Mittwoch, 30. Januar 2008

Le café parisien , z.B. die Brasserie Wepler

Wenn ich das nächste Mal in Paris bin, dann gehe ich sicher in die Brasserie Wepler an der Place Clichy. Nicht nur weil Henry Miller dort, an "Stille Tage in Clichy" arbeitete, sondern vor allem auch, weil die Architektin Joanne Vajda am Beispiel dieser Brasserie in der Revue Labyrinthe einen Aufsatz über die Pariser Cafés in der Zeit zwischen den Kriegen des 20. Jahrhunderts verfasst hat.

Aus ihrer Zusammenfassung:
"L’exemple du café parisien permet de comprendre la superposition de l’écriture architecturale et de la vie sociale. Son cursus à l’École d’Architecture de Paris-La Villette a été pour l’auteur l’occasion d’étudier les cafés et les restaurants parisiens de l’entre-deux-guerres par le biais de son mémoire, Regards, réalisé en 1995. Et le projet qui accompagnait ce travail lui a permis de souligner les rapports qui peuvent s’établir entre la conception architecturale et l’histoire ou la littérature. Par l’intermédiaire de l’écriture elle a pu articuler des données flottantes, des mots et des composantes architecturales sans liaisons apparentes entre eux. Le projet présenté — un café, place Clichy — est une interprétation possible des observations qui découlent de la recherche historique. La démarche employée a permis des rapprochements interdisciplinaires inhabituels, ainsi qu’un renouvellement de la manière de concevoir, qui s’inspire du passé pour aboutir à une architecture innovante et hardie."

Computergestützte Informationssysteme im Museum: eine Dissertation von Elke Möllmann

Aus der Zusammenfassung:

"Empirische Evaluationen über den Einsatz des Mediums "Computer" in Ausstellungen sind kaum vorhanden. Deshalb ist es notwendig, empirisch quantifizierbare Daten zu evaluieren, auf deren Grundlage übertragbare Empfehlungen zum Einsatz von Computern in Ausstellungen getroffen werden können. In der Evaluationspraxis gibt es mehrfach erprobte, empirisch quantifizierbare Merkmale zur Beurteilung der Wirkung einer Ausstellung bzw. einzelner Exponate. Zwei maßgebliche Merkmale sind: Attracting Power und Holding Power. Oder anders formuliert: "Wie oft bleiben Besucher vor einem bestimmten Exponat stehen und wie lange fesselt es sie?" Diese beiden Parameter, die Besuchshäufigkeit und die Verweildauer, werden in der vorliegenden Arbeit genutzt, um die Attraktivität des Ausstellungsmediums "Computerterminal" zu bestimmen.Hierzu bot der Umbau des Naturmuseums Senckenberg in Frankfurt a.M. die Gelegenheit. Das Museum war im Jahr 2003 für 8 Monate wegen Umbaumaßnahmen geschlossen, dabei wurden u.a. auch neun multimediale Informationsterminals im Ausstellungsbereich installiert. (...)"

Die ganze Disse aus dem Jahr 2007 können Sie in Bielefeld herunterladen. Viel Freude bei der Vermehrung an Erkenntnissen.

Kulturelle Welten

Es geht um Dies und Das aus der Welt der Kulturvermittlung: über Museen und Ausstellungen, Lichter in der Nacht und was Jörn Borchert sonst noch so ge-, miss- und auffällt. Gerne schaue ich dabei nach Frankreich.

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Kommentare

Fortschritt kann auch...
Hallo Frau Kuhlemann, klar, es ist immer gut, wenn...
Joern Borchert - 2008-10-06 20:12
Fortschritt
Hallo Herr Borchert, wieso finden Sie das wieder nicht...
Marion Kuhlemann (anonym) - 2008-10-06 11:39
Pardon!
Pardon, wenn ich zu streng war. Wurde vielleicht dazu...
Joern Borchert - 2008-10-02 22:53
Mal nicht so streng!
Hi Jörn, och komm schon, jetzt sei nicht so streng,...
Bülent Gündüz (anonym) - 2008-10-02 14:00

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