Museen in BeNeLux

Freitag, 30. September 2011

Ahoi! - Das Scheepvaartmuseum in Amsterdam hat das Dock verlassen

Ab diesem Wochenende können Sie das Scheepvaartmuseum in Amsterdam wieder besuchen.

Um das bekannt zu machen, weist das Museum darauf hin, dass es Facebook ohne Niederländer niemals gegeben hätte.



Ich freu' mich auf die nächste Reise nach Amsterdam!

[Weitere Links folgen noch.]

Montag, 5. September 2011

Space Expo - Wo die Zukunft alt aussieht

Mein diesjähriger Trip in die niederländische Ausstellungslandschaft führte mich auch in die vor zwanzig Jahren eröffnete Ausstellungshalle "Space Expo" der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Nordwijk.

"Space Expo ist nicht nur die erste ständige Raumfahrtausstellung Europas, sondern auch das Besucherzentrum von ESA in den Niederlanden, der größten technischen Niederlassung der Europäischen Weltraumorganisation.

- Schauen Sie mal bei den ersten Menschen auf dem Mond vorbei.
- Erleben Sie ‘live’ den simulierten Start einer Ariane-Rakete.
- Entdecken Sie die Welt der Satelliten mit den Testmodellen der Europäischen Raumfahrtprojekte.
- Erfahren Sie alles über Astronauten und beobachten Sie ihren Arbeitsalltag im Weltraum."
[Zitiert von der Homepage des Ausstellungszentrums.]

Ich war gespannt darauf, was mir dort über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Raumfahrt gezeigt werden würde. Der Eintrittspreis von 9,50 Euro deutete auf ein Ausstellungserlebnis der Extraklasse hin. Schließlich stellt die Ausstellung eine Werbeveranstaltung für die ESA dar und wenn man dann noch knapp zehn Euro drauflegen soll, dann ist die Erwartungshaltung groß.

Die Dame am Empfang war sehr freundlich und entgegenkommend. Dass alle Ausstellungstexte auch auf Deutsch angeboten werden, gehört ebenfalls zu den sympathischen Facetten dieses Ausstellungshauses.

space-expo-nordwijk

Die Ausstellung beginnt mit einem Tunnel, in dem beeindruckende Fotos aus dem All gezeigt werden.
Anschließend, in der eigentlichen Ausstellung, gibt es zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten, hübsche Inszenierungen, ein paar Exponate, die ihren eigenen Reiz haben, viele Fotos und Texte, die gerade die richtige Länge haben.

history

Zum Zeitpunkt seiner Eröffnung, 1990 (?), war diese Ausstellung, im Hinblick auf die Ausstellungsgestaltung und die eingesetzten Medien, ohne Zweifel eine der modernsten in Europa.

Doch nun schreiben wir das Jahr 2011. Der Weltraum ist noch immer der gleiche. Doch die Interessen der Wissenschaft haben sich verändert, die in der Ausstellung gezeigten Bilder aus dem All faszinieren kaum noch, weil sie inzwischen jeder kennt und alle Besucher dürften sich inhaltlich enttäuscht von Nachrichten fühlen, die sie schon vor mehr als zehn Jahren in der Zeitung gelesen haben. Wie enttäuschend nicht funktionierende PC-Stationen und andere nicht funktionierende Interaktionsangebote sind, kann sich jeder Besucher und jeder Ausstellungsgestalter selbst ausmalen.

Astronaut Kuipers
André Kuipers sein Astronauten-Anzug
[Als Beitrag zur Figurinen-Sammlung von Nina Gorgus.]

Die Space Expo ist in die Jahre gekommen. Insofern ist sie ein Ausstellungsort, dessen Besuch ich all denjenigen dringend ans Herz legen möchte, die heute interaktive Ausstellungen ausschreiben oder anbieten: Kommunalbeamte und Tourismusexperten auf der einen Seite, Ausstellungsgestalter und Erlebnisdesigner auf der anderen Seite.

Je mehr Technik zum Einsatz kommt, je mehr sie dem aktuellen Zeitgeschmack entsprechen, um so kurzlebiger sind Ausstellungen. Das können sie in Nordwijk eindrucksvoll lernen, wenn Sie es nicht sowieso schon wussten.
Ein guter Ort, um über die Vergänglichkeit oder - besser noch - die Nachhaltigkeit von Ausstellungen nachzudenken!

