungen zu machen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/-Pff5RFChzM?hl=de_DE&amp;version=3&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/-Pff5RFChzM?hl=de_DE&amp;version=3&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Sie es noch immer nicht verstanden haben, wie gute Ausstellungen gehen, dann lauschen Sie ihrem Kühlschrank oder Manu Chao:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/ZTWGUUxdpqY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/ZTWGUUxdpqY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Message angekommen?</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Entspannen in Museen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-27T22:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/ein-paar-gedanken-zur-zukunft-des-museums/">
    <title>Ein paar Gedanken zur Zukunft des Museums</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/ein-paar-gedanken-zur-zukunft-des-museums/</link>
    <description>Seit es Museen gibt, wird darüber diskutiert, an wen sie sich wenden und wie sie also gestaltet werden sollen. Dienen Sie als Sprachrohr derjenigen, die vorgeben, was in den Kanon der Bildung gehört, die das Oben vom Unten trennt? Oder sind Museen eher Orte voller Geheimnisse, die Gedanken anregen, die man andernorts niemals bekommen könnte. Für alle?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir in einer Gesellschaft leben, die so tut, als ob sie demokratisch wäre, haben unsere Museen sich daran zu orientieren, was mehrheitsfähig ist oder sein soll. Bestimmt wird das von denen, die ein Interesse an Museen haben. &lt;br /&gt;
Also von denen, die Museen als Instrumente zur Bildung ihrer Interessen nutzen und denjenigen, die mit der Ausgestaltung ihren Lebensunterhalt verdienen. Das sind nicht wenige. Auch jenseits derer, die mehr oder weniger fest in Museen angestellt sind. Museen müssen gebaut, bewacht, klimatisiert, beleuchtet und auch bespielt werden. Eine große Spielwiese für Freiberufler vieler Arten. Sie alle suchen nach Einkommen und versuchen Trends zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren ist Trend, dass Museen interaktiv sein sollten, um ein möglichst großes Publikum anzusprechen. Interaktiv bedeutet in diesem Zusammenhang meist die Integration von technischen Medien. Ja, auch haptische Interaktionen sind erlaubt. In technischen und manchmal auch Museen zu naturkundlichen Themen. Technische Interaktionen über Computer-Stationen, Touchscreens, Audio-Guides oder Apps werden aber von den meisten Museen bevorzugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Ganz einfach: Diese Interaktionen kommen dem Mitteilungsbedürfnis der Kuratoren sehr entgegen. Da können sie alles hineinpacken, was sie schon immer zum jeweiligen Thema sagen wollten. Diese Medien zwingen sie weniger, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Das spart Zeit und Grips und deshalb wird heute in fast allen öffentlichen Ausschreibungen für Ausstellungsgestaltungen gefordert, dass Interaktionen im Mittelpunkt stehen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So what?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unübersehbar, dass Museen heute nicht mehr als besonders hip angesehen werden. Sehen wir mal von den Blockbustern für die ab, die älter als 60 Jahre sind.  Die, die nicht genug von Impressionisten und Picasso bekommen können. Alle anderen gehen am Wochenende ins  Museum, wenn es regnet. Wenns schneit, rodelt man lieber und wenn die Sonne scheint, dann ist das Freibad allemal viel freudbringender. Museumsbesuche stehen bestimmt nicht ganz oben auf dem wochenendlichen Wunschzettel. Seien Sie ehrlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Museen enttäuschen. Die Besucher und die Macher. Letztere dürfen das nicht sagen, weil sie sonst ihren Job riskieren würden. Die Ausstellungsgestalter, die ich kenne, haben viel bessere Ideen als die, die sie jemals im Kontext einer Austellung realisieren dürften.