Ich über mich

Samstag, 14. Januar 2012

Jörn an Ente 1989

Kramte gerade etwas sentimental gestimmt in alten Fotokisten. Und fand dieses Bild:

2 CV

Ich vor meiner ersten "Ente".
Beim Frühstück auf einem Campingplatz in der Bretagne.

Ach, was liebte ich diesen 2CV mit der durchgehenden Sitzbank, die zwischenmenschlichen Beziehungen sehr entgegenkam und die man rasch ausbauen konnte, wenn man am Lagerfeuer etwas komfortabler sitzen wollte.

Das war ein Auto, das einfach nur Freude machte. Im Sommer wegen seines offenen Dachs. Im Winter wegen seiner schmalen Reifen. Und zu jeder Jahreszeit wegen der Nähe zur Freundin.

Doch dann fiel die Karre dem Rost und dem aufkommenden Sicherheitsdenken zum Opfer.

Ich denke immer noch darüber nach, was schöner ist: Das Leben oder die Liebe....
;-)

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!

weihnachtsgruss

Liebe Leser und Leserinnen, ich hoffe, dass Ihnen das letzte Jahr mehr geschenkt als geraubt hat und dass Sie nun ein Weihnachtsfest erleben dürfen, das Ihnen das schenkt, was sie wirklich brauchen.

Dazu noch ein paar sinnliche Tage zwischen den Jahren und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.

Mit besten Rotmützgrüssen

Ihr

Jörn Borchert

Samstag, 27. August 2011

Meine Dienstleistungen

  • Beratung zur Planung für Ausstellungsgestalter, Museen und Wirtschaftsunternehmen
  • Konzeption und Realisierung von Ausstellungen zu Themen der Kultur und Natur, zur Kunst und Wissenschaft (inklusive Projektleitung)
  • Themen- und Objektrecherchen zu fast allen Themengebieten
  • Erstellung zielgruppenorientierter, semantisch optimierter Ausstellungstexte und Optimierung vorhandener Texte
  • Übersetzung von Ausstellungs- und Katalogtexten aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche
  • Machbarkeitsstudien, Gutachten, Evaluationen
  • Vorbereitung und Durchführung von Ausschreibungsverfahren (nach VOL A/B und VOF)

Wenn Sie sich für meinen kompletten Lebenslauf interessieren, dann schicken Sie einfach eine kurze Mail an museologie[at]gmx[punkt]de

Freitag, 17. Juni 2011

Mein Lappen

Heute habe ich meinen so geliebten Lappen aka Führerschein wiedergefunden. Ich ging davon aus, dass mein Sohn ihn in den Müll geworfen hat, als er etwa zwei Jahre alt war.

Umso schöner, dass er heute wieder aus dunklen Tiefen verstaubter Kisten aufgetaucht ist. (Sorry, Tom!)

Mein geliebter Lappen

Ein graues Etwas aus einem Material, das es heute wohl nicht mehr gibt. Aus einem Material, das nach Pappe aussieht, aber eher eine Textilie ist. Aus einem Material, das gut altert und erst mit den Jahren seinen Reiz entfaltet. Haptisch und visuell. Je mehr Falten, umso schöner!

Egal! Ich freue mich, den alten, grauen Lappen wiedergefunden zu haben. Dieses Dokument, das mich 1978 endlich erwachsen machte und mich dorthin führte, wohin ich wollte. (Wahrscheinlich ist bis heute der Führerschein das einzige offizielle Dokument, das Freiheit gibt.)

Bei der nächsten Kontrolle hole ich ihn aus der Tasche. Auch, um Polizistinnen an historische Fragestellungen heranzuführen. Die haben ja sonst kaum was zu lachen!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Die Marionetz - Mein Studienbeginn



Bitte bedenken Sie, wenn Sie mich für etwas seltsam halten, dass all diese Typen, die Sie in diesem Video sehen, zum Beginn meines Studiums in meiner WG aus und ein gingen. Sie gehören zu den wichtigen Elementen, die bis heute bedeutsam für das sind, was ich als Kultur empfinde. Sparte: Kultur muss auch schrill sein dürfen.

Vor allem Günther Beyer, den Gitarristen, haben wir gerne mit durchgefüttert. Leider weilt er nicht mehr unter uns. Er gab uns mehr, als er uns kostete. Das ist sicher!

Krasse Zeit. Gute Zeit!

[Bitte nicht mit der Schmarotzerband verwechseln, die ab 2007 unter dem gleichem Namen auftrat.]

Dienstag, 17. Mai 2011

#MusMem: Twitterpool für das erste oder schönste Mal im Museum

"Tweet your museum memories with the hashtag #MusMem to add them to the MemoryBank!

The theme for this year's International Museum Day is “Museum and Memory ”. In the run up to this, Museum Memories on Tuesday 17 May invites you to share your memorable museum moments."

Gute Idee!

Leider habe ich kein Foto von dem Exponat, dass mich als erstes in einem Museum begeisterte. Es war ein Mammut-Kopf. Knochen ohne Trallala, die deshalb wunderbar die Fantasie anregten.