Mehr:
Homepage der Space Expo

Kontrast: Teylers Museum (seit 1784) und mein Senf dazu.

Donnerstag, 1. September 2011

Brückner in den Niederlanden: Das Scheepvaartmuseum

Auch da wird er gut sein. Hoffe ich.

Wenn ein Museum, das was auf sich hält, im deutschen Sprachraum (wieder-)eröffnet wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es vom Atelier Brückner gestaltet wurde.

Dass der Brückner in Brüssel aktiv ist, wussten wir ja schon. Dass er nun auch dem Scheepvaartmuseum in Amsterdam neues Leben einhaucht, hat mich überrascht. Gleichzeitig aber auch sehr gefreut. Ein deutscher Gestalter in einem der renomiertesten Museen von Amsterdam? Wer hätte sich das noch vor 10 Jahren vorstellen können?

Geil! Europa ist möglich. Und die Königin ist auch dabei. Was will man mehr?

Ich freue mich auf den nächsten Besuch in Amsterdam. Nach dem 2. Oktober...

Links:
Scheepvaartmuseum
http://www.atelier-brueckner.de/

Dienstag, 23. August 2011

Kasteel Amerongen/NL: Da lebt Geschichte

Vor ein paar Wochen habe ich hier schon darauf hingewiesen, dass es sich lohnen könnte, das Kasteel Amerongen zu besuchen. Gerade einmal fünf Kilometer neben der Autobahn zwischen Utrecht und Arnheim gelegen, bot es sich also an, auf der Heimreise aus dem Urlaub hier einen Zwischenstop einzulegen.

Noch ist das Kasteel nicht gut ausgeschildert. Das ärgert aber nur kurz, weil man so die Gelegenheit bekommt, auch den Ort mit seinen malerisch-hübschen Straßen und Gässchen kennenlernen zu dürfen.
Bereits die Schilder und Tafeln am Zaun deuten darauf hin, dass wir es hier mit einem ambitionierten Projekt zu tun haben.

Amerongen-entree

Auf den ersten Blick entspricht das Kasteel nicht den Vorstellungen, die unadelige Deutsche von adeligen Landsitzen haben mögen. Es ist groß, wirkt aber eher schlicht. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob wirklich alle Kunsthistoriker diesen Bau zeitlich sofort richtig einordnen könnten. Sieht so ein Bau der Renaissance aus?

Understatement in the Netherlands?

Aber deshalb waren wir nicht da. Uns interessierte vor allem sein Innenleben und das, was Saskia Boddeke und Peter Greenaway daraus gemacht haben. Also los!
Der Besucherrundgang beginnt entgegen aller Gewohnheit im Untergeschoss des Schlosses.

Da, wo Wäsche gewaschen, Essen gekocht und all das vorbereitet wird, was denen da oben ein freudvolles oder repräsentatives Leben beschert. Sofort wird man von beeindruckenden filmischen Sequenzen empfangen und eingestimmt. Und wenige Meter weiter hat jeder Besucher begriffen, dass dieses Schloss anders ist als alle anderen, die er bisher gesehen hat.

Während die Puristen unter den Historikern aller Couleur jetzt schon Bauchschmerzen bekommen, setzt bei den akademisch weniger vorbelasteten Besuchern wahrscheinlich schon hier die Erkenntnis ein, dass dieser Schlossbesuch mehr bieten wird, als ausgelatschte Treppenstufen, Portraits unbekannter Adeliger, alte Möbel, eine verräucherte Küche und - als Höhepunkt des Rundgangs - ein Himmelbett. Ja, das alles gibt es auch in Amerongen zu sehen. Und noch viel mehr in 3D.

Amerongen-nashorn

Die natürlich auch.

amerongen-schmetterlinge-IMG_7648

Doch das Besondere ist, das es im Kasteel Amerongen auch das alltägliche Leben zu sehen gibt. Das derjenigen, die dort residierten, sich als Gäste aufhielten, wohnten, arbeiteten, liebten, litten, intregierten und alle auf ihre eigene Weise an der Geschichtsschreibung mitwirkten.



Boddeke und Greenaway ist es gelungen, mit großartigen filmischen Sequenzen, mit emotional berührenden Bildern und Geschichten diesem Haus Leben einzuhauchen. Ein Leben, das es möglich macht, wieder Freude an Geschichte zu empfinden, Lust zu bekommen, mehr wissen zu wollen und sich zu fragen, warum eigentlich alle anderen Burgen und Schlösser immer so langweilig sind. Es geht doch auch anders, wie man hier sehen und erleben kann.

amerongen-frau-IMG_7702

Der anschließende Gang durch den Park und die Gärten steigert das Erlebnis noch. Ein beeindruckender Laubengang, Mispelbüsche, schöne Rosen und Bilderbuchausblicke ...

Amerongen-Laubengang

Mespilus-germanica

Prädikat: Höchst empfehlenswert!

Trauriger Nachtrag: Leider werden alle Filmdialoge lediglich in Niederländisch angeboten. Das ist dumm, weil davon auszugehen ist, dass sicher auch viele deutsche Besucher angelockt werden könnten. Denn schließlich ist Haus Doorn, der Wohnsitz des letzten Deutschen Kaisers, nur wenige Kilometer entfernt.

Homepage: Kasteel Amerongen

Mittwoch, 6. Juli 2011

Der 21. Juni 1680 auf Schloss Amerongen

Wie dieser Tag im Kasteel Amerongen abgelaufen sein mag, versucht Peter Greenaway gewohnt eindrucksvoll zu visualisieren. Unterstützt von Saskia Boddeke.



Ich denke, da sollte man mal vorbeifahren. Von Düsseldorf sind es etwa 160 Kilometer.

Ich mag ja sowas... Allein schon deshalb, weil man solche Inszenierungen nur selten präsentiert bekommt.

Mehr:
Homepage Kasteel Amerongen

NOTV mit vielen Bildern (Ansehen empfohlen!)

[Dank an Wolf Thomas via Archivalia]

Donnerstag, 18. November 2010

Ein Blick über die Grenze

Das Nationaal Historisch Museum/NL hat eine neue Website an den Start gebracht und macht sie u.a. auch via youtube bekannt:



"Our website is more than a website." Warum ? Antwort hier.

Auch wenn ich nicht alles verstehe, ich begreife, dass da etwas abgeht, was in bundesdeutschen Museen noch unrealisierbar scheint. Werfen Sie mal einen Blick dahin! Vielleicht regt es Sie an, mehr zu wollen.

Donnerstag, 2. September 2010

Idealfamilie Terschelling (um 1900)

?: Der Mann hat Gesichtszüge, die Frau und Kind nicht haben.

Liebe Nina, da es mir nicht gelang, eine Postkarte von Terschelling an Dich zu schicken, schicke ich Dir hier gleich drei Figurinen aus dem Behouden Huys in West-Terschelling, die sicher gut in Deine Sammlung passen.

Auch wenn ich Figurinen nicht besonders mag, es gibt Museen, wo ich sie vermissen würde...

Donnerstag, 4. März 2010

Teylers Museum Blog

Sogar das älteste Museum der Niederlande, das Teylers Museum in Haarlem, bloggt.

Hier klicken!

Nicht nur Texte, sondern auch Bilder und Videos.
Überhaupt scheint das Museum höchst besuchenswert zu sein. Nicht zuletzt deshalb, weil es noch die Museumsluft des 19. Jahrhunderts schnuppern lässt.

HIER geht es zum Blog.

Samstag, 27. Februar 2010

Panorama Mesdag - das Highlight von Den Haag

Bestimmt haben Sie bemerkt, dass ich mit meiner Familie ein paar Tage in den Niederlanden weilte. Da es Winter ist, schien uns Den Haag ein guter Standort zu sein. Dort und in der näheren Umgebung gibt es außer dem Meer viel zu sehen.

Weil mein wichtigster Berater in Kinderfragen - Tom (8 Jahre) - dabei war, konzentrierten sich die Museumsbesuche auf die Häuser, von denen ich vermutete, dass sie ihm Freude bereiten könnten. Also Museen für kleine Jungs. Museen, wo man was machen kann. Museen mit Interaktionsangeboten, wie zum Beispiel denen des Museum voor Communicatie in Den Haag oder das bereits in diesem Blog beschriebene Maritiem Museum in Rotterdam.

pnorama-entree

Eine Woche nach der Rückkehr von unserer kleinen Exkursion - heute - interviewte ich ihn zu der Frage, was ihm am meisten in den Niederlanden gefallen hätte. Klar, als erstes wurden die Pfannkuchen genannt, die es in fast allen Restaurants der Niederlande gibt.

Zur Frage der kulturellen Highlights dachte er nicht lange nach. Wie aus der Pistole geschossen kam die Antwort: "Das Museum mit dem großen Bild, was um uns herum war." Er meinte das Panorama Mesdag in Den Haag.

Click it!

Wenn Sie diese Antwort nicht überrascht, mich hat sie sehr überrascht. Denn das Panorama Mesdag war die Sehenswürdigkeit von denen, die wir besucht haben, die die wenigsten Interaktionen - nämlich keine - bereit hielt und sich auch sonst um Kinder 'nen Deubel scherte. Und dennoch landete sie bei Tom ohne lange Umschweife auf Platz 1 seiner persönlichen Hitliste. Alles, was Papa ihm sonst noch vorführte, konnte das Panorama Mesdag nicht toppen. Nicht einmal die Buffel in Rotterdam.

Dazu passt die während des Ausflugs von im geäußerte Bemerkung, dass Computerspiele und "Sachen, wo man was tun kann" zwar Spaß machen, dass er aber endlich wieder mal Lust hätte, mal wieder einfach nur was zu sehen. Gemeint waren wohl reale Objekte mit Geschichte in faszinierender 3D-Umgebung ohne Interaktion oder Screen.

Ich empfinde seine Äußerungen geradezu als die rechte Faust Walter Benjamins auf den Solarplexus derjenigen, die uns vorgaukeln wollen, dass ein Museum ohne Interaktionen keinen Erfolg mehr haben kann.

Ein Panorama des 19. Jahrhunderts begeistert einen kleinen Jungen, der im 21. Jahrhundert geboren wurde, sehr viel mehr als all die Museen, die auf Kinder abzielen, indem sie alles tun, um ihre Inhalte interaktiv und multimedial aufzubereiten. Das sollte doch sehr zu denken geben. Oder etwa nicht?

Es sind nicht die Interaktionen und Screens, die Begeisterung bei den Besuchern jedweden Alters für die Inhalte entfachen. Es ist die Atmosphäre, der Raum der die Besucher umfängt, die Stimmung, die begeistert - oder auch enttäuscht. Einige gute Museumsdesigner haben dafür den Begriff "Narrative environments" erfunden.

Das Panorama Mesdag enttäuscht nicht! Es ist einfach nur gut. Saugut, um es präzise auszudrücken.

Weil es authentisch ist. Das merkt man schon, wenn man acht Jahre alt ist. In diesem Alter vielleicht sogar besonders gut. Allein deshalb, weil man noch nie eine Zeitung, vor allem aber keine Feuilletons gelesen hat, die einem vorgeben wollen, was gut ist und was nicht.

Freitag, 19. Februar 2010

Das Maritiem Museum in Rotterdam - ein Museum für Familien

"Das Maritiem Museum Rotterdam gehört zu den besten maritimen Museen in der Welt und präsentiert außer sensationellen Ausstellungen auch ein stark besuchtes Debatten- und Veranstaltungsprogramm für ein breites Publikum. Neben dem Museum hat das stolze Museumschiff 'Buffel' seinen Liegeplatz."

Mit diesen Worten preist es sich auf seiner Homepage deutschsprachigen Besuchern an. Mal abgesehen davon, dass der obige Text nicht sonderlich gut adaptiert wurde, scheint mir die superlative Beschreibung etwas übertrieben. Immerhin ist der Hafen Rotterdams der größte Europas und so darf man von diesem Museum schon etwas Besonderes erwarten.

Container vor'm Museum

Zur Einstimmung, die letztendlich auch das Highlight des Museums ist, gibt es unter der Überschrift "Main Port Live" ein Modell des Hafens in der Dimension von etwa 30 x 4 Metern. Illuminiert und sehr instruktiv. Pas mal. Unterlegt, im wahrsten Sinne des Wortes, ist die historische Dimension. Mit diesem Modell kann man sich durchaus, auch bei mittelmäßigem Interesse, etwa eine halbe Stunde befassen. Freudvoll, wenn es gelingt, die Videos zu ignorieren, die die Geschichte des Hafens visuell und akustisch vermitteln sollen.

hafen-rotterdam-DSCF9428


Es folgt im Rundgang eine Ausstellung zur Geschichte der Seefahrt. Selbstverständlich steht dabei die Geschichte der niederländischen Seefahrt im Mittelpunkt. Ganz nett, einige tolle Objekte, die aber suboptimal in Szene gesetzt werden. Ok, vielleicht sehen das niederländische Besucher anders.

