Kleiderbügel

Sonntag, 24. Januar 2010

Ein Kleiderbügel aus dem Wirtschaftswunderland: Müller-Wipperfürth

Ich sammle Kleiderbügel, wie Sie wissen. Warum?
Weil sie nutzbringend im Kleiderschrank unterzubringen sind und ganz bescheiden, weil verdeckt, Geschichte mit sich bringen.

Wie der hier, der uns auf eine abenteuerliche Firmengeschichte bringt.

Dahinter verbirgt sich eine abwechslungsreiche Firmengeschichte. (s.u.)

Einen guten Einstieg in die Geschichte von Alfons Müller/Wipperfürth gibt es hier.

Wer's spannender mag, der ist mit dem Spiegel aus dem Jahr 1959 gut bedient.

Wir lernen: Betrüger gab es schon immer. Sogar solche, die schon damals mit den heute allgemein üblichen Mitteln ihre Yachten finanzierten. Mir wird so übel, dass ich darüber nachdenke, mein Denken den offenbar schon lang herrschenden Sitten anzupassen. Ob mir das gelingt? Ich glaube nicht! - Shit! Ich bleibe wohl arm - aber das immerhin so ehrlich, dass ich mich nicht schämen muss, wenn ich in die Kiste gehe.

Freitag, 10. April 2009

Hitler, Karlsruhe und ein Kleiderbügel

Carl Schoepf Adolf-Hitler-Platz Karlsruhe

Das Modehaus Carl Schöpf gibt es in Karlsruhe auch heute noch. Die Anschrift ist nun allerdings eine andere.

Montag, 6. April 2009

Ein Kleiderbügel aus Breslau

Herren- und Knaben-Moden Prager Breslau

Ein Kleiderbügel aus einer anderen Zeit. Einer aus der Zeit, als Breslau noch eine der blühendsten Städte Deutschland war. Ein Kleiderbügel, der daran erinnert, dass alles vergänglich ist. Einer, der daran erinnert, dass auf Größenwahnsinn und Allmachtsfantasien immer ein Absturz folgt.

Vielleicht gibt es ja jemanden, dessen Konfirmationsanzug bei Prager in Breslau gekauft wurde. Über seine Zuschrift würde ich mich besonders freuen.

Donnerstag, 2. April 2009

Der Kleiderbügel zur Wirtschaftskrise

Barkauf-ist-sparkauf

Wegen der positiven Feedbacks: ein weiterer Kleiderbügel. Einer, der gut in die heutige Zeit passt, obwohl er bestimmt schon wenigstens 50 Jahre alt ist. Einer von C&A.

"Barkauf ist Sparkauf!" Wunderbar.

Manche Weisheiten sind halt von dauernder Aktualität.

Freitag, 27. März 2009

Kleiderbügel der IFU

Kleiderbuegel der Internationalen Film-Union in Remagen

Alle, die mich kennen, wissen dass ich ein Fan von beschrifteten Kleiderbügeln bin, die aus Holz gemacht sind. Mich faszinieren sie, weil sie - so profan sie auch immer sein mögen - Dokumente der Geschichte und des intimen Alltags sind. Die beschrifteten Kleiderbügel stammen immer aus Bekleidungsgeschäften oder Hotels. Oftmals aus solchen, die es heute nicht mehr gibt.

Heute geriet mir oben gezeigter Kleiderbügel in die Hände. Sie können sich vorstellen, dass er mich besonders begeistert.

Warum?

Weil er von der Internationalen Film-Union (IFU) stammt. Vielleicht sogar aus der Zeit, als die als Synchronsprecher engagierten Schauspieler noch in Haus Ernich übernachten durften.

PS: Das Sammeln von Kleiderbügeln hat gegenüber allen anderen Sammelgebieten den Vorteil, dass man sie platzsparend im Kleiderschrank unterbringen und nutzen kann.

Futterkiste

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Kommentare

;-)
;-)
Joern Borchert - 2012-05-02 22:40
Es ist heute der erste...
Da kann man Heinrich Heine zum Glück auch viel...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-05-01 11:06
Pardon, Herr Eschershausen
es hat etwas gebraucht, bis ich begriffen habe, dass...
Joern Borchert - 2012-03-15 03:43
Zitronenfalter
Und da man mit Schutzhandschuhen schlecht schreiben...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-03-13 14:27

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