Mein erster Katalog, Minden 1988

Immerhin habe ich aber noch den Katalog zu meiner ersten Ausstellung. Zu den Nachkriegsjahren in Minden/OWL. Auf der Schreibmaschine geschrieben und geschickt getippext, Fotos auf die Seiten geklebt (heute nennt man das Layout), fotokopiert und von Hand geheftet. Auflage: ca. 400 Expl. Machte viel Arbeit, aber auch viel Freude.
Nicht zuletzt wegen Martin Beutelspacher (heute Esslingen) und Volker Rodekamp (heute Leipzig), die damals ein hervorragendes Team bildeten, von dem ich viel lernen durfte. Bei der Arbeit und beim Bier.

Meine erste Inszenierung:
Meine erste Inszenierung, 1988
Ausstellung: "Notlösungen, Minden 1945-1948", Mindener Museum 1988.

Wer kann sich ebenfalls an das erste Mal oder herausragende Momente in seiner Museumskarriere erinnern?

Eine gute Adresse für solche Erinnerungen ist Museum Memories. Bestimmt können einige meiner Leserinnen und Leser etwas dazu beitragen. Tut es!!!

Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche alle meinen Lesern und Leserinnen ein wunderbares Weihnachtsfest mit vielen unerwarteten Geschenken, milden Schwiegermüttern und anschließender gemütlicher Zeit zwischen den Jahren.

Frohe-Weihnacht

Und Element of Crime schenkt uns seine Version von "Last Christmas" zum Fest der Feste. Dank dafür.

Mittwoch, 25. August 2010

Brüche gehören zur Vita: Mein Sohn machte mich zum Fußball-Fan

Nee, das hätte ich nie gedacht, dass mich Fußball mal begeistern könnte. War nie meine präferierte Sportart. In Regen und Schnee, bei 35 Grad im Schatten über einen Platz zu rennen, das mochte ich nie.

Doch was tut man, wenn man plötzlich einen Sohn hat, der seit seinem zweiten Lebensjahr nichts anderes spannender findet, als Bälle zu knutschen (ja, sein erster Ball war sein Kuscheltier) und zu sammeln. Inzwischen dürften sich etwa 150 Bälle unterschiedlichen Durchmessers in unserer Wohnung befinden. Golfbälle, Football-Bälle, Flummies, von Fußbällen ganz zu schweigen.

Bei allen Betätigungen, die man mit diesen Kugeln anstellen kann, gewann das Treten rasch die Oberhand. Schon mit wenigen Monaten trat mein Sohn vor's Mobilé. Also war zu erwarten, dass er irgendwann Mitglied einer Fußball-Mannschaft werden wollte. Seit einigen Jahren ist er nun Mitglied des SV Niederbachem 1947. Mit wachsender Begeisterung.

Nun zu mir: Was soll man tun, wenn einem der Himmel einen solchen Sohn beschert? Man kann mit großer Mühe versuchen, ihn zu anderen Sportarten zu konvertieren - oder man macht einfach mit und freut sich an seiner Freude. Trotz aller Bedenken bin ich inzwischen ganz begeistert vom Geschehen auf dem Fußballplatz und sehe gern zu, wie die kleinen Kerle sich entwickeln. In spielerischer und -ja!- auch sozialer Hinsicht. Beim Fußball lernt man viel mehr als nur Fußball. Das habe ich bald begriffen.

Nun stehe ich fast jeden Samstag auf dem Platz, fiebere mit und rege mich auf und ab. Inzwischen habe ich akzeptiert, dass für ihn das runde Leder das zentrale Gestirn seines Himmels ist. Ob mir das gefällt oder nicht.

Blog für den Jg. 2001 des SV Niederbachem

Nun macht es mir Freude, ihm und seinen Kumpels beim Training und den Spielen zuzusehen. Ab und an fahren wir zum FC Köln ins Müngersdorfer Stadion. Und ein Blog für seine Mannschaft habe ich auch eingerichtet: Wilde Kicker. Wer hätte den jemals für möglich gehalten? Ich nicht.
Danke Tom!

Montag, 28. Juni 2010

Erdbeeren, so weit das Auge reicht

Gibt es da, wo ich momentan lebe. Im Drachenfelser Ländchen bei Bonn.

Die Erdbeeren von Nachbars Acker schmecken am besten!

"Die Erdbeeren sind das erste Obst, welches in unsern Gegenden am frühesten zur Reife kommt, und, wenn die heißen Sommertage eintreten, eine angenehme Erquickung giebt."
Gefunden bei J.G. Krünitz, 1777.

So isses!

Sonntag, 21. Februar 2010

JB 2010 at Hoek van Holland

Das Leben ist gefährlich!

Futterkiste

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Kommentare

;-)
;-)
Joern Borchert - 2012-05-02 22:40
Es ist heute der erste...
Da kann man Heinrich Heine zum Glück auch viel...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-05-01 11:06
Pardon, Herr Eschershausen
es hat etwas gebraucht, bis ich begriffen habe, dass...
Joern Borchert - 2012-03-15 03:43
Zitronenfalter
Und da man mit Schutzhandschuhen schlecht schreiben...
Wilhelm Eschershausen (Gast) - 2012-03-13 14:27

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