Darauf folgt die momentane Sonderausstellung "Glamour auf dem Wasser". Auf ca. 100 qm können wir sehen, welchen Anteil niederländische Schiffsausstatter daran hatten, die Titanic, ein Schiff des Königshauses und andere Schiffe reicher Leute auszustatten. Das ist gut gedacht, aber nicht wirklich faszinierend aufbereitet.

rotterdam-luxus-DSCF9440

Sehr viel liebevoller ist die Ausstellung "Beesten aan boord zetten de wereld op z'n kop" gestaltet.
Made by Tinkers imagineers and André Postma (no homepage).

Schiffahrtsmuseum-Rotterdam-_-Tiere-an-Bord

Dieser Ausstellungsbereich macht wirklich Freude. Vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Ah ja, es gibt auch einen Kinderbereich. Einen Bereich, der für die Kinder bis 10 Jahre konzipiert sein soll. Das Reich von Professor Plons. Mein Sohn ist 8 Jahre alt. Ihm war der Bereich zu "babyhaft". Wir haben ihn ihn trotzdem besucht ---- und uns darüber gewundert, dass hier vermittelt wurde, dass die Tomaten unsere Supermärkte nicht aus den Niederlanden stammen. Wie auch immer, das Museum tut viel für Kinder und ist allein schon deshalb empfehlenswert.

Trotzdem: Meinem Empfinden nach kann dieses Museum nicht die Faszination vermitteln, die vom größten Hafen Europas zu vermitteln wäre. Statt der Weite, die das Thema des Museums vorgibt, vermittelt die Architektur eher Enge. Eine Enge, die auch ausstellungsdramaturgisch nicht aufgefangen wird.

Sonntags gibt es besondere Angebote für Kinder.

Eher beiläufig wurden wir an der Kasse darauf hingewiesen, dass wir auch das Schiff "Buffel" im naheliegenden Hafen besichtigen können. Dabei ist dieses Schiff der Höhepunkt des Museumsbesuchs. Denn dort kann man erahnen, was das Leben an Bord eines Schiffes der Marine mit sich brachte.

Martitiem-Museum

Dort wird die See, das Leben und die Hierarchie an Bord den Landratten nahe gebracht. Auch mittels Figurinen*, die ich im Museum sonst ja nicht besonders mag. Die hier aber durchaus Sinn machen.

Haengematte

Hier fehlen mir die Töne.

Der Kapitän

Visuell, interaktiv und (unbeabsichtigt) olfaktorisch.
rotterdam-interaktiv-DSCF9488

Die "Buffel" ist wirklich toll und allen Eltern zu empfehlen, die ihren Kindern mal ein ein außergewöhnliches Erlebnis bescheren wollen. Ein Erlebnis, das sie nicht vergessen werden.

Fazit: Ein durchaus besuchenswertes Museum. Auch wenn es schon ein wenig in die Jahre gekommen ist. Wer es mit Kindern besucht, der sollte das Museum rasch durcheilen, um genügend Zeit für die "Buffel" zu haben. Die bringt's! Ihnen Freude und ihren Kindern Erkenntnisse, die lange im Gedächtnis haften bleiben werden. GARANTIERT!

* Wer mehr Figurinen aus anderen Museen sehen will. der sollte mal bei Frau Gorgus vorbeischauen.

Futterkiste

xml version of this page
Follow Me on Pinterest
Folge KulturWelt auf Twitter

Dieses Blog durchsuchen

 

Kontakt

QR Code

Kommentare

;-)
;-)
Joern Borchert - 2012-05-02 22:40
Es ist heute der erste...
Da kann man Heinrich Heine zum Glück auch viel...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-05-01 11:06
Pardon, Herr Eschershausen
es hat etwas gebraucht, bis ich begriffen habe, dass...
Joern Borchert - 2012-03-15 03:43
Zitronenfalter
Und da man mit Schutzhandschuhen schlecht schreiben...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-03-13 14:27

Links in separatem Fenster

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Status

Online seit 2451 Tagen

Zufallsbild

Zum Aussterben verdammt!

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Zählwerk

Besuche werden mit StatCounter gezählt.

Rechtliches


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

Impressum

Jörn Borchert
museologie [at] gmx [punkt]de

Jörn Borchert ist der Verantwortliche und Betreiber dieser Website sowie inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV.
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Haftungsausschluss