Kunst(museen)

Freitag, 11. Mai 2012

Whats my line? Salvador Dali

Ein Beitrag zur Entzauberung eines großen Künstlers.



Oder doch nicht?

Wie auch immer: In mein Bild von Dali passt das nicht. In Ihres?

[Dank an Peter Türk bei Facebook]

Samstag, 1. Oktober 2011

An die Bibliothekarinnen unter uns

Die Bibliotheksnutzer sind fürchterliche Wesen. Ist doch klar.
Aber keine Angst! Die wollen nur spielen:



via Lezard.mecanique (Merci!)

Donnerstag, 23. Juni 2011

Kunst, die mir gefällt: Evelien Lohbeck

Lohbecks Notebook, das viel mehr kann als Ihres:





Eveliens Webauftritt ist auch vorbildhaft: der hier.

Und den niederländischen Humor mag ich sowieso:




Was für eine tolle Künstlerin! Warum bin ich erst heute auf sie aufmerksam geworden? Sie macht mir klar, warum ich mich mal für Kunst begeistert habe ... - und dann und wann - selbst heute noch.

Freitag, 6. Mai 2011

Interessantes Ausstellungsformat: BYOB

BYOB ist dieses mal nicht die Abkürzung für "bring your own bottles", sondern das Signum eines Kunstprojektes, das Angelo Plessas auf den Weg gebracht hat.

Beamerkunst in Bonn

BYOB bedeutet hier "Bring Your OWN Beamer". Nee, nicht die Besucher sollen mit 'nem Beamer kommen, sondern die ausstellenden Künstler.

Welche?
Mark Aerial Waller
Andreas Angelidakis
Kristina Buch
Tobias Daemgen
Gia Edzgveradze
Carolin Eidner
Spiros Hadjidjanos
Harald Hoppe
Mischa Kuball
Sylbee Kim
Jon Moscow
Martina Mrongovius
Nicolas Pelzer
Angelo Plessas
Liv Schwenk
Wei Shao
Sabine Voltz

Wohin? In's Kunsthistorische Institut der Universität Bonn

Wann? Am 19. Mai, 18:00 - 21:30h. Dann und nur dann. Wer da keine Zeit hat, der hat Pech gehabt.

Sie wollen noch mehr wissen?

Hier die BYOB-Projektseite .
Hier die Seite von Angelo Plessas und
Hier die Facebook-Seite der Ausstellungsgruppe des KHI-Bonn.

Sie wissen ja, dass ich zeitlich befristete Aktionen liebe. Wie zum Beispiel diese hier. Also nichts wie hin!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Steffen Cyrus: Die hohen Hallen der Kunst und ihre Örtchen

Kunst auf'm Klo

Unter diesem Titel realisierte Steffen Cyrus im letzten Jahr in den gewöhnlichen Orten von zehn Museen für zeitgenössische Kunst sein Kunstprojekt.

"Cyrus möchte den Besucher überraschen und irritieren. Denn die Leerstelle im Museum, die er nutzt, der Vorraum einer Toilette, spiegelt nicht unbedingt den Ort einer Kunstbetrachtung bzw. eines Kunstgenusses wider. Steffen Cyrus erweitert den Museumsraum."

Projektbeschreibung von seiner Website:

"Cyrus bietet dem findigen Besucher an, die Malerei auf Leinwand mit nach Hause zu nehmen; sofern das Museum die Schenkung nicht bereits angenommen hat."

Aufgabe des neuen Besitzers:

Ein Foto vom "Cyrus" in der neuen Umgebung an mail@steffencyrus.de


Und da sag noch einer, von Werbefirmen könne man nichts lernen...

Heute wurde übrigens eine Ausstellung zu diesem Projekt in der Jenaer Galerie pack of patches eröffnet.


Mehr darüber lesen: Interview mit Steffen Cyrus in Jenapolis.

[Dank an visitatio bei twitter]

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Hübsch: Das neue Kleid der Schirn

Die Schirn hat eine neue Website. Und was für eine.

Schönes Gewand

So geht Web. Mir gefällt vor allem das das SchirnMag.

Samstag, 2. Oktober 2010

Der Westen leuchtet in Bonn

Ein paar Bilder aus der Ausstellung "Der Westen leuchtet" im Kunstmuseum der Stadt Bonn bzw. Bilder von den Werken, die mir am besten gefielen:

Krebber 2010
Link

Hahlbrock 2010
Link

Odenbach 201
Link

Cragg 2010
Link

Ausstellungstexte zum Mitnehmen

Tolle Idee: Texte zum Mitnehmen.

Oups

Neugebauer
Ursula Neugebauer, tour en l´air, 1997/98 Link

Das Gästebuch

westen-bonn-besucherbuch-3

Offenbar gibt es auch junge Besucher

Der Westen leuchtet nicht so hell, wie das Plakat es andeutet - aber heller als bisher in Bonn. Das ist sicher. Also hingehen!

Samstag, 4. September 2010

Ist Kasper König dement, doof oder dreist?

Vom 12.10. bis zum 7.11.2010 präsentiert der Direktor des Museum Ludwig - Kasper König - in der Reihe "gesehen und geliebt" seine Privatsammlung im eigenen Haus.

Mir stockte der Atem, als ich diese Ankündigung im Informationsheft zum 4. Quartal 2010 des Museum Ludwig las.

Natürlich liegt es nahe, Kunst zu sammeln, wenn man sich für Kunst begeistert. Problematisch wird es dann, wenn man Direktor eines Kunstmuseums ist. Denn dann unterliegt man gewissen Bestimmungen der öffentlichen Hand, die darauf abzielen, Korruption zu verhindern.

Bestimmt gibt es gute Gründe, warum ICOM die Paragraphen 8.12-18 in seinen Code of Ethics aufgenommen hat und kommunale Verwaltungen wie private Firmen sich sehr darum bemühen, ihre Mitarbeiter davon abzuhalten, ihre berufliche Stellung dazu zu nutzen, geldwerte Vorteile jenseits ihres Jobs zu erlangen.

Nicht vergessen!

Wer als Kurator in einem Museum arbeitet, ist sich bewusst, dass eigene Sammlungstätigkeit problematisch ist und dass er etwa von einem Ausstellungsgestalter nicht einmal zum Essen eingeladen werden darf, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Das ist oft überzogen. Aber begründet.

Begründet durch Verhaltensweisen wie die von Kasper König, der sich nicht scheut, seine eigene Sammlung in einem Museum zu präsentieren, das von uns allen finanziert wird und dessen Direktorengehalt wir alle bezahlen.

Unweigerlich fragt man sich, wie viele Künstler oder andere Sammler ihm etwas schenkten, um im Museum Ludwig präsentiert zu werden oder zumindest in die Sammlung aufgenommen zu werden.

Ist Kasper Koenig dement? - Weil ich sein zuweilen sperriges Auftreten und seine Ausstellungen mag, will ich das nicht glauben. Ja er ist alt. Er steht ganz oben. Doch dement? Nee.

Ist er nur doof? - Glaube ich nicht. Vor Gericht würde er vielleicht Unwissenheit anführen. Glauben würde das jedoch keiner. Der Mann muss das Business- und seine Regeln kennen. Oder?

Ich fürchte, dass er einfach nur dreist ist.
Dreist genug, um sich über alle Vorschriften, Bestimmungen und jewede Ethik hinwegzusetzen, um sich persönliche Vorteile zu verschaffen, die ihm eigentlich verboten sind. Als einer der weltweit maßgeblichen Kuratoren, die aktuell über das Kunstgeschäft bestimmen. Als Oberhaupt von Kunsthändlern, deren biologischer Vater er ist. Wie schon 2006 in der ZEIT nachzulesen war.

So sehr ich Königs Impulse mochte - mit dieser Ausstellung liefert er den Beweis, dass er unter einem gewissen Realitätsverlust leidet. Oder wie ist zu erklären, dass er in aller Öffentlichkeit demonstriert, dass er sich an international gültige Normen nicht gebunden fühlt?

Schade. Wieder ein Stern, der von meinem Firmament verbannt wird.

PS: Mich wundert nur, dass die Antikorruptionstelle der Stadt Köln bei der Ausstellung seiner Privatsammlung nicht aktiv wird. Wahrscheinlich ist der Schaden, den er durch sein Tun angerichtet hat, minimal gegenüber den Schäden, die in der Kölner Stadtverwaltung üblich sind. -- Kölner Klüngler und Korruptionskünstler verstehen diese Sätze wahrscheinlich gar nicht. Vielleicht andere.

Zum Nachlesen: ICOM Code of Ethics for Museums, 2006

Dienstag, 15. Juni 2010

Wie Frau Umland (MoMA) ein Bild an die Wand nageln lässt

... sehen Sie hier.



Den 30-Sekunden-Film schuf Thilo Hoffmann. Und noch viel mehr.

So was mag ich. Mehr Zeit braucht es nicht, um ein Museum sympathisch werden zu lassen.

Sonntag, 16. Mai 2010

PHILIPPE BOSSARD: Kleinkunst auf Metro-Karten

Es braucht keine Leinwände, um Emotionen auszudrücken.
Simple Karten der Pariser Metro reichen auch, um Kunst zu schaffen, wie Philippe Bossard in aller Bescheidenheit demonstriert..

Mir gefallen seine diesbezüglichen Werke. 118 sinds total.

Ph-bossard-1

so klein wie fein

Zur Homepage von Bossard HIER.

Gibt es andere Künstler, die in ähnlichen Formaten arbeiten? Bin für jeden Hinweis dankbar.

Futterkiste

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Kommentare

;-)
;-)
Joern Borchert - 2012-05-02 22:40
Es ist heute der erste...
Da kann man Heinrich Heine zum Glück auch viel...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-05-01 11:06
Pardon, Herr Eschershausen
es hat etwas gebraucht, bis ich begriffen habe, dass...
Joern Borchert - 2012-03-15 03:43
Zitronenfalter
Und da man mit Schutzhandschuhen schlecht schreiben...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-03-13 14:27

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