Van Goghs Briefe - so geht das Internet!
Nicht immer machen neue Internetangebote öffentlicher Institutionen Freude. Oft sind die Worte, die um sie herum gemacht werden, gewichtiger als das, was dann an Content geliefert wird.

Umso mehr freue ich mich, Sie auf ein Internetangebot aufmerksam machen zu dürfen, dass vor einem Monat vom Van-Gogh-Museum/Amsterdam in Kooperation mit dem Huygens Institute ins Netz gestellt wurde: Die Webedition aller bekannten Briefe van Goghs.

Ja, so soll ein Angebot aussehen, dass nicht nur im Web auftritt, um dort auch vorhanden zu sein, sondern vor allem darauf abzielt, potentielle Nutzer zu begeistern: Experten, Studenten oder auch schlicht kunstinteressierte Laien. Alle halt, die sich für Kunst mit je unterschiedlichem Tiefgang interessieren.
Kann man die Briefe van Goghs besser editieren, als in dieser Form, im Internet? Wohl kaum. Alle Briefe liegen in digitaler Form vor. Von jedem Brief gibt es das Faksimile sowie die Transkription des Originals und seine Übersetzung ins Englische. Garniert mit zahlreichen Fußnoten und Querverweisen. Darüber hinaus können alle Briefe nach dem Zeitpunkt ihrer Entstehung, dem Korrespondenten oder dem Ort, wo sie abgefasst wurden, sortiert werden. Wer will, kann sich auch nur die anzeigen lassen, die Zeichnungen enthalten.

Natürlich auch vergrößert!

Und dass man sie nach Stichworten durchsuchen kann, versteht sich da fast von selbst.
Die einen streiten sich über Copyrights, die anderen zeigen, was im Netz geht, wenn man denn wirklich will, dass dort etwas geht.
Ich bin mir sicher, dass diese Seite einen großen Erfolg haben wird. Dabei denke ich vor allem an all die jungen Menschen, die gerade die Kunst für sich entdecken. Authentischer kann sie ihnen wohl kaum näher gebracht werden als hier. Wenn Sie hier nicht infiziert werden, wo dann?
Ich würde mich daher freuen, wenn die Briefe und Werke deutscher Literaten oder Künstler irgendwann einmal ebenfalls ihren Weg ins WWW fänden. So gut aufbereitet wie Van Goghs Briefe. Superhypertoll! Irrwitzigfantastischsupergeil!
Hätte ich es nicht schon getan, ich würde glatt noch einmal Kunstgeschichte studieren.
Dank für den Hinweis an BibliOdyssey.

Umso mehr freue ich mich, Sie auf ein Internetangebot aufmerksam machen zu dürfen, dass vor einem Monat vom Van-Gogh-Museum/Amsterdam in Kooperation mit dem Huygens Institute ins Netz gestellt wurde: Die Webedition aller bekannten Briefe van Goghs.

Ja, so soll ein Angebot aussehen, dass nicht nur im Web auftritt, um dort auch vorhanden zu sein, sondern vor allem darauf abzielt, potentielle Nutzer zu begeistern: Experten, Studenten oder auch schlicht kunstinteressierte Laien. Alle halt, die sich für Kunst mit je unterschiedlichem Tiefgang interessieren.
Kann man die Briefe van Goghs besser editieren, als in dieser Form, im Internet? Wohl kaum. Alle Briefe liegen in digitaler Form vor. Von jedem Brief gibt es das Faksimile sowie die Transkription des Originals und seine Übersetzung ins Englische. Garniert mit zahlreichen Fußnoten und Querverweisen. Darüber hinaus können alle Briefe nach dem Zeitpunkt ihrer Entstehung, dem Korrespondenten oder dem Ort, wo sie abgefasst wurden, sortiert werden. Wer will, kann sich auch nur die anzeigen lassen, die Zeichnungen enthalten.

Natürlich auch vergrößert!

Und dass man sie nach Stichworten durchsuchen kann, versteht sich da fast von selbst.
Die einen streiten sich über Copyrights, die anderen zeigen, was im Netz geht, wenn man denn wirklich will, dass dort etwas geht.
Ich bin mir sicher, dass diese Seite einen großen Erfolg haben wird. Dabei denke ich vor allem an all die jungen Menschen, die gerade die Kunst für sich entdecken. Authentischer kann sie ihnen wohl kaum näher gebracht werden als hier. Wenn Sie hier nicht infiziert werden, wo dann?
Ich würde mich daher freuen, wenn die Briefe und Werke deutscher Literaten oder Künstler irgendwann einmal ebenfalls ihren Weg ins WWW fänden. So gut aufbereitet wie Van Goghs Briefe. Superhypertoll! Irrwitzigfantastischsupergeil!
Hätte ich es nicht schon getan, ich würde glatt noch einmal Kunstgeschichte studieren.
Dank für den Hinweis an BibliOdyssey.
Joern Borchert - 2009-11-08 21:45 + 545
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks