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe also davon aus, dass der größte Teil der bundesdeutschen Bevölkerung unter 50 Jahren am Wochenende nicht besonders darauf brennt, ein Museum besuchen zu wollen. Es gibt genug Alternativen. Alternativen, die spannender sind, mehr Freude bringen und vor allem nicht so tun, als ob sie klüger wären als wir, Sie oder ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe viele Fächer an der Uni studiert. Ethnologie, Kunstgeschichte, Geographie,  Volkskunde, Archäologie. Interessiere mich also für viele Themen und hab nicht selten auch etwas Ahnung davon. Beste Voraussetzungen für schöne Ausstellungserlebnisse. Könnte man denken. Doch meist frage ich mich bei Ausstellungsbesuchen, warum man die Chancen, die das Thema bot, so wenig nutzte, um bei den Besuchern Faszination fürs Thema zu erzeugen. Statt Begeisterung zu erwecken, gibts fast immer die große Wissenschaftsklatsche auf die Nase und am Ende die unendliche Museumsmüdigkeit auf Seiten der Betrachter.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besser machen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinners &amp; Ausstellungsmacher, es ist so einfach gute Ausstellungen und Museen zu machen. Wenn ihr denn nicht zu feige dazu wärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Wünsche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Vergesst all das, was Euch die Professoren beigebracht haben, um ihren Standesdünkel zu pflegen. Wer Ausstellungen machen will, der soll nicht sich, sondern dem Publikum dienen. [So banal das ist, so oft will ich das sagen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.  Es kommt nicht darauf an, wie viele Worte Ihr schreibt oder wie unverständlich sie sind. Es kommt nur darauf an, Fantasien frei zu setzen. Fantasien, die die Welt besser machen. Heute oder morgen. Wenn Euch das nicht gelingt, dann sind Museen überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Es sind niemals die Ausstellungstexte oder -kataloge, die etwas in Gang setzen. Es ist immer die Ausstellungsatmosphäre, die Ihr erzeugt, die zum Nachdenken anregt  oder eben auch nicht. Je mehr Ihr den Empfehlungen Eurer Ausstellungsgestalter folgt, umso mehr werdet Ihr Euer Publikum erreichen und bewegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe Museen und Ausstellungen. Gerade die, die ich besonders blöd fand, gaben mir den Kick, es besser zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ich mag und mochte, haben mein Denken so verändert, dass ich dankbar dafür bin, sie gesehen zu haben. Orte mit Atmosphäre: Das alte (!) Museon Arlaten/Arles; das &lt;a href=&quot;http://www.minden.de/internet/page.php?naviID=7000126&amp;brotID=7000126&amp;site=7000007&amp;typ=2&amp;rubrik=7000015&quot;&gt;Mindener Museum&lt;/a&gt;, bis es didaktisch optimiert/zerstört wurde; neuerdings das &lt;a href=&quot;http://www.watersnoodmuseum.nl/&quot;&gt;Watersnoodsmuseum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach wie gerne würde ich mal ein Museum gestalten, das sich in Hirne einbrennt. Eines, das Gefühle berührt. Gedanken in Gang setzt. Wundervolle Zauberräume schafft, die mehr irritieren als erklären. Eine Ausstellung für Menschen von heute, die viel wissen, doch noch nicht Alles gefunden haben. Eine Ausstellung für Menschen, die suchen. Wonach? Muss ich das vorgeben? Nee, will ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstellungen können so wundererfüllt sein.Wenn sie auf Knöpfchen verzichten. Narrative Traumräume schaffen, die Hirne in Gang setzen und dafür sorgen, die Köpfe der Besucher zum Denken anzuregen, auf Deutungshoheiten verzichten und für frischen Wind sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer will, der kann!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Fortsetzung folgt.]</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Museologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-27T22:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/bonner-museen-im-internet/">
    <title>Bonner Museen im Internet</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/bonner-museen-im-internet/</link>
    <description>Seit dieser Woche tritt die &lt;a href=&quot;http://www.bundeskunsthalle.de/index.html&quot;&gt;Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik (KAH)&lt;/a&gt; mit einer neuen Website im Internet auf. Mit neuen Logo. Warum Kegel, wenn&apos;s auch schräg geht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund warf der &lt;a href=&quot;http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/kultur/Die-Online-Auftritte-sind-sehr-unterschiedlich-article1037849.html&quot;&gt;GA&lt;/a&gt; einen kritischen Blick auf alle Bonner Museum-Websites. Nämlich diese hier:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.antikensammlung.uni-bonn.de    &lt;br /&gt;
www.arithmeum.uni-bonn.de    &lt;br /&gt;
www.august-macke-haus.de    &lt;br /&gt;
www.beethoven-haus-bonn.de    &lt;br /&gt;
www.bundeskunsthalle.de    &lt;br /&gt;
www.deutsches-museum.de/bonn    &lt;br /&gt;
www.frauenmuseum.de    &lt;br /&gt;
www.hdg/bonn.de    &lt;br /&gt;
www.kunstmuseum-bonn.de    &lt;br /&gt;
www.museumkoenig.de    &lt;br /&gt;
www.rlmb.lvr.de    &lt;br /&gt;
www.schumannhaus-bonn.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_kultur/stadtmuseum/index.html?lang=de&quot;&gt;Stadtmuseum Bonn&lt;/a&gt; fehlt in der Liste. Doof, dass es keine eigene Seite hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr: &lt;a href=&quot;http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/kultur/Die-Online-Auftritte-sind-sehr-unterschiedlich-article1037849.html&quot;&gt;Artikel im GA&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Museen in Deutschland</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-27T17:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/wer-geht-schon-ins-museum/">
    <title>Wer geht schon in&apos;s Museum? Eine Doktorandin sammelt Daten</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/wer-geht-schon-ins-museum/</link>
    <description>Um &apos;rauszubekommen, was Museumsfreaks heute in&apos;s Museum zieht, führt &lt;a href=&quot;http://www.xing.com/profile/Deborah_Zarnke&quot;&gt;Derborah Zarnke&lt;/a&gt; eine Umfrage durch. Um daraus eine Dissertation zu zimmern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://wergehtschoninsmuseum.de.tl/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Eine Umfrage zur Produktion einer Dissertation. Mitmachen!&quot; height=&quot;149&quot; alt=&quot;Eine Umfrage zur Produktion einer Dissertation. Mitmachen!&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Wer-geht-schon-ins-Museum.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will der Frage auf die Spur kommen, was Museumsbesucher heute von Museen erwarten und also auch, wie man Museen so gestalten kann, dass sie mehr sind als Kisten, in denen Schätze des Wissens vermodern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann unseren Museen nur Nutzen bringen, wenn auch Sie ein paar Minuten opfern, um ihre Meinungen zur Zukunft der Museen abzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen Sie mit! &lt;a href=&quot;http://www.unipark.de/uc/zarnke_WWU_M__nster/a82e/ospe.php?SES=3875a285ba16da614d4b1b57e87bec67&amp;syid=412081&amp;sid=412082&amp;act=start&quot;&gt;HIER&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Museologie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-25T21:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/rijksmuseum-die-nachtwache-als-flashmob/">
    <title>Rijksmuseum: Die Nachtwache als Flashmob</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/rijksmuseum-die-nachtwache-als-flashmob/</link>
    <description>Um auf seine Neueröffnung aufmerksam zu machen, veranstaltete das &lt;a href=&quot;https://www.rijksmuseum.nl/&quot;&gt;Rijksmuseum&lt;/a&gt; in Amsterdam einen Flashmob. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alarm! Personen, die so aussehen, als ob sie dem 17. Jahrhundert entlaufen wären, stürmen ein Einkaufszentrum in Breda. Die Passanten sind so irritiert, wie auch Sie es erst einmal sein werden. Doch sehen Sie selbst.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/y1ys2UCROU0?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/y1ys2UCROU0?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geht virales Marketing!</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Museen in BeNeLux</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-24T17:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/chilly-gonzales-zur-freude-am-sonntag/">
    <title>Chilly Gonzales: Zur Freude am Sonntag</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/chilly-gonzales-zur-freude-am-sonntag/</link>
    <description>&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/PVyijecE6I4?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/PVyijecE6I4?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cool, oder?</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-20T22:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/zitat-zum-sachensuchen/">
    <title>Zitat zum Sachensuchen</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/zitat-zum-sachensuchen/</link>
    <description>Ein Zitat, dass allen Museologen Freude machen dürfte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die ganze Welt ist voller Sachen, und es ist wirklich nötig, dass jemand sie findet.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Zitate</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-16T18:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joernborchert.twoday.net/stories/paris/">
    <title>Paris mit Kindern? Nur, wenn&apos;s sein muss!</title>
    <link>http://joernborchert.twoday.net/stories/paris/</link>
    <description>Alle Leser dieses Blogs wissen, dass ich Paris liebe. Nirgendwo sonst in Europa kann man so viel auf einmal sehen wie in Paris. Viel Kunst und noch viel mehr Kultur(en).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;263&quot; alt=&quot;Paris-stoffe-IMG_1741&quot; width=&quot;350&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Paris-stoffe-IMG_1741.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Stadtviertenel hat seine Eigenheiten und seine Atmosphäre. Östlich vom Gare du Nord die Inder. Westlich davon die Afrikaner. Am Place d&apos;Italie die Asiaten. Zwischendrin Viertel, deren Erscheinungsbild von Textilhändlern, Auktionshäusern oder anderen Gewerben geprägt ist. Die Vielzahl der gastronomischen Betriebe muss nicht extra erwähnt werden. Tagsüber Gewimmel. Nachts wunderbare Lichtstimmungen. Paris ist eine Stadt, in der man sich niemals langweilen wird. Erwachsene lieben diese Vielfalt der Eindrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie (üb)erleben Kinder Paris?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Versuchskaninchen war unser Sohn. 11 Jahre alt. Aufgewachsen in einem Dorf vor den Toren von Bonn. Ein wacher Kerl, der so ist, wie viele kleine Kerle halt heute so sind, die Fußball mehr mögen als Museen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.cite-sciences.fr/fr/cite-des-sciences/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;In der Cite des Sciences&quot; height=&quot;268&quot; alt=&quot;In der Cite des Sciences&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Tom-Cite.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da meine Frau mehr als acht Jahre in Paris lebte, ich sie dort kennen und lieben lernte, dachten wir, dass es eine gut Idee wäre, unseren Sohn nun mal mit Paris bekannt  zu machen. Mit den Orten, wo wir uns ineinander verliebten und mit den Orten, die Paris ausmachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangen wir mit dem Ergebnis an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Paris-Besuch mit kleinen Jungs seiner Art, und sicher auch mit anderen Kindern, sollte sehr sorgfältig vorbereitet werden. Sehr viel sorgfältiger als wir das getan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Eindrücke, die auf Kinder in einer Stadt wie Paris einprasseln, werden von Erwachsenen sehr unterschätzt. Das fängt damit an, dass Kinder ganz real eine andere Perspektive als Erwachsene haben. In der meist überfüllten Metro sehen Kinder nur die unteren Teile der Rücken vieler Menschen, wo Erwachsene einen Überblick über die Situation haben und in Gesichter sehen. Darüber hinaus verstehen sie kein Wort und können auch nicht verstehen, was sie lesen. Das irritiert sie weiter. Alles ist neu. Alles ist anders. Sorgen Sie also dafür, diese Irritationen zu minimieren. Etwa, indem sie statt der Metro eher mit Bussen fahren und in Bars einkehren, die jenseits der touristischen Flugschneisen liegen. Ein Sandwich an der Seine oder im Jardin du Luxembourg ist allemal besser als ein Hamburger in den Galeries du Louvre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Das muss auch mal sein!&quot; height=&quot;348&quot; alt=&quot;Das muss auch mal sein!&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Paris-auf-einer-Bank.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tipp 1: Lassen Sie keine Gelegenheit aus, für Entspannung zu sorgen! Entwickeln sie einen Blick für ruhige Orte.&lt;/b&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen uns ziemlich gut in Paris aus und dachten also, dass wir ihm schon genug zeigen könnten, was ihn potentiell begeistern könnte und im Falle des Falles auch gut improvisieren könnten. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass einige seiner Kumpels da schon waren und solche Städtereisen gut für&apos;s Image sind, konnten wir davon ausgehen, dass er bestens motiviert war, die Mühen der großen Stadt auf sich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Eindrücken gehören zu den Mühen in einer großen Stadt die langen Wege. Man latscht sich halt die Füße platt. Ob auf dem Weg zu Museen oder anderen Sehenswürdigkeiten, man läuft den ganzen Tag. Ich glaube kaum, dass es jemals einen Paris-Besucher gab, der am Abend nicht um schmerzende Füße oder Beine klagte. Erwachsene können sich das erklären. Kinder sind davon erst einmal negativ überrascht. &lt;br /&gt;
Einen Tag, nicht mal an dem anstrengendsten, lief bei uns auf dem iPhone eine App mit. Am Ende des Tages hatten wir auf Straßen und in Museen knapp 16 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht in etwa der Strecke von Bonn nach Meckenheim. Ein Vielfaches von dem, was wir gewohnt sind. Vergessen Sie dabei nicht, dass ein Kind seine Beine fast doppelt so oft bewegen muss wie ein Erwachsener, um die gleiche Strecke zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tipp 2: Wenden Sie alle Tricks an, ihr Kind davon zu überzeugen, dass die uncoolen Wanderschuhe viel besser geeignet sind, Fußschmerzen zu reduzieren, als die coolen &quot;All-Stars&quot;.&lt;/b&gt; machen Sie ihren Kindern klar, dass auch die, die in Paris wohnen, über die langen Wege klagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun aber zu dem wichtigen Punkt: &lt;b&gt;Was kann ich mit Kindern in Paris anschauen?&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es hunderte Webseiten und tausende Einträge in entsprechenden Foren, selbst wenn man das Disneyland unberücksichtigt lässt. Ich habe bislang keine Website zum Thema gefunden, die ich besonders empfehlen möchte. Alle ignorieren, was Kinder leisten können und wollen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tipp 3: Googeln sie erst gar nicht nach &quot;Paris mit Kindern&quot;.&lt;/b&gt; Kostet viel Zeit und bringt gar nichts, um ihren Familienaufenthalt in Paris angenehm werden zu lassen. Sie müssen ihren eigenen Weg finden. Sorry.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar! Eltern, die Kinder haben, die nichts schöner finden, als Museen zu besuchen, haben in Paris das Paradies gefunden. Da gibt es so viele Museen, die etwas für Kinder anbieten, das museumsbegeisterte Eltern sich vor Freude eigentlich überschlagen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Hauptflugschneise....&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Hauptflugschneise....&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Louvre2.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Sohn gehört, wie wohl die meisten Kinder seines Alters, nicht in diese Kategorie. Er steht Museen eher skeptisch gegenüber. Wenn die Atmo stimmt, es gute Computerspiele oder eindrucksstarke Räume dort gibt, findet er sie auch gut. Doch die meisten Museen findet er reichlich überflüssig, weil sie nichts mit seinem Leben und seinen Interessen zu tun haben. Weil ich ebenfalls Probleme mit Museen habe, die lebensfern sind oder nur dazu dienen, die Plattform dafür abzugeben, kultürlich zu erscheinen und soziale Schranken aufzubauen, kann ich ihn gut verstehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dooferweise ist in Frankreich offensichtlich angeordnet worden, dass alle Museumstexte der nationalen Museen nur in Französisch, Englisch und Spanisch verfasst sein dürfen. Das macht Museumsbesuche mit deutschen Kindern nicht einfach. Die Eltern müssen dauernd übersetzen, wenn sie wollen, dass ihre Kinder etwas verstehen. Es dauert meist nicht lange, und die Kinder sind ebenso entnervt wie ihre Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schreibe das übrigens aus der Perspektive eines ICOM-Mitglieds, der in alle öffentlichen Museen kommt, ohne stundenlang in Schlangen vor dem Eingang anstehen zu müssen. Wir laufen quasi direkt ins Museum. Wer die ICOM-Card nicht hat, muss sich sehr genau überlegen, in welcher Schlange vor welchem Museum er seine Kinder quälen will, damit sie etwas sehen können, was sie meist nicht oder nur kaum interessiert.  Bevor man den Louvre oder den Gare d&apos;Orsay besucht, sollte man mit Kindern eher die Cité des Sciences, das Naturkundemuseum oder das Musée des Art et Métiers besuchen. Sicher auch die Rolltreppen des Centre Pompidou. Nur die!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;275&quot; alt=&quot;Pompidou&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Pompidou.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tipp 4: Je weniger Museen ihre Kinder besuchen müssen, umso mehr werden ihre Kinder Paris lieben lernen.&lt;/b&gt; Mit Jugendlichen wird das nicht viel anders sein. Bleiben Sie entspannt. Mit 17/18 Jahren, wenn Sie nicht dabei sind, werden ihre Kinder Paris lieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon angedeutet: Paris ist eine Stadt, die alle paar hundert Meter Überraschungen bereit hält, die Kindern Gedanken in den Kopf setzen, die sie bisher noch nicht hatten. Wer Paris mit Kindern besuchen will, der sollte sich auf das konzentrieren, was Kinder interessiert. Das Leben! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können sie mal darüber nachdenken, warum es in manchen Straßen rund um die Metro-Station &quot;Château-Rouge&quot; Frisöre gibt, die auf Haare von Menschen afrikanischer Herkunft spezialiert sind. In der Passage Brady können sie mal einen kleinen Ausflug nach Indien unternehmen. Ein asiatischer Supermarkt in der Nähe des Place d&apos;Italie ist auch eine Reise wert. Da riecht und sieht man was, was man bisher noch nie roch oder sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sogar Sacre Coeur kann gut sein. Vorausgesetzt man spart sich seine Kräfte und benutzt die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Funiculaire_de_Montmartre&quot;&gt;Funiculaire&lt;/a&gt; und hat das Glück den Fußballkünstler &lt;a href=&quot;http://www.iya.fr/en/iya_traore.php&quot;&gt;Iya Traore&lt;/a&gt; dort anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/vvjdg2R7cR8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/vvjdg2R7cR8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, die Aussicht ist bei klarem Wetter auch schön. Die Kirche selbst wird Kindern allerdings keine Freude machen. Erwachsenen auch nicht. Rund um die Metrostationen der Umgebung sind die Pickpockets besonders aktiv. Ebenso die Hütchenspieler-Banden.  Jungs, die Freude an Detektivspielen haben, bekommen da also viel geboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Werbung, die ich nicht vergessen werde. &quot; height=&quot;179&quot; alt=&quot;Werbung, die ich nicht vergessen werde. &quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/DuLuc.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens auf Platz 2 der persönlichen Hitliste unseres Sohnes landete das Shoppen. Nee, damit war nicht nur Abercrombie&amp; Fitch gemeint, sondern alle Geschäfte überhaupt. Und tatsächlich gibt es ja auch unzählige Geschäfte in Paris, die spannender als die sind, die wir in Deutschland haben. Auch die &quot;Arabs&quot; gehörten wegen ihrer ungewöhnlichen Öffnungszeiten und ihres Ambientes zu den Shops, die seine Neugier weckten. Ich ärgere mich, dass wir ihm keinen der faszinierenden, bunten und sinnesfrohen  Wochenmärkte gezeigt haben. Tun wenigstens Sie das, wenn Sie ihren Kindern das Pariser Leben nahe bringen wollen. [Special-Tipp für Väter nahe an einem Markt: &lt;a href=&quot;http://joernborchert.twoday.net/stories/parisbesucher-aufgepasst-le-baron-rouge/&quot;&gt;Le Baron Rouge&lt;/a&gt;.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platz 3 nahmen dann die Rinnsteine bzw. die Praktiken der Straßenreinigung in Paris ein. Er fand es höchst interessant, dass man in Paris, von Zeit zu Zeit, Wasser durch die Rinnsteine laufen lässt, um sie zu reinigen. Auch die hübschen grünen Plastik-Besen, die Reisig-Besen nachempfunden sind,  gefielen ihm. Ebenso die Fahrzeuge, die Wasser verspritzten, um die Straßen zu reinigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tipp 5: Vergessen Sie mal das, was  Ihnen als &quot;Must&quot; in Paris erscheint und suchen sie mit Ihren Kindern jenseits der Sehenswürdigkeiten nach all dem, was für sie ungewöhnlich ist. &lt;/b&gt;Da gibt es so viel zu entdecken. Viel mehr, als Sie sich jetzt vorstellen können. Lassen Sie sich von ihren Kindern überraschen und gewinnen Sie einen neuen Blick auf Paris! Einen jenseits der Sehenswürdigkeiten. Die sind viel langweiliger als das echte Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich Ihnen schon Platz 2 und 3 der Hitliste unseres Sohnes genannt habe, erraten Sie Platz 1 ohne Mühe. Klaro! Der Eiffelturm. &lt;br /&gt;
Bevor Sie hier auf meiner Seite gelandet sind, haben sie sicher schon herausgefunden, dass man dafür Tickets online buchen kann. Tun Sie das!!! Allerdings klappt das nur, drei bis vier Monate im Voraus. Wenn sie zu denen gehören, die in kleineren Zeiträumen planen, dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als auf das nächtliche Paris zu schauen. So ab etwa 21 Uhr sind die Wartezeiten für die Fahrstühle noch erträglich. Wer das Schlange stehen verkürzen will, der muss Treppen steigen. Der eine steigt, der andere wartet. Am Ende sind sie zur gleichen Zeit auf der zweiten Etage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Diesen Blick wird er wahrscheinlich nie vergessen,&quot; height=&quot;320&quot; alt=&quot;Diesen Blick wird er wahrscheinlich nie vergessen,&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Pris-tom-eiffel-IMG_1545.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal! Paris ohne Eiffelturm ist wie Spaghetti-Eis ohne Erdbeersauce. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tipp 6: Sie machen den Besuch des Eiffelturms wesentlich spannender, wenn Sie nicht direkt zur Station  &quot;Champ de Mars / Tour Eiffel&quot; fahren. Wählen Sie stattdessen die Metro-Station  &quot;Trocadéro&quot;.&lt;/b&gt; Dort bekommen Sie einen Blick auf den Turm, den Sie nie vergessen werden. Kleine fliegende &quot;Untertassen&quot; oder mechanische Vögel  werden ihren Kindern sehr viel Freude machen. Alles Nepp! Aber Nepp, der Freude macht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Paris-tom-eiffel-IMG_1512&quot; width=&quot;248&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/joernborchert/images/Paris-tom-eiffel-IMG_1512.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren im März 2013 in Paris. Im Nachhinein ist uns klar geworden, dass man mit Kindern nur in der wirklich warmen Jahreszeit Paris besuchen  sollte. Einfach deshalb, weil man sich dann in den zahlreichen Parks oder an der Seine niederlassen kann, um sich zu entspannen. Schön auch, die kleinen Segelschiffchen im Jardin du Luxembourg oder in den Tuileries auf&apos;s Wasser setzen zu können oder sie einfach nur zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer: Machen Sie sich nichts vor! Wenn sie mit ihrer Familie nach Paris fahren, dann sind sie den ganzen Tag unterwegs. Es sei denn, sie haben ein Hotel mitten im Zentrum gebucht. Da hilft es sehr, sich mal auf eine Wiese legen zu können oder auf eine Parkbank zu setzen. Um die Seelen baumeln zu lassen oder aus entspannter Warte dem Metropolen-Leben zuzusehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tipp 7: Nur mit Kindern nach Paris fahren, wenn&apos;s warm ist! &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss ein Bitte: Wenn Sie nach Paris fahren wollen, um sich eine Freude zu machen, dann tun sie das! &lt;br /&gt;
Wenn Sie denken, dass Sie auch ihren Kindern damit eine Freude machen könnten, dann würde ich vorschlagen, einen Aufenthalt zu planen, der nicht länger als drei Tage dauert. Drei Tage mit Kindern in Paris reichen völlig, um den Eiffelturm zu erklimmen, die Pariser Atmosphäre einzufangen, ein bißchen zu shoppen und alles zu sehen, was die Pariser Straßenreinigung auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tipp 8: Chocomel &amp; Orangina. Vor allem aber alles ausprobieren, was die Bäckereien so anbieten.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An ein Croissant aux Amandes denkend, habe ich glatt vergessen, was ich noch schreiben wollte, um sie davon abzubringen, mit Kindern Paris besuchen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;-)</description>
    <dc:creator>Joern Borchert</dc:creator>
    <dc:subject>Kultur für Kids</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Joern Borchert</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-15T21:37:00Z</dc:date>